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		<title>TheoKonservativ</title>
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		<description>Plattform evangelikal-charismatischer Christen mit einem thematischen Spektrum, das von biblischer Ethik &#252;ber Familienwerte, Homosexualit&#228;t, Abtreibung bis zur Neuen B&#252;rgerlichkeit reicht</description>
		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
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			<title>Was bedeutet "Demokratie" f&#252;r die Gr&#252;nen?</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/27/was-bedeutet-demokratie-fuer-die</link>
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 08:47:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="alt">Bev&#246;lkerung</category>
<category domain="main">Parteien</category>
<category domain="alt">FDP</category>
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<category domain="alt">Freiheit</category>			<guid isPermaLink="false">2018@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Zur Zeit wird der b&amp;#246;se Ausdruck der &amp;#8220;Tyrannei der Massen&amp;#8221; - sagen wir mal - diskutiert, den der FDP-Generalsekret&amp;#228;r D&amp;#246;ring in einer Talkshow in die Runde warf - leider ohne brauchbare Ausf&amp;#252;hrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Kommentare, die sich mit dem Thema besch&amp;#228;ftigen, dienen in Qualit&amp;#228;t und Ausrichtung weniger der Meinungsbildung als der Meinungsst&amp;#228;rkung, was um so bedauerlicher ist, als Herr D&amp;#246;ring hier an ein Problem r&amp;#252;hrt, dass er denkbar unbeholfen beschrieben hat aber auf einen grunds&amp;#228;tzlich unterschiedliches Verst&amp;#228;ndnis von Demokratie hinweist. Das eigentliche Problem ist tats&amp;#228;chlich aber nicht die &amp;#8220;Masse&quot;, sondern die &amp;#252;berm&amp;#228;chtige Minderheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;p&gt;Anlass f&amp;#252;r seine Sorge war das extrem gute Abschneiden der Piratenpartei und die neue Rolle des Internets, die sich darin widerspiegelt. Die Bundesgesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin Steffi Lemke wirkte zwar wegen des schlechten Abschneidens ihrer Partei sichtlich angespannt, stand in der grunds&amp;#228;tzlichen Frage aber auf der Seite der Piraten. Die Frage, um die es eigentlich ging,und die leider kaum ernsthaft diskutiert wird ist, was eigentlich Demokratie ist. Herr D&amp;#246;ring sieht in der politischen Debatte im Internet eine Gefahr f&amp;#252;r die Demokratie, Frau Lemke sieht darin ein Zeichen f&amp;#252;r lebendige Demokratie. Wie kann man die Lage so unterschiedlich einsch&amp;#228;tzen?&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tats&amp;#228;chlich haben die Gr&amp;#252;nen ihren &amp;#246;ffentlichen Einfluss von Anfang an nicht allein ihren Wahlergebnissen zu verdanken sondern vor allem der St&amp;#228;rke und &amp;#246;ffentlichkeitswirksamen Gruppen, aus denen sie entstanden sind (Feminismus, Anti-Atomkraft-Bewegung etc&amp;#8230;). Durch diese Gruppen waren sie in der &amp;#214;ffentlichkeit immer erheblich st&amp;#228;rker pr&amp;#228;sent als beispielsweise die W&amp;#228;hler der FDP, selbst wenn diese in den Wahlen mehr Stimmen erhalten hat. Es ist daher zun&amp;#228;chst kein Wunder, wenn die Gr&amp;#252;nen sich daf&amp;#252;r einsetzen, sog. &amp;#8220;B&amp;#252;rgerbewegungen&amp;#8221; noch weiter zu st&amp;#228;rken und ihnen per Abk&amp;#252;rzung politische Mitsprache zu erm&amp;#246;glichen. Die Gr&amp;#252;nen setzen sich in ihrem Wahlprogramm zwar auch daf&amp;#252;r ein, bei wichtigen Entscheidungen mehr Volksentscheide zu erm&amp;#246;glichen, wohl wissend, dass solche Entscheide die Ausnahme bleiben werden, w&amp;#228;hrend die Mehrzahl der Entscheidungen von politisch engagierten B&amp;#252;rgern beeinflusst werden sollen - wer den Abschnitt zum Demokratie-Verst&amp;#228;ndnis der Gr&amp;#252;nen liest, merkt schnell dass das Herz eher f&amp;#252;r die B&amp;#252;rgerbewegungen schl&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die FDP sieht daneben mit ihrem Pl&amp;#228;doyer f&amp;#252;r ruhige und intellektuell Debatten tats&amp;#228;chlich altmodisch aus. Ist es nicht viel aufregender, Polizisten zu beschimpfen und sich dann mit Blumen in der Hand im Fernsehen pr&amp;#228;sentieren zu lassen? Welcher Jugendliche wird heute ernsthaft eine anstrengende Diskussion, die vielleicht sogar die Lekt&amp;#252;re komplizierter B&amp;#252;cher voraussetzt, einer politischen Gaudi vorziehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Entscheidungen in beiden Lagern getroffen werden sollen, l&amp;#228;sst sich also leicht erkennen - und auch, was moderner ist. Die Frage bleibt: was ist demokratischer?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort h&amp;#228;ngt davon ab, was man von der Demokratie erwartet. Soll die Meinung der Meisten z&amp;#228;hlen oder die Meinung der Lautesten? Das ist gar nicht so &amp;#252;berspitzt formuliert, wie es zun&amp;#228;chst scheint, denn wenn man sich ansieht, wie b&amp;#252;rgerliches politisches Engagement funktioniert, bemerkt man, dass es vor allem darum geht, geh&amp;#246;rt zu werden, und das Ergebnis, wenn es denn mal auf die Stra&amp;#223;e gelangt, l&amp;#228;sst sich ohne jeden Zynismus in Dezibel messen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung der B&amp;#252;rger &amp;#252;ber Stuttgart 21 hat gezeigt, dass der Wille der politisch engagierten Bewegungen sich sehr stark von dem tats&amp;#228;chlichen Willen der Mehrheit unterscheiden kann. Es handelt sich daher keineswegs um eine Erg&amp;#228;nzung der Demokratie, auch wenn die Gr&amp;#252;nen das so darstellen, sondern tats&amp;#228;chlich um eine Alternative. H&amp;#228;tten die Gr&amp;#252;nen ihr Vorhaben, b&amp;#252;rgerliche Bewegungen jetzt schon politisch mehr Mitsprache einzur&amp;#228;umen, wahr machen k&amp;#246;nnen, h&amp;#228;tten sie ihre eigenen politischen Ziele gegen den Willen der Mehrheit durchdr&amp;#252;cken k&amp;#246;nnen. Da die Gr&amp;#252;nen trotz der Entscheidung &amp;#252;ber Stuttgart 21 die politische Mitsprache privater politischer Aktionen st&amp;#228;rken m&amp;#246;chten, geht es ihnen nicht wirklich um Demokratie, sondern um die politische St&amp;#228;rkung der eigenen Klientel. Und da es zur politischen Kultur der Gr&amp;#252;nen geh&amp;#246;rt, politisch aktiv zu sein, sind tats&amp;#228;chlich die meisten politischen Aktionen im Interesse der Gr&amp;#252;nen. So war es zumindest bisher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile sind zwei Parteien entstanden, die ebenfalls eine politisch aktive Klientel haben: die Linke und die Piraten. Da alle drei Parteien bisher noch ein breites gemeinsames Fundament haben, werden sie sich auf vielen Demonstrationen treffen. Aber was geschieht, wenn mehrere politisch aktive Anh&amp;#228;nger von Parteien eben nicht mehr einer Meinung sind? Bisher haben immer Demonstranten mit Polizisten gek&amp;#228;mpft. Aber was passiert, wenn wirklich gro&amp;#223;e Teile der Bev&amp;#246;lkerung politisch aktiv sind, d.h. lautstark auf der Stra&amp;#223;e demonstrieren und regelm&amp;#228;&amp;#223;ig zu jeder Bewegung eine vergleichbar starke Gegenbewegung entsteht? Ist es wirklich w&amp;#252;nschenswert, wenn politische Entscheidungen auf der Stra&amp;#223;e ausgetragen werden? Alles Gerede von Diskussionen, also dass &amp;#8220;wir&amp;#8221; &amp;#252;berlegen m&amp;#252;ssen, wie &amp;#8220;wir&amp;#8221; leben wollen, und Teilhabe der B&amp;#252;rger wird dann zum blanken Hohn, denn wenn Politik auf der Stra&amp;#223;e entschieden wird, herrscht nicht mehr die Mehrheit, sondern die Minderheit der Starken, der gut Organisierten, vielleicht auch der leicht reizbaren und nicht zuletzt derjenigen mit viel Freizeit&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Meinungsbildung l&amp;#228;uft sich heute zwar im Internet warm, aber die tats&amp;#228;chlichen K&amp;#228;mpfe finden auf der Stra&amp;#223;e statt, nachdem man sich rhetorisch so abf&amp;#228;llig &amp;#252;ber den &amp;#8220;Gegner&amp;#8221; (O-Ton Lemke) ge&amp;#228;u&amp;#223;ert hat, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gesunken ist. Hier findet verbale Einsch&amp;#252;chterung statt, es formieren sich Bewegungen und eine Debatte ist praktisch nicht m&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich auf diese Weise &amp;#8220;politisch engagiert&amp;#8221; (ein Euphemismus f&amp;#252;r eine wilde Mischung aus Spott, Drohen, Einsch&amp;#252;chtern, Niederbr&amp;#252;llen, Besetzen, Nerven, Anz&amp;#252;nden und T&amp;#246;ten), will gerade nicht die wirkliche Entscheidung der Mehrheit abwarten, sondern stattdessen seine eigene Meinung mit Gewalt in die &amp;#214;ffentlichkeit bringen. Geordnete Demonstrationen sind ein wichtiges Mittel, um auch Minderheiten abseits von Wahlen die M&amp;#246;glichkeit zu geben, auf ihre N&amp;#246;te hinzuweisen. Aber politische Aktionen gehen heute erheblich viel weiter und dabei regelm&amp;#228;&amp;#223;ig &amp;#252;ber die Grenzen der gesetzlichen M&amp;#246;glichkeiten hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gesagt: zur Zeit mag das f&amp;#252;r die Anh&amp;#228;nger der linken Parteien noch ganz nett sein, weil sie immer geschlossen gegen die Polizei vorgehen und so den Eindruck von Basisdemokratie erzeugen. Sp&amp;#228;testens, wenn es hier keine Einigkeit mehr gibt und sich die Parteien nicht mehr mit Parteiverboten gegenseitig aus dem Weg r&amp;#228;umen k&amp;#246;nnen, wird es nur ein kleiner Schritt von der B&amp;#252;rgerbewegung zum B&amp;#252;rgerkrieg sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demokratie bedeutet sicher nicht, dass jeder mit den gef&amp;#228;llten Entscheidungen einverstanden ist. Aber solange es ein starkes Grundgesetz gibt, l&amp;#228;sst sich in den dort gesteckten Grenzen die Gefahr eines B&amp;#252;rgerkrieges vielleicht eind&amp;#228;mmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;#252;r die Gr&amp;#252;nen gilt als Grenze der Demokratie allerdings nicht das Grundgesetz, sondern ihr eigenes Verst&amp;#228;ndnis von Minderheitenschutz. Demokratische Entscheidungen werden also nicht wie in der Schweiz grunds&amp;#228;tzlich zu allen wichtigen Fragen m&amp;#246;glich, sondern nur, wenn die Gr&amp;#252;nen dabei nicht ihre zentralen Anliegen gef&amp;#228;hrdet sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich wirklich demokratisch verhalten will hat eine ganz einfache M&amp;#246;glichkeit dazu: Debatten im Internet wenig verfolgen, Zeitungen abbestellen und nur kursorisch die Themen im Internet checken, gewaltt&amp;#228;tige Demonstrationen ignorieren und sich nicht dar&amp;#252;ber aufregen, wenn wieder eine Meinung in die &amp;#214;ffentlichkeit geschwemmt wird - und dann w&amp;#228;hlen was man will.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/27/was-bedeutet-demokratie-fuer-die&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit wird der b&#246;se Ausdruck der &#8220;Tyrannei der Massen&#8221; - sagen wir mal - diskutiert, den der FDP-Generalsekret&#228;r D&#246;ring in einer Talkshow in die Runde warf - leider ohne brauchbare Ausf&#252;hrungen.</p>
<p>Die meisten Kommentare, die sich mit dem Thema besch&#228;ftigen, dienen in Qualit&#228;t und Ausrichtung weniger der Meinungsbildung als der Meinungsst&#228;rkung, was um so bedauerlicher ist, als Herr D&#246;ring hier an ein Problem r&#252;hrt, dass er denkbar unbeholfen beschrieben hat aber auf einen grunds&#228;tzlich unterschiedliches Verst&#228;ndnis von Demokratie hinweist. Das eigentliche Problem ist tats&#228;chlich aber nicht die &#8220;Masse", sondern die &#252;berm&#228;chtige Minderheit.</p>
<p><p>Anlass f&#252;r seine Sorge war das extrem gute Abschneiden der Piratenpartei und die neue Rolle des Internets, die sich darin widerspiegelt. Die Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrerin Steffi Lemke wirkte zwar wegen des schlechten Abschneidens ihrer Partei sichtlich angespannt, stand in der grunds&#228;tzlichen Frage aber auf der Seite der Piraten. Die Frage, um die es eigentlich ging,und die leider kaum ernsthaft diskutiert wird ist, was eigentlich Demokratie ist. Herr D&#246;ring sieht in der politischen Debatte im Internet eine Gefahr f&#252;r die Demokratie, Frau Lemke sieht darin ein Zeichen f&#252;r lebendige Demokratie. Wie kann man die Lage so unterschiedlich einsch&#228;tzen?</p></p>
<p></p><p>Tats&#228;chlich haben die Gr&#252;nen ihren &#246;ffentlichen Einfluss von Anfang an nicht allein ihren Wahlergebnissen zu verdanken sondern vor allem der St&#228;rke und &#246;ffentlichkeitswirksamen Gruppen, aus denen sie entstanden sind (Feminismus, Anti-Atomkraft-Bewegung etc&#8230;). Durch diese Gruppen waren sie in der &#214;ffentlichkeit immer erheblich st&#228;rker pr&#228;sent als beispielsweise die W&#228;hler der FDP, selbst wenn diese in den Wahlen mehr Stimmen erhalten hat. Es ist daher zun&#228;chst kein Wunder, wenn die Gr&#252;nen sich daf&#252;r einsetzen, sog. &#8220;B&#252;rgerbewegungen&#8221; noch weiter zu st&#228;rken und ihnen per Abk&#252;rzung politische Mitsprache zu erm&#246;glichen. Die Gr&#252;nen setzen sich in ihrem Wahlprogramm zwar auch daf&#252;r ein, bei wichtigen Entscheidungen mehr Volksentscheide zu erm&#246;glichen, wohl wissend, dass solche Entscheide die Ausnahme bleiben werden, w&#228;hrend die Mehrzahl der Entscheidungen von politisch engagierten B&#252;rgern beeinflusst werden sollen - wer den Abschnitt zum Demokratie-Verst&#228;ndnis der Gr&#252;nen liest, merkt schnell dass das Herz eher f&#252;r die B&#252;rgerbewegungen schl&#228;gt.</p>
<p>Die FDP sieht daneben mit ihrem Pl&#228;doyer f&#252;r ruhige und intellektuell Debatten tats&#228;chlich altmodisch aus. Ist es nicht viel aufregender, Polizisten zu beschimpfen und sich dann mit Blumen in der Hand im Fernsehen pr&#228;sentieren zu lassen? Welcher Jugendliche wird heute ernsthaft eine anstrengende Diskussion, die vielleicht sogar die Lekt&#252;re komplizierter B&#252;cher voraussetzt, einer politischen Gaudi vorziehen?</p>
<p>Wie Entscheidungen in beiden Lagern getroffen werden sollen, l&#228;sst sich also leicht erkennen - und auch, was moderner ist. Die Frage bleibt: was ist demokratischer?</p>
<p>Die Antwort h&#228;ngt davon ab, was man von der Demokratie erwartet. Soll die Meinung der Meisten z&#228;hlen oder die Meinung der Lautesten? Das ist gar nicht so &#252;berspitzt formuliert, wie es zun&#228;chst scheint, denn wenn man sich ansieht, wie b&#252;rgerliches politisches Engagement funktioniert, bemerkt man, dass es vor allem darum geht, geh&#246;rt zu werden, und das Ergebnis, wenn es denn mal auf die Stra&#223;e gelangt, l&#228;sst sich ohne jeden Zynismus in Dezibel messen.</p>
<p>Die Entscheidung der B&#252;rger &#252;ber Stuttgart 21 hat gezeigt, dass der Wille der politisch engagierten Bewegungen sich sehr stark von dem tats&#228;chlichen Willen der Mehrheit unterscheiden kann. Es handelt sich daher keineswegs um eine Erg&#228;nzung der Demokratie, auch wenn die Gr&#252;nen das so darstellen, sondern tats&#228;chlich um eine Alternative. H&#228;tten die Gr&#252;nen ihr Vorhaben, b&#252;rgerliche Bewegungen jetzt schon politisch mehr Mitsprache einzur&#228;umen, wahr machen k&#246;nnen, h&#228;tten sie ihre eigenen politischen Ziele gegen den Willen der Mehrheit durchdr&#252;cken k&#246;nnen. Da die Gr&#252;nen trotz der Entscheidung &#252;ber Stuttgart 21 die politische Mitsprache privater politischer Aktionen st&#228;rken m&#246;chten, geht es ihnen nicht wirklich um Demokratie, sondern um die politische St&#228;rkung der eigenen Klientel. Und da es zur politischen Kultur der Gr&#252;nen geh&#246;rt, politisch aktiv zu sein, sind tats&#228;chlich die meisten politischen Aktionen im Interesse der Gr&#252;nen. So war es zumindest bisher.</p>
<p>Mittlerweile sind zwei Parteien entstanden, die ebenfalls eine politisch aktive Klientel haben: die Linke und die Piraten. Da alle drei Parteien bisher noch ein breites gemeinsames Fundament haben, werden sie sich auf vielen Demonstrationen treffen. Aber was geschieht, wenn mehrere politisch aktive Anh&#228;nger von Parteien eben nicht mehr einer Meinung sind? Bisher haben immer Demonstranten mit Polizisten gek&#228;mpft. Aber was passiert, wenn wirklich gro&#223;e Teile der Bev&#246;lkerung politisch aktiv sind, d.h. lautstark auf der Stra&#223;e demonstrieren und regelm&#228;&#223;ig zu jeder Bewegung eine vergleichbar starke Gegenbewegung entsteht? Ist es wirklich w&#252;nschenswert, wenn politische Entscheidungen auf der Stra&#223;e ausgetragen werden? Alles Gerede von Diskussionen, also dass &#8220;wir&#8221; &#252;berlegen m&#252;ssen, wie &#8220;wir&#8221; leben wollen, und Teilhabe der B&#252;rger wird dann zum blanken Hohn, denn wenn Politik auf der Stra&#223;e entschieden wird, herrscht nicht mehr die Mehrheit, sondern die Minderheit der Starken, der gut Organisierten, vielleicht auch der leicht reizbaren und nicht zuletzt derjenigen mit viel Freizeit&#8230;</p>
<p>Die Meinungsbildung l&#228;uft sich heute zwar im Internet warm, aber die tats&#228;chlichen K&#228;mpfe finden auf der Stra&#223;e statt, nachdem man sich rhetorisch so abf&#228;llig &#252;ber den &#8220;Gegner&#8221; (O-Ton Lemke) ge&#228;u&#223;ert hat, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gesunken ist. Hier findet verbale Einsch&#252;chterung statt, es formieren sich Bewegungen und eine Debatte ist praktisch nicht m&#246;glich.</p>
<p>Wer sich auf diese Weise &#8220;politisch engagiert&#8221; (ein Euphemismus f&#252;r eine wilde Mischung aus Spott, Drohen, Einsch&#252;chtern, Niederbr&#252;llen, Besetzen, Nerven, Anz&#252;nden und T&#246;ten), will gerade nicht die wirkliche Entscheidung der Mehrheit abwarten, sondern stattdessen seine eigene Meinung mit Gewalt in die &#214;ffentlichkeit bringen. Geordnete Demonstrationen sind ein wichtiges Mittel, um auch Minderheiten abseits von Wahlen die M&#246;glichkeit zu geben, auf ihre N&#246;te hinzuweisen. Aber politische Aktionen gehen heute erheblich viel weiter und dabei regelm&#228;&#223;ig &#252;ber die Grenzen der gesetzlichen M&#246;glichkeiten hinaus.</p>
<p>Wie gesagt: zur Zeit mag das f&#252;r die Anh&#228;nger der linken Parteien noch ganz nett sein, weil sie immer geschlossen gegen die Polizei vorgehen und so den Eindruck von Basisdemokratie erzeugen. Sp&#228;testens, wenn es hier keine Einigkeit mehr gibt und sich die Parteien nicht mehr mit Parteiverboten gegenseitig aus dem Weg r&#228;umen k&#246;nnen, wird es nur ein kleiner Schritt von der B&#252;rgerbewegung zum B&#252;rgerkrieg sein.</p>
<p>Demokratie bedeutet sicher nicht, dass jeder mit den gef&#228;llten Entscheidungen einverstanden ist. Aber solange es ein starkes Grundgesetz gibt, l&#228;sst sich in den dort gesteckten Grenzen die Gefahr eines B&#252;rgerkrieges vielleicht eind&#228;mmen.</p>
<p>F&#252;r die Gr&#252;nen gilt als Grenze der Demokratie allerdings nicht das Grundgesetz, sondern ihr eigenes Verst&#228;ndnis von Minderheitenschutz. Demokratische Entscheidungen werden also nicht wie in der Schweiz grunds&#228;tzlich zu allen wichtigen Fragen m&#246;glich, sondern nur, wenn die Gr&#252;nen dabei nicht ihre zentralen Anliegen gef&#228;hrdet sehen.</p>
<p>Wer sich wirklich demokratisch verhalten will hat eine ganz einfache M&#246;glichkeit dazu: Debatten im Internet wenig verfolgen, Zeitungen abbestellen und nur kursorisch die Themen im Internet checken, gewaltt&#228;tige Demonstrationen ignorieren und sich nicht dar&#252;ber aufregen, wenn wieder eine Meinung in die &#214;ffentlichkeit geschwemmt wird - und dann w&#228;hlen was man will.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/27/was-bedeutet-demokratie-fuer-die">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/27/was-bedeutet-demokratie-fuer-die#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Wie korrupt sind Journalisten?</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/04/wie-korrupt-sind-journalisten</link>
			<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 20:04:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="main">Medien</category>			<guid isPermaLink="false">2017@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Eine Krankenschwester, die 2 Euro von einem Patienten annimmt, riskiert, ihre K&amp;#252;ndigung. Ebenso Busfahrer, Polizisten, Lehrer etc&amp;#8230;&amp;#160; Der Grund ist einfach: jeder Euro, vermutlich schon jeder Cent, ordnet die Beziehung zwischen Menschen und macht den einen zu einem Geber und den anderen zu einem Empf&amp;#228;nger und nimmt diesem etwas von der Autorit&amp;#228;t, die er f&amp;#252;r die Erf&amp;#252;llung seiner Pflichten ben&amp;#246;tigt - und sei es nur die Autorit&amp;#228;t zu bestimmen, in welcher Reihenfolge die Patienten im Krankenhaus morgens behandelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Gesellschaft, die diese Form der Korruption zul&amp;#228;sst, wird stillschweigend, d.h. unab&amp;#228;ngig von &amp;#246;ffentlichen Debatten und Gesetzen die Armen unterdr&amp;#252;cken und ihnen vieler notwendiger Rechte berauben, weil sie auf einmal an den Meistbietenden gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Problem sieht im Kleinen und auf den ersten Blick nicht gravierend aus, aber man kann sich leicht vorstellen, wie es sich entwickelt, wenn fl&amp;#228;chendeckend das Unrechtsbewu&amp;#223;tsein f&amp;#252;r solche Verst&amp;#246;&amp;#223;e abhanden kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ungleich schlimmer wird es nat&amp;#252;rlich, wenn es sich dabei noch um ein verantwortungsvolles Amt handelt, und noch viel schlimmer ist es, wenn dort das Unrechtsbewusstsein hart gegen Null geht. Tats&amp;#228;chlich trifft diese Beschreibung in Deutschland auf den Journalismus zu. Auf der Seite &lt;a href=&quot;http://www.pressekonditionen.de/&quot;&gt;Pressekonditionen.de &lt;/a&gt;oder auf der &lt;a href=&quot;http://www.dfj-ev.de/de/presserabatte&quot;&gt;Seite der DFJ&lt;/a&gt; (&quot;Die Interessenvertretung f&amp;#252;r Fotografen und Journalisten&quot;) kann sich ein Journalist ganz offen &amp;#252;ber die M&amp;#246;glichkeiten informieren, &amp;#252;ber seinen Presseausweis Rabatte zu erhalten. Die Absichten der Firmen, die Rabatte gew&amp;#228;hren sind so offensichtlich, dass man dar&amp;#252;ber nicht viele Worte verlieren muss. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass die Bev&amp;#246;lkerung trotzdem so treu regelm&amp;#228;&amp;#223;ig Geld f&amp;#252;r eine gekaufte Berichterstattung ausgibt. Selbst eine Buchrezension wird schon gelenkt, wenn der Rezensent ein Freiexemplar erh&amp;#228;lt (das darf er selbstverst&amp;#228;ndlich behalten und kann sich nach kurzer Zeit mit allen B&amp;#252;chern kostenlos eindecken, die ihn interessieren, w&amp;#228;re ja sch&amp;#246;n bl&amp;#246;d, wenn er so ein Privileg leichtfertig verspielt). Wer &amp;#252;ber ein Auto berichten soll und zu diesem Zweck in einem Luxushotel eingeladen wird - weil dort zuf&amp;#228;llig die Pr&amp;#228;sentation stattfindet - wird diesen Kurzurlaub m&amp;#246;glicherweise auch in Zukunft gerne auf Kosten des Autoherstellers in Anspruch nehmen, einschlie&amp;#223;lich der Probefahrten und einer hinrei&amp;#223;enden Location. Auch diese F&amp;#228;lle sind schlicht ein Zeugnis f&amp;#252;r Korruptheit, wobei die meisten Beispiele viel offensichtlicher sind: jeder Journalist erh&amp;#228;lt bedingungslos Rabatte. F&amp;#252;r Flugreisen, F&amp;#252;r Partnerschafts-Vermittler, f&amp;#252;r Autos, B&amp;#252;cher, Weiterbildungsangebote, Brillen, Unterhaltungselektronik, nicht zuletzt f&amp;#252;r ein Aquaristik-Fachmagazin, Desingerm&amp;#246;bel, bei der Barclaycard, Versicherungen, im Cinedom etc&amp;#8230; es lohnt sich, die zahllosen Beispiele mal zu &amp;#252;berfliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn das Verhalten der Journalisten vom Gesetzgeber nicht&amp;#160; verboten ist (dort geht es nur um &amp;#246;ffentliche &amp;#196;mter), ist es ein Fall von Korruption, vielleicht sogar der schwerstm&amp;#246;gliche Fall von Korruption, die nicht gesetzeswidrig ist, weil es f&amp;#252;r die Meinungsbildung eines B&amp;#252;rgertums zust&amp;#228;ndig ist, das offenbar immer dankbar ist, wenn sich jemand seiner Meinung annimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als die Verletzung eines allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils.&amp;#8221; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Korruption&amp;amp;oldid=99992013)&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Korruption&amp;amp;oldid=99992013)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und diese Definition trifft eindeutig den Fall der Journalisten-Rabatte: Journalisten betonen (wenn es um ihre eigenen Freiheiten und Sicherheiten geht) immer gerne die Hohe Berufung der freien Presse, also das &amp;#246;ffentliche Interesse einer funktionierenden freien Presse, haben aber keine Probleme damit, sich &amp;#8220;spezielle&amp;#8221; Vorteile, die also nicht im allgemeinen Interesse sind, einr&amp;#228;umen zu lassen und ihre Freiheit mutwillig und selbsts&amp;#252;chtig zu verkaufen. Vermutlich wird kein Politiker es &amp;#252;berleben, gegen dieses Unrecht gesetzlich vorzugehen und ein &amp;#246;ffentlicher Skandal kann daraus nicht entstehen, weil &amp;#246;ffentlich nur das sein kann, was ver&amp;#246;ffentlicht wird.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/04/wie-korrupt-sind-journalisten&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Krankenschwester, die 2 Euro von einem Patienten annimmt, riskiert, ihre K&#252;ndigung. Ebenso Busfahrer, Polizisten, Lehrer etc&#8230;&#160; Der Grund ist einfach: jeder Euro, vermutlich schon jeder Cent, ordnet die Beziehung zwischen Menschen und macht den einen zu einem Geber und den anderen zu einem Empf&#228;nger und nimmt diesem etwas von der Autorit&#228;t, die er f&#252;r die Erf&#252;llung seiner Pflichten ben&#246;tigt - und sei es nur die Autorit&#228;t zu bestimmen, in welcher Reihenfolge die Patienten im Krankenhaus morgens behandelt werden.</p>
<p>Eine Gesellschaft, die diese Form der Korruption zul&#228;sst, wird stillschweigend, d.h. unab&#228;ngig von &#246;ffentlichen Debatten und Gesetzen die Armen unterdr&#252;cken und ihnen vieler notwendiger Rechte berauben, weil sie auf einmal an den Meistbietenden gehen.</p>
<p>Dieses Problem sieht im Kleinen und auf den ersten Blick nicht gravierend aus, aber man kann sich leicht vorstellen, wie es sich entwickelt, wenn fl&#228;chendeckend das Unrechtsbewu&#223;tsein f&#252;r solche Verst&#246;&#223;e abhanden kommt.</p>
<p>Ungleich schlimmer wird es nat&#252;rlich, wenn es sich dabei noch um ein verantwortungsvolles Amt handelt, und noch viel schlimmer ist es, wenn dort das Unrechtsbewusstsein hart gegen Null geht. Tats&#228;chlich trifft diese Beschreibung in Deutschland auf den Journalismus zu. Auf der Seite <a href="http://www.pressekonditionen.de/">Pressekonditionen.de </a>oder auf der <a href="http://www.dfj-ev.de/de/presserabatte">Seite der DFJ</a> ("Die Interessenvertretung f&#252;r Fotografen und Journalisten") kann sich ein Journalist ganz offen &#252;ber die M&#246;glichkeiten informieren, &#252;ber seinen Presseausweis Rabatte zu erhalten. Die Absichten der Firmen, die Rabatte gew&#228;hren sind so offensichtlich, dass man dar&#252;ber nicht viele Worte verlieren muss. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass die Bev&#246;lkerung trotzdem so treu regelm&#228;&#223;ig Geld f&#252;r eine gekaufte Berichterstattung ausgibt. Selbst eine Buchrezension wird schon gelenkt, wenn der Rezensent ein Freiexemplar erh&#228;lt (das darf er selbstverst&#228;ndlich behalten und kann sich nach kurzer Zeit mit allen B&#252;chern kostenlos eindecken, die ihn interessieren, w&#228;re ja sch&#246;n bl&#246;d, wenn er so ein Privileg leichtfertig verspielt). Wer &#252;ber ein Auto berichten soll und zu diesem Zweck in einem Luxushotel eingeladen wird - weil dort zuf&#228;llig die Pr&#228;sentation stattfindet - wird diesen Kurzurlaub m&#246;glicherweise auch in Zukunft gerne auf Kosten des Autoherstellers in Anspruch nehmen, einschlie&#223;lich der Probefahrten und einer hinrei&#223;enden Location. Auch diese F&#228;lle sind schlicht ein Zeugnis f&#252;r Korruptheit, wobei die meisten Beispiele viel offensichtlicher sind: jeder Journalist erh&#228;lt bedingungslos Rabatte. F&#252;r Flugreisen, F&#252;r Partnerschafts-Vermittler, f&#252;r Autos, B&#252;cher, Weiterbildungsangebote, Brillen, Unterhaltungselektronik, nicht zuletzt f&#252;r ein Aquaristik-Fachmagazin, Desingerm&#246;bel, bei der Barclaycard, Versicherungen, im Cinedom etc&#8230; es lohnt sich, die zahllosen Beispiele mal zu &#252;berfliegen.</p>
<p>Auch wenn das Verhalten der Journalisten vom Gesetzgeber nicht&#160; verboten ist (dort geht es nur um &#246;ffentliche &#196;mter), ist es ein Fall von Korruption, vielleicht sogar der schwerstm&#246;gliche Fall von Korruption, die nicht gesetzeswidrig ist, weil es f&#252;r die Meinungsbildung eines B&#252;rgertums zust&#228;ndig ist, das offenbar immer dankbar ist, wenn sich jemand seiner Meinung annimmt.</p>
<p>&#8220;Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als die Verletzung eines allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils.&#8221; (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Korruption&amp;oldid=99992013)">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Korruption&amp;oldid=99992013)</a></p>
<p>Und diese Definition trifft eindeutig den Fall der Journalisten-Rabatte: Journalisten betonen (wenn es um ihre eigenen Freiheiten und Sicherheiten geht) immer gerne die Hohe Berufung der freien Presse, also das &#246;ffentliche Interesse einer funktionierenden freien Presse, haben aber keine Probleme damit, sich &#8220;spezielle&#8221; Vorteile, die also nicht im allgemeinen Interesse sind, einr&#228;umen zu lassen und ihre Freiheit mutwillig und selbsts&#252;chtig zu verkaufen. Vermutlich wird kein Politiker es &#252;berleben, gegen dieses Unrecht gesetzlich vorzugehen und ein &#246;ffentlicher Skandal kann daraus nicht entstehen, weil &#246;ffentlich nur das sein kann, was ver&#246;ffentlicht wird.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/04/wie-korrupt-sind-journalisten">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2012/03/04/wie-korrupt-sind-journalisten#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Warum die Gr&#252;nen nicht gl&#252;cklich machen</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/10/24/warum-die-gruenen-nicht-gluecklich-mache</link>
			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:03:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="alt">Parteien</category>
<category domain="alt">GR&#220;NE</category>
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<category domain="alt">Kinder</category>
<category domain="alt">Neue B&#252;rgerlichkeit</category>			<guid isPermaLink="false">2016@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Wer einen gut lesbaren &amp;#220;berblick &amp;#252;ber den gegenw&amp;#228;rtigen Stand der Gl&amp;#252;cksforschung sucht, wird m&amp;#246;glicherweise mit dem Buch &amp;#8220;Die Gl&amp;#252;ckshypothese - Was und wirklich gl&amp;#252;cklich macht&amp;#8221; von Jonathan Haidt gl&amp;#252;cklich.&lt;br /&gt;
Haidt versucht, moderne Erkenntnisse der Gl&amp;#252;cksforschung und Weisheiten alter Kulturen in einer gemeinsamen Gl&amp;#252;cksformel zu vereinigen. Dabei muss man dazu sagen, dass die Auswahl alter Weisheit etwas eng geraten ist, aber interessant sind vor allem seine Informationen zur Forschung. Und obwohl er sich als &amp;#8220;liberal&amp;#8221; bezeichnet, dr&amp;#228;ngt ihn sein Forschungsgebiet weit ins Lager der Konservativen - viel weiter, als es ihm selbst bewusst zu sein scheint. Gl&amp;#252;cklich sind n&amp;#228;mlich Menschen, die verheiratet sind, Kinder haben, zu einer Religionsgemeinschaft geh&amp;#246;ren und in einer Gesellschaft mit klaren moralischen Ma&amp;#223;st&amp;#228;ben leben.&lt;br /&gt;
Gerade die Faktoren &amp;#8220;verheiratet&amp;#8221; und &amp;#8220;religi&amp;#246;s&amp;#8221; sind so m&amp;#228;chtig, dass viele andere, kleinere Faktoren sie nicht aufwiegen k&amp;#246;nnen. Zur Veranschaulichung konstruierte er zwei Leben, die er folgenderma&amp;#223;en beschreibt:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8220;Bob oder Mary?&lt;br /&gt;
Bob ist 35 Jahre alt, Single, wei&amp;#223;, attraktiv und sportlich. Er verdient 100.000 Dollar im Jahr und lebt im sonnigen S&amp;#252;dkalifornien. Er ist ausgesprochen intellektuell, in seiner Freizeit liest er und geht in Museen.&lt;br /&gt;
Mary lebt mir ihrem Mann im &amp;#246;fter verschneiten Buffalo (New York), sie verdienen zusammen 40.000 Dollar im Jahr. Mary ist 65 Jahre alt, schwarz, &amp;#252;bergewichtig und schlicht in ihrer Erscheinung. Sie ist sehr gesellig und verbringt ihre Freizeit meist bei kirchlichen Veranstaltungen. Wegen Nierenproblemen muss sie zur Dialyse.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer von beiden ist gl&amp;#252;cklicher? Bob hat vieles erreicht, wovon andere tr&amp;#228;umen und was tats&amp;#228;chlich das Leben ein bisschen bereichern kann, w&amp;#228;hrend Mary ein Leben f&amp;#252;hrt, mit dem die meisten kaum tauschen m&amp;#246;chten. Wer ist wohl gl&amp;#252;cklicher?&lt;br /&gt;
Haidt schreibt: &amp;#8220;[&amp;#8230;] wenn Sie wetten m&amp;#252;ssten, sollten Sie wetten, dass Mary gl&amp;#252;cklicher ist als Bob!&amp;#8221; (S. 125)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Reichtum und Kultur machen erstaunlich wenig gl&amp;#252;cklich, feste Beziehungen aber durchaus. Und &amp;#8220;fest&amp;#8221; ist hier v&amp;#246;llig ernst gemeint. Es kommt nicht auf die Anzahl der Kontakte an, sondern darauf, dass es sich um feste, verbindliche Beziehungen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber nicht nur die Beziehungen sind entscheidend, sondern auch der Bezug zu dem Gr&amp;#246;&amp;#223;eren oder zur &amp;#8220;Transzendenz&quot;. Haidt versteht sich als Atheist und versucht, Religion auf einem sehr bescheidenen Level in seinem Leben einzurichten: er zieht sich die Schuhe vor der T&amp;#252;r aus. Denn das machen auch die Inder, um reine und unreine Bereiche zu unterscheiden. Ich bezweifel ernsthaft, dass er &amp;#252;ber diesen Weg sein Verh&amp;#228;ltnis zu etwas &amp;#8220;Gr&amp;#246;&amp;#223;erem&amp;#8221; verbessert, aber das Thema scheint bei ihm auch noch nicht ganz fertig zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Haidt entwickelt am Ende des Buches ein Gl&amp;#252;cksmodell, dass sich sehr an dem Ansatz von Csikszentmihalyi und seiner Beschreibung eines &amp;#8220;Flows&amp;#8221; orientiert. Ein &amp;#8220;Flow&amp;#8221; ist der Zustand, den wir beim Arbeiten haben, wenn wir alles um uns herum vergessen und in unserer Arbeit aufgehen. &lt;br /&gt;
Haidt erkennt aber, dass es zu diesem Flow nur kommt, wenn die stabilen Beziehungen zu anderen Menschen und zu Gott bereits gegeben sind. Wer um Beziehungen bangen muss und mit Existenzfragen k&amp;#228;mpft, wird schwerer seinen Flow erreichen. Er ist daher eher ein punktuelles Ereignis, das Auskunft &amp;#252;ber den allgemeinen Gl&amp;#252;ckszustand geben kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer sich diese Ergebnisse ansieht, stellt fest, dass die Gr&amp;#252;nen wirklich alles falsch gemacht haben: Sie k&amp;#228;mpfen gegen die traditionelle Ehe und alle famili&amp;#228;ren Bindungen und wollen sie durch Wahlbeziehungen in v&amp;#246;lliger Freiheit ersetzen. Keine Familie, keine Bindungen, keine Transzendenz - zumindest sofern sie nicht ausschlie&amp;#223;lich dem eigenen Wohlbefinden dient.&lt;br /&gt;
Stattdessen legen Sie gro&amp;#223;en Wert auf Ern&amp;#228;hrung und Sport, was nicht schlecht ist dem pers&amp;#246;nlichen Gl&amp;#252;ck aber vergleichsweise wenig bringt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Umfragen unter Jungendlichen der letzten Jahre zeigen immer deutlicher, dass die Gr&amp;#252;nen mit ihrer Weltanschauung altern, denn Jugendliche wollen Familien haben, Frauen &amp;#252;bernehmen wieder h&amp;#228;ufiger den Nachnamen des Mannes und m&amp;#246;chten Kinder erziehen - und nicht nur in die Welt setzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es k&amp;#246;nnte noch eine Weile dauern, bis die Folgen dieser Erkenntnisse auch in ihrer politischen Tragweite durchsickern. Aber auch wenn die Gr&amp;#252;nen im b&amp;#252;rgerlichen Milieu l&amp;#228;ngst zum Mainstream geworden sind und kein Journalist derzeit auf die Idee zu kommen scheint, wird das Schicksal ihrer Partei in den n&amp;#228;chsten Jahren davon abh&amp;#228;ngen, ob die Menschen lieber hip oder gl&amp;#252;cklich sind.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/10/24/warum-die-gruenen-nicht-gluecklich-mache&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen gut lesbaren &#220;berblick &#252;ber den gegenw&#228;rtigen Stand der Gl&#252;cksforschung sucht, wird m&#246;glicherweise mit dem Buch &#8220;Die Gl&#252;ckshypothese - Was und wirklich gl&#252;cklich macht&#8221; von Jonathan Haidt gl&#252;cklich.<br />
Haidt versucht, moderne Erkenntnisse der Gl&#252;cksforschung und Weisheiten alter Kulturen in einer gemeinsamen Gl&#252;cksformel zu vereinigen. Dabei muss man dazu sagen, dass die Auswahl alter Weisheit etwas eng geraten ist, aber interessant sind vor allem seine Informationen zur Forschung. Und obwohl er sich als &#8220;liberal&#8221; bezeichnet, dr&#228;ngt ihn sein Forschungsgebiet weit ins Lager der Konservativen - viel weiter, als es ihm selbst bewusst zu sein scheint. Gl&#252;cklich sind n&#228;mlich Menschen, die verheiratet sind, Kinder haben, zu einer Religionsgemeinschaft geh&#246;ren und in einer Gesellschaft mit klaren moralischen Ma&#223;st&#228;ben leben.<br />
Gerade die Faktoren &#8220;verheiratet&#8221; und &#8220;religi&#246;s&#8221; sind so m&#228;chtig, dass viele andere, kleinere Faktoren sie nicht aufwiegen k&#246;nnen. Zur Veranschaulichung konstruierte er zwei Leben, die er folgenderma&#223;en beschreibt:</p>

<p>&#8220;Bob oder Mary?<br />
Bob ist 35 Jahre alt, Single, wei&#223;, attraktiv und sportlich. Er verdient 100.000 Dollar im Jahr und lebt im sonnigen S&#252;dkalifornien. Er ist ausgesprochen intellektuell, in seiner Freizeit liest er und geht in Museen.<br />
Mary lebt mir ihrem Mann im &#246;fter verschneiten Buffalo (New York), sie verdienen zusammen 40.000 Dollar im Jahr. Mary ist 65 Jahre alt, schwarz, &#252;bergewichtig und schlicht in ihrer Erscheinung. Sie ist sehr gesellig und verbringt ihre Freizeit meist bei kirchlichen Veranstaltungen. Wegen Nierenproblemen muss sie zur Dialyse.&#8221;</p>

<p>Wer von beiden ist gl&#252;cklicher? Bob hat vieles erreicht, wovon andere tr&#228;umen und was tats&#228;chlich das Leben ein bisschen bereichern kann, w&#228;hrend Mary ein Leben f&#252;hrt, mit dem die meisten kaum tauschen m&#246;chten. Wer ist wohl gl&#252;cklicher?<br />
Haidt schreibt: &#8220;[&#8230;] wenn Sie wetten m&#252;ssten, sollten Sie wetten, dass Mary gl&#252;cklicher ist als Bob!&#8221; (S. 125)</p>

<p>Reichtum und Kultur machen erstaunlich wenig gl&#252;cklich, feste Beziehungen aber durchaus. Und &#8220;fest&#8221; ist hier v&#246;llig ernst gemeint. Es kommt nicht auf die Anzahl der Kontakte an, sondern darauf, dass es sich um feste, verbindliche Beziehungen. </p>

<p>Aber nicht nur die Beziehungen sind entscheidend, sondern auch der Bezug zu dem Gr&#246;&#223;eren oder zur &#8220;Transzendenz". Haidt versteht sich als Atheist und versucht, Religion auf einem sehr bescheidenen Level in seinem Leben einzurichten: er zieht sich die Schuhe vor der T&#252;r aus. Denn das machen auch die Inder, um reine und unreine Bereiche zu unterscheiden. Ich bezweifel ernsthaft, dass er &#252;ber diesen Weg sein Verh&#228;ltnis zu etwas &#8220;Gr&#246;&#223;erem&#8221; verbessert, aber das Thema scheint bei ihm auch noch nicht ganz fertig zu sein.</p>

<p>Haidt entwickelt am Ende des Buches ein Gl&#252;cksmodell, dass sich sehr an dem Ansatz von Csikszentmihalyi und seiner Beschreibung eines &#8220;Flows&#8221; orientiert. Ein &#8220;Flow&#8221; ist der Zustand, den wir beim Arbeiten haben, wenn wir alles um uns herum vergessen und in unserer Arbeit aufgehen. <br />
Haidt erkennt aber, dass es zu diesem Flow nur kommt, wenn die stabilen Beziehungen zu anderen Menschen und zu Gott bereits gegeben sind. Wer um Beziehungen bangen muss und mit Existenzfragen k&#228;mpft, wird schwerer seinen Flow erreichen. Er ist daher eher ein punktuelles Ereignis, das Auskunft &#252;ber den allgemeinen Gl&#252;ckszustand geben kann.</p>

<p>Wer sich diese Ergebnisse ansieht, stellt fest, dass die Gr&#252;nen wirklich alles falsch gemacht haben: Sie k&#228;mpfen gegen die traditionelle Ehe und alle famili&#228;ren Bindungen und wollen sie durch Wahlbeziehungen in v&#246;lliger Freiheit ersetzen. Keine Familie, keine Bindungen, keine Transzendenz - zumindest sofern sie nicht ausschlie&#223;lich dem eigenen Wohlbefinden dient.<br />
Stattdessen legen Sie gro&#223;en Wert auf Ern&#228;hrung und Sport, was nicht schlecht ist dem pers&#246;nlichen Gl&#252;ck aber vergleichsweise wenig bringt.</p>

<p>Umfragen unter Jungendlichen der letzten Jahre zeigen immer deutlicher, dass die Gr&#252;nen mit ihrer Weltanschauung altern, denn Jugendliche wollen Familien haben, Frauen &#252;bernehmen wieder h&#228;ufiger den Nachnamen des Mannes und m&#246;chten Kinder erziehen - und nicht nur in die Welt setzen.</p>

<p>Es k&#246;nnte noch eine Weile dauern, bis die Folgen dieser Erkenntnisse auch in ihrer politischen Tragweite durchsickern. Aber auch wenn die Gr&#252;nen im b&#252;rgerlichen Milieu l&#228;ngst zum Mainstream geworden sind und kein Journalist derzeit auf die Idee zu kommen scheint, wird das Schicksal ihrer Partei in den n&#228;chsten Jahren davon abh&#228;ngen, ob die Menschen lieber hip oder gl&#252;cklich sind.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/10/24/warum-die-gruenen-nicht-gluecklich-mache">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>John Piper heute via facebook</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/08/30/john-piper-heute-via-facebook</link>
			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 16:21:26 +0000</pubDate>			<dc:creator>wanderprediger</dc:creator>
			<category domain="alt">Charismatiker</category>
<category domain="main">Reformierte</category>			<guid isPermaLink="false">2015@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/16/john-piper-desiring-god-zum-kostenlosen-1&quot;&gt;http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/16/john-piper-desiring-god-zum-kostenlosen-1&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;John Piper: &amp;#8220;&lt;strong&gt;God humbles Charismatics by making their children Calvinists; and Calvinists by making their children speak in tongues.&amp;#8221; &lt;/strong&gt;Meine Rede! :-)&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
wanderprediger&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/08/30/john-piper-heute-via-facebook&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/16/john-piper-desiring-god-zum-kostenlosen-1">http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/16/john-piper-desiring-god-zum-kostenlosen-1</a></p><p>John Piper: &#8220;<strong>God humbles Charismatics by making their children Calvinists; and Calvinists by making their children speak in tongues.&#8221; </strong>Meine Rede! :-)<br />
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
wanderprediger</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/08/30/john-piper-heute-via-facebook">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2011/08/30/john-piper-heute-via-facebook#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Lektorenkurse oder "Wir erobern die Macht in unserer Kirche zur&#252;ck!"</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/07/12/lektorenkurse-oder-wir-erobern-die-macht</link>
			<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 21:42:55 +0000</pubDate>			<dc:creator>wanderprediger</dc:creator>
			<category domain="alt">&#214;kopazifismus</category>
<category domain="alt">Homosexualit&#228;t</category>
<category domain="alt">Gutmenschen</category>
<category domain="main">EKD</category>			<guid isPermaLink="false">2014@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Ende der 80er Jahre bildete sich in der DDR die Basisgruppe &amp;#8222;Kirche von Unten&amp;#8220; (KvU) eine oppositionelle evangelische Gruppierung. Im Mittelpunkt standen gesellschaftliche Themen und es gab Veranstaltungen mit systemkritischen K&amp;#252;nstlern. Mir waren diese langhaarigen Revoluzzer nicht besonders sympathisch, hatte ich doch erst kurz vorher selber dieser Lebenshaltung den R&amp;#252;cken gekehrt &amp;#8230; Aber jeder wei&amp;#223; heute, dass neben treuen bibelgl&amp;#228;ubigen Betern auch diese &amp;#8220;EKD-Laien&amp;#8221; Anteil am Ende dieses totallit&amp;#228;ren Staates hatten. Mauern, M&amp;#228;chtige und M&amp;#228;chte sind gefallen - Freiheit zum Atmen wurde erk&amp;#228;mpft und erbetet. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittlerweile sind die Jahre durch das Land gegangen. Ich habe sie aus der Perspektive der charismatischen Gemeinden erlebt, anfangs noch in West-Berlin, seit ein paar Jahren nun in Brandenburg. Was gab es da Ende der Neunziger f&amp;#252;r eine Aufbruchsstimmung: Gro&amp;#223;e Prophetien, Erweckung f&amp;#252;r ganz Deutschland war noch das Mindeste, was auf der Agenda stand &amp;#8230; Wunder, Wunderheilungen, wo man nur hin sah &amp;#8230; echte, verbl&amp;#252;ffende aber auch viele falsche oder noch schlimmer Wunder von der falschen Seite. Vielen falschen Propheten hing man in dieser Herde an den Lippen. Mittlerweile ist neben Frustration aber auch N&amp;#252;chternheit in die ausged&amp;#252;nnten Reihen eingekehrt &amp;#8230; Und das ist nicht das schlechteste, nein ich w&amp;#252;rde sogar sagen, das war dringend n&amp;#246;tig! Denn selbstverst&amp;#228;ndlich brauchen wir die Geistesgaben in unseren Gemeinden, aber wir brauchen auch die N&amp;#252;chternheit eines Paulus und die wichtige Gabe der Geistunterscheidung, um die Ausw&amp;#252;chse der menschlichen Seele von den Werken des Heiligen Geistes zu unterscheiden. F&amp;#252;r mich ist diese neue calvinistische N&amp;#252;chternheit eine wesentliche Korrekturhilfe geworden. Und ich sehe weltweit ein Zusammenwachsen zwischen Charismatikern und Reformierten (Calvinisten). Das beste Beispiel ist der Hamburger Pastor Wegert ( &lt;a href=&quot;http://www.arche-gemeinde.de&quot;&gt;http://www.arche-gemeinde.de&lt;/a&gt; ), einer der bekanntesten deutschen Pfingst-Pastoren. Er hat vor ein paar Jahren den Pfingstlern den R&amp;#252;cken gekehrt und ist ins Lager der Calvinisten gewechselt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;OK, nun aber endlich zu den Lektorenkursen: Im gesamten Hoheitsgebiet der EKD werden diese zunehmend h&amp;#228;ufiger durchgef&amp;#252;hrt. Die evangelische Kirche der Zukunft wird n&amp;#228;mlich eine Laien-Kirche sein [-&gt; &lt;a href=&quot;http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm&quot;&gt;http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm&lt;/a&gt; ]. In diesen Kursen werden den zuk&amp;#252;nftigen Lektoren vor allen Dingen Grundz&amp;#252;ge der Kirchengeschichte und eine solide Einf&amp;#252;hrung in die evangelische Liturgie vermittelt. Am Ende steht die Bef&amp;#228;higung zum Amt des Lektors. Dieser ist allerdings nicht nur f&amp;#252;r Lesedienste und Ank&amp;#252;ndigungen zust&amp;#228;ndig, sondern erh&amp;#228;lt durch diesen Kurs auch die &amp;#8220;Lizenz zum Predigen&amp;#8221; und sei es nur eine selbst gew&amp;#228;hlte &amp;#8220;gepfefferte&amp;#8221; Lesepredigt. :-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Daher lautet mein Aufruf an alle, die sich um den Kurs unserer von linksalternativen Gutmenschen gekaperten Evangelischen Kirche sorgen: La&amp;#223;t Euch zu Lektoren ausbilden!! Homo-Ehen in evangelischen Pfarrh&amp;#228;usern und Verleugnung der eigenen spirituellen Wurzeln? Das ist nicht mehr unsere Kirche! Diese Kirche wird absterben! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Momentan schafft sich unsere Kirche ja schon selber ab &amp;#8230; Durch die geplante Gebietsreform, die dazu f&amp;#252;hrt, dass immer weniger Pfarrer f&amp;#252;r immer gr&amp;#246;&amp;#223;ere Gebiete und Verwaltungsaufgaben zust&amp;#228;ndig sind, wird es zu einer starken &amp;#220;berdehnung der Organisations-Strukturen kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das ist unsere Chance: La&amp;#223;t Euch zu Lektoren ausbilden! La&amp;#223;t uns mit Gottes Hilfe und Gebet die Macht in unserer Kirche zur&amp;#252;ckerobern! Unterst&amp;#252;tzt unsere altgedienten gl&amp;#228;ubigen Pfarrer! Aber wenn die Wachabl&amp;#246;sung kommt,  dann sind wir vorbereitet &amp;#8230; Ok formulieren wir es positiv: Die jungen theologisch-liberalen Polit-Pastoren d&amp;#252;rfen nach der Gebietsreform gerne kommen, wir brauchen sie f&amp;#252;r dringend notwendige Verwaltungsaufgaben, mit denen wir uns nicht rumplagen wollen &amp;#8230; Aber predigen, predigen werden wir !!! :-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en&lt;br /&gt;
wanderprediger&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/07/12/lektorenkurse-oder-wir-erobern-die-macht&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende der 80er Jahre bildete sich in der DDR die Basisgruppe &#8222;Kirche von Unten&#8220; (KvU) eine oppositionelle evangelische Gruppierung. Im Mittelpunkt standen gesellschaftliche Themen und es gab Veranstaltungen mit systemkritischen K&#252;nstlern. Mir waren diese langhaarigen Revoluzzer nicht besonders sympathisch, hatte ich doch erst kurz vorher selber dieser Lebenshaltung den R&#252;cken gekehrt &#8230; Aber jeder wei&#223; heute, dass neben treuen bibelgl&#228;ubigen Betern auch diese &#8220;EKD-Laien&#8221; Anteil am Ende dieses totallit&#228;ren Staates hatten. Mauern, M&#228;chtige und M&#228;chte sind gefallen - Freiheit zum Atmen wurde erk&#228;mpft und erbetet. </p>

<p>Mittlerweile sind die Jahre durch das Land gegangen. Ich habe sie aus der Perspektive der charismatischen Gemeinden erlebt, anfangs noch in West-Berlin, seit ein paar Jahren nun in Brandenburg. Was gab es da Ende der Neunziger f&#252;r eine Aufbruchsstimmung: Gro&#223;e Prophetien, Erweckung f&#252;r ganz Deutschland war noch das Mindeste, was auf der Agenda stand &#8230; Wunder, Wunderheilungen, wo man nur hin sah &#8230; echte, verbl&#252;ffende aber auch viele falsche oder noch schlimmer Wunder von der falschen Seite. Vielen falschen Propheten hing man in dieser Herde an den Lippen. Mittlerweile ist neben Frustration aber auch N&#252;chternheit in die ausged&#252;nnten Reihen eingekehrt &#8230; Und das ist nicht das schlechteste, nein ich w&#252;rde sogar sagen, das war dringend n&#246;tig! Denn selbstverst&#228;ndlich brauchen wir die Geistesgaben in unseren Gemeinden, aber wir brauchen auch die N&#252;chternheit eines Paulus und die wichtige Gabe der Geistunterscheidung, um die Ausw&#252;chse der menschlichen Seele von den Werken des Heiligen Geistes zu unterscheiden. F&#252;r mich ist diese neue calvinistische N&#252;chternheit eine wesentliche Korrekturhilfe geworden. Und ich sehe weltweit ein Zusammenwachsen zwischen Charismatikern und Reformierten (Calvinisten). Das beste Beispiel ist der Hamburger Pastor Wegert ( <a href="http://www.arche-gemeinde.de">http://www.arche-gemeinde.de</a> ), einer der bekanntesten deutschen Pfingst-Pastoren. Er hat vor ein paar Jahren den Pfingstlern den R&#252;cken gekehrt und ist ins Lager der Calvinisten gewechselt.</p>

<p>OK, nun aber endlich zu den Lektorenkursen: Im gesamten Hoheitsgebiet der EKD werden diese zunehmend h&#228;ufiger durchgef&#252;hrt. Die evangelische Kirche der Zukunft wird n&#228;mlich eine Laien-Kirche sein [-> <a href="http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm">http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm</a> ]. In diesen Kursen werden den zuk&#252;nftigen Lektoren vor allen Dingen Grundz&#252;ge der Kirchengeschichte und eine solide Einf&#252;hrung in die evangelische Liturgie vermittelt. Am Ende steht die Bef&#228;higung zum Amt des Lektors. Dieser ist allerdings nicht nur f&#252;r Lesedienste und Ank&#252;ndigungen zust&#228;ndig, sondern erh&#228;lt durch diesen Kurs auch die &#8220;Lizenz zum Predigen&#8221; und sei es nur eine selbst gew&#228;hlte &#8220;gepfefferte&#8221; Lesepredigt. :-)</p>

<p>Daher lautet mein Aufruf an alle, die sich um den Kurs unserer von linksalternativen Gutmenschen gekaperten Evangelischen Kirche sorgen: La&#223;t Euch zu Lektoren ausbilden!! Homo-Ehen in evangelischen Pfarrh&#228;usern und Verleugnung der eigenen spirituellen Wurzeln? Das ist nicht mehr unsere Kirche! Diese Kirche wird absterben! </p>

<p>Momentan schafft sich unsere Kirche ja schon selber ab &#8230; Durch die geplante Gebietsreform, die dazu f&#252;hrt, dass immer weniger Pfarrer f&#252;r immer gr&#246;&#223;ere Gebiete und Verwaltungsaufgaben zust&#228;ndig sind, wird es zu einer starken &#220;berdehnung der Organisations-Strukturen kommen.</p>

<p>Und das ist unsere Chance: La&#223;t Euch zu Lektoren ausbilden! La&#223;t uns mit Gottes Hilfe und Gebet die Macht in unserer Kirche zur&#252;ckerobern! Unterst&#252;tzt unsere altgedienten gl&#228;ubigen Pfarrer! Aber wenn die Wachabl&#246;sung kommt,  dann sind wir vorbereitet &#8230; Ok formulieren wir es positiv: Die jungen theologisch-liberalen Polit-Pastoren d&#252;rfen nach der Gebietsreform gerne kommen, wir brauchen sie f&#252;r dringend notwendige Verwaltungsaufgaben, mit denen wir uns nicht rumplagen wollen &#8230; Aber predigen, predigen werden wir !!! :-)</p>

<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
wanderprediger</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/07/12/lektorenkurse-oder-wir-erobern-die-macht">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2011/07/12/lektorenkurse-oder-wir-erobern-die-macht#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Es gibt keine Indizien f&#252;r eine Entwicklung der menschlichen Sprache</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/14/es-gibt-keine-indizien-fuer-eine-entwick</link>
			<pubDate>Sat, 14 May 2011 05:39:18 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="alt">Wissenschaft</category>
<category domain="main">Evolutionslehre</category>			<guid isPermaLink="false">2013@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Es gibt zahlreiche Theorien dar&amp;#252;ber, wie sich die menschliche Sprache entwickelt haben sollte. Aber keine einzige l&amp;#228;sst sich anhand der Sprachgeschichte belegen. Und das ist ein ernsthaftes Problem, denn die Geschichte der Sprache k&amp;#246;nnen wir &amp;#252;ber 5000 bis 6000 Jahre hinweg verfolgen. Hierzu ein interessantes &lt;a href=&quot;http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/1381.html&quot;&gt;Interview mit der K&amp;#246;lner Afrikanistin Christa Kilian-Hatz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Wer sich auf der atheistischen Wikipedia &amp;#252;ber die Entstehung der Sprache informieren m&amp;#246;chte, wird von solchen Zweifeln nat&amp;#252;rlich nichts finden. Hier wird im Artikel &amp;#8220;Sprache&amp;#8221; zur Entstehung blumig erkl&amp;#228;rt, wie der Mensch in welchem Fr&amp;#252;hstadium aus kehligen Lauten vor einigen hundertausend Jahren ein Srachsystem entwickelt habe.&lt;br /&gt;
Wenn man den Artikel &amp;#252;ber die Ursprache liest, klingt das schon ganz anders: &amp;#252;ber eine gemeinsame Ursprache k&amp;#246;nne man nichts wissenschaftlich brauchbares sagen, weil die Erforschung der Sprache sich &amp;#252;ber 50000 Jahre erstreckte (man vergleiche nur zu den 400.000 oder mehr Jahren, deren Sprachentwicklung man offenbar genau zu kennen glaubt!). Dabei sind die M&amp;#246;glichkeiten der Forschung hier erheblich besser, weil wir sehr altes Schriftmaterial aus verschiedenen Kulturen haben. Wie kommt es zu dieser Zur&amp;#252;ckhaltung? Tats&amp;#228;chlich spricht viel daf&amp;#252;r, die Entstehung der Sprache im Zweistromland zu suchen. Da aber kein Wissenschftler auch nur eine Sekunde den Gedanken nahelegen m&amp;#246;chte, die Geschichte von der Sprachverwirrung in Babel k&amp;#246;nne historisch sein, gibt man sich lieber bescheiden und verliert offenkundig das Interesse an dem Thema.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/14/es-gibt-keine-indizien-fuer-eine-entwick&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Theorien dar&#252;ber, wie sich die menschliche Sprache entwickelt haben sollte. Aber keine einzige l&#228;sst sich anhand der Sprachgeschichte belegen. Und das ist ein ernsthaftes Problem, denn die Geschichte der Sprache k&#246;nnen wir &#252;ber 5000 bis 6000 Jahre hinweg verfolgen. Hierzu ein interessantes <a href="http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/1381.html">Interview mit der K&#246;lner Afrikanistin Christa Kilian-Hatz</a>.<br />
Wer sich auf der atheistischen Wikipedia &#252;ber die Entstehung der Sprache informieren m&#246;chte, wird von solchen Zweifeln nat&#252;rlich nichts finden. Hier wird im Artikel &#8220;Sprache&#8221; zur Entstehung blumig erkl&#228;rt, wie der Mensch in welchem Fr&#252;hstadium aus kehligen Lauten vor einigen hundertausend Jahren ein Srachsystem entwickelt habe.<br />
Wenn man den Artikel &#252;ber die Ursprache liest, klingt das schon ganz anders: &#252;ber eine gemeinsame Ursprache k&#246;nne man nichts wissenschaftlich brauchbares sagen, weil die Erforschung der Sprache sich &#252;ber 50000 Jahre erstreckte (man vergleiche nur zu den 400.000 oder mehr Jahren, deren Sprachentwicklung man offenbar genau zu kennen glaubt!). Dabei sind die M&#246;glichkeiten der Forschung hier erheblich besser, weil wir sehr altes Schriftmaterial aus verschiedenen Kulturen haben. Wie kommt es zu dieser Zur&#252;ckhaltung? Tats&#228;chlich spricht viel daf&#252;r, die Entstehung der Sprache im Zweistromland zu suchen. Da aber kein Wissenschftler auch nur eine Sekunde den Gedanken nahelegen m&#246;chte, die Geschichte von der Sprachverwirrung in Babel k&#246;nne historisch sein, gibt man sich lieber bescheiden und verliert offenkundig das Interesse an dem Thema.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/14/es-gibt-keine-indizien-fuer-eine-entwick">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/14/es-gibt-keine-indizien-fuer-eine-entwick#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Islamuntericht: Wie Christen und Juden in der H&#246;lle schmoren werden ...</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/08/islamuntericht-wie-christen-und-juden-in</link>
			<pubDate>Sun, 08 May 2011 18:17:24 +0000</pubDate>			<dc:creator>wanderprediger</dc:creator>
			<category domain="alt">Islam</category>
<category domain="main">Islamismus</category>
<category domain="alt">Bildung</category>
<category domain="alt">Jugend</category>
<category domain="alt">Schule</category>
<category domain="alt">Jugendkriminalit&#228;t</category>			<guid isPermaLink="false">2012@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Cw9390nEscI&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Cw9390nEscI&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;videoblock&quot;&gt;&lt;object data=&quot;http://www.youtube.com/v/Cw9390nEscI&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Cw9390nEscI&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;OK &amp;#8230; also ich seh das sportlich &amp;#8230; m&amp;#246;ge die wahre Religion gewinnen :-) &amp;#8230; gut zwei Anmerkungen aber trotzdem noch &lt;br /&gt;
1. Wie insuffizient diese Lehrer der &amp;#8220;Religion des Friedens&amp;#8221; sind, erkennt man daran, dass sie genau diesen Jungs keine moralischen Ma&amp;#223;st&amp;#228;be mit auf den Weg geben k&amp;#246;nnen, die sie davon abhalten mit ihren Strassengangs ihre Nachbarschaften und Communities zu terrorisieren &amp;#8230; &lt;br /&gt;
2. Witzig ist der kleine Typ mit der Fellrandkapuze, der kurz vorm einschlafen ist und immer mit dem Kopf nach hinten wegsackt &amp;#8230; na ob der &amp;#252;berhaupt mitbekommen hat, dass er ein Verr&amp;#228;ter am Islam ist, wenn er der deutschen Lehrerin, in die er unsterblich verknallt ist im n&amp;#228;chsten Winter &amp;#8220;Frohe Weihnachten&amp;#8221; w&amp;#252;nscht? :-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en &lt;br /&gt;
wanderprediger&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/08/islamuntericht-wie-christen-und-juden-in&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cw9390nEscI">http://www.youtube.com/watch?v=Cw9390nEscI</a></p><div class="videoblock"><object data="http://www.youtube.com/v/Cw9390nEscI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cw9390nEscI" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></div><p>OK &#8230; also ich seh das sportlich &#8230; m&#246;ge die wahre Religion gewinnen :-) &#8230; gut zwei Anmerkungen aber trotzdem noch <br />
1. Wie insuffizient diese Lehrer der &#8220;Religion des Friedens&#8221; sind, erkennt man daran, dass sie genau diesen Jungs keine moralischen Ma&#223;st&#228;be mit auf den Weg geben k&#246;nnen, die sie davon abhalten mit ihren Strassengangs ihre Nachbarschaften und Communities zu terrorisieren &#8230; <br />
2. Witzig ist der kleine Typ mit der Fellrandkapuze, der kurz vorm einschlafen ist und immer mit dem Kopf nach hinten wegsackt &#8230; na ob der &#252;berhaupt mitbekommen hat, dass er ein Verr&#228;ter am Islam ist, wenn er der deutschen Lehrerin, in die er unsterblich verknallt ist im n&#228;chsten Winter &#8220;Frohe Weihnachten&#8221; w&#252;nscht? :-)</p>

<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en <br />
wanderprediger</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/08/islamuntericht-wie-christen-und-juden-in">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>USA t&#246;ten Osama Bin Laden in Pakistan</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/02/usa-toeten-osama-bin-laden-in-pakistan</link>
			<pubDate>Mon, 02 May 2011 04:47:03 +0000</pubDate>			<dc:creator>wanderprediger</dc:creator>
			<category domain="alt">Extremismus</category>
<category domain="main">USA</category>
<category domain="alt">Antiamerikanismus</category>
<category domain="alt">Islamismus</category>
<category domain="alt">Pakistan</category>
<category domain="alt">Totalitarismus</category>			<guid isPermaLink="false">2011@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/ausland/article13317443/USA-toeten-Osama-Bin-Laden-in-Pakistan.html&quot;&gt;http://www.welt.de/politik/ausland/article13317443/USA-toeten-Osama-Bin-Laden-in-Pakistan.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.welt.de/multimedia/archive/01368/laden_pk_BM_Bayern_1368219p.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt; R&amp;#246;mer 4 Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch B&amp;#246;ses tust, hast du allen Grund, sie zu f&amp;#252;rchten. Schlie&amp;#223;lich ist sie nicht umsonst Tr&amp;#228;gerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des g&amp;#246;ttlichen Zorns. [Neue Genfer &amp;#220;bersetzung]&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/02/usa-toeten-osama-bin-laden-in-pakistan&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13317443/USA-toeten-Osama-Bin-Laden-in-Pakistan.html">http://www.welt.de/politik/ausland/article13317443/USA-toeten-Osama-Bin-Laden-in-Pakistan.html</a></p><p><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/01368/laden_pk_BM_Bayern_1368219p.jpg" alt="" title="" /> R&#246;mer 4 Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch B&#246;ses tust, hast du allen Grund, sie zu f&#252;rchten. Schlie&#223;lich ist sie nicht umsonst Tr&#228;gerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des g&#246;ttlichen Zorns. [Neue Genfer &#220;bersetzung]</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/02/usa-toeten-osama-bin-laden-in-pakistan">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.theocons.de/index.php/2011/05/02/usa-toeten-osama-bin-laden-in-pakistan#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Sind die W&#228;hler der Gr&#252;nen intelligenter?</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/04/23/warum-sind-die-waehler-der-gruenen-nur-s</link>
			<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 19:52:11 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="alt">Parteien</category>
<category domain="main">GR&#220;NE</category>
<category domain="alt">Bildung</category>
<category domain="alt">Schule</category>			<guid isPermaLink="false">2010@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Nach jeder Wahl werden die W&amp;#228;hlergruppen der einzelnen Parteien analysiert. Von den W&amp;#228;hlern der Gr&amp;#252;nen wird immer wieder festgestellt, dass sie einen sehr hohen Bildungsstand haben. Das d&amp;#252;rfte der Hauptgrund daf&amp;#252;r sein, dass die Gr&amp;#252;nen den Ruf erworben haben, eine Partei f&amp;#252;r Intellektuelle zu sein. In einer Analyse von Wahlplakaten zur Europawahl wurden - fairerweise - alle Plakate mehr oder weniger l&amp;#228;cherlich gemacht. Eines der d&amp;#252;mmsten Wahl-Mottos, die jemals den Weg in den Druck gefunden haben, war aber unbestritten das Motto der Gr&amp;#252;nen: &amp;#8220;WUMS&quot;. Es war die Abk&amp;#252;rzung f&amp;#252;r Wirtschaft, Umwelt, menschlich, sozial, klang aber nicht nur f&amp;#252;r mich ebenso infantil wie aggressiv. Der einzige Kritikpunkt des Journalisten an dem Plakat war aber, dass m&amp;#246;glicherweise die Menschen nicht intelligent genug seien, diese Botschaft zu verstehen. W&amp;#228;re der Ruf der Partei, gebildete Menschen anzusprechen nicht schon so bekannt, w&amp;#228;re diese Sorge sicher unbegr&amp;#252;ndet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist Bildung ja eine halbwegs messbare Gr&amp;#246;&amp;#223;e, wenn man als Bildungsgrad den jeweiligen Abschlusses annimmt. Besonders interessant an diesem Zusammenhang ist aber nat&amp;#252;rlich, dass Bildung wohl von vielen mit einer hohen Intelligenz in Zusammenhang gebracht wird. Die Nachricht, dass eine Partei einen h&amp;#246;heren Anteil an Akademikern unter ihren W&amp;#228;hlern hat, kann also leicht so gelesen werden, dass es besonders intelligent sei, diese Partei zu w&amp;#228;hlen. Einen besseren Ruf kann sich eine Partei kaum w&amp;#252;nschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber ist der Anteil an Akademikern unter den W&amp;#228;hlern einer Partei wirklich eine Folge der ben&amp;#246;tigten Intelligenz, diese Partei zu w&amp;#228;hlen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt; W&amp;#228;re das der Fall, m&amp;#252;ssten auch folgende S&amp;#228;tze korrekt sein: Der Anteil an Akademikern unter allen Menschen, die in einer Mensa essen ist h&amp;#246;her als unter allen Menschen, die in einer Kantine essen. Folglich spricht es f&amp;#252;r die Intelligenz eines Menschen, wenn er in einer Mensa isst. Menschen, die gegen Studiengeb&amp;#252;hren sind, weisen einen h&amp;#246;heren Bildungsgrad auf, als Menschen, die daf&amp;#252;r sind. Folglich ist es intelligent, gegen Studiengeb&amp;#252;hren zu sein. Menschen, die ein Semesterticket besitzen w&amp;#228;ren aus den gleichen Gr&amp;#252;nden intelligenter als Menschen, die ein Jobticket verwenden. Wenn Studenten und Auszubildende sich um &amp;#246;ffentliche Gelder streiten, sind die h&amp;#246;heren Abschl&amp;#252;sse automatisch auf der Seite der Studenten, folglich ist es intelligenter, die Interessen der Studenten zu vertreten etc&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was man an den Beispielen sieht, ist dass man offenbar unterscheiden muss zwischen Intelligenz und akademischer Kultur. An der Kultur der Uni nimmt jeder Student in irgendeiner Form teil. Aber nicht jeder Student ist intelligent.  &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was hat das mit den Gr&amp;#252;nen zu tun? Eine ganze Menge, denn die Gr&amp;#252;nen sind aus einer studentischen Jugendkultur entstanden. Die 68er-Revolution war zun&amp;#228;chst eine genuin akademische Welle, die genau dann aufh&amp;#246;rte, als die wichtigsten K&amp;#246;pfe der Bewegung selbst Professoren wurden. Dass diese Kultur sich bis heute unter Studenten gehalten hat, kann man l&amp;#228;ngst nicht mehr mit den Gr&amp;#252;nden von damals erkl&amp;#228;ren. Dass andere Ausbildungszweige keine &amp;#228;hnliche Kultur hervorgebracht haben, mag daran liegen, dass Studenten mehr als andere Jugendliche sehr pl&amp;#246;tzlich mit der Aufgabe betraut werden, sich in einem schier endlosen Feld der Meinungen selbst eine Position zu verschaffen. F&amp;#252;r den Sch&amp;#252;ler, der bis zu diesem Zeitpunkt ein wohlaufbereitetes Schulbuch vorgelegt bekam, ist das - je nach Fach - anstrengend bis schockierend. Das Elternhaus ist weit weg und/oder nicht hilfreich bei diesen Problemen. Die Schule hat ihn auf diese Aufgabe nicht vorbereitet und aus der Sicht der Universit&amp;#228;t ist sie ja Teil des wissenschaftlichen Arbeitens, das sie gerade beibringen will. An dieser Stelle greift die universit&amp;#228;re Jugendkultur und gibt dem Studenten von Anfang an ein klares Weltbild vor, dass ihm eine soziale Gruppe als geistigen R&amp;#252;ckhalt vermittelt, durch den ihm die Aufgabe erleichtert wird, wissenschaftliche Positionen zu beurteilen. Je klarer die eigene Position ist, desto leichter f&amp;#228;llt die Orientierung. Es ist auffallend, dass diese Kultur nirgendwo h&amp;#228;rter und kompromissloser um ihre &amp;#246;ffentliche Durchsetzung k&amp;#228;mpft, als an der Universit&amp;#228;t. Und es ist erstaunlich, dass diese Zusammenh&amp;#228;nge bisher noch so wenig beschrieben und gedeutet wurden.&lt;br /&gt;
Selbstverst&amp;#228;ndlich Teilhaber einer universit&amp;#228;re Jugendkultur anders &amp;#252;ber die Regelung von Steuern denken, als jemand, der die Steuern zahlen muss. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass eine universit&amp;#228;re Jugendkultur anders &amp;#252;ber Berufst&amp;#228;tigkeit denkt - beispielsweise im Verh&amp;#228;ltnis zu dem Leben in der Familie - als jemand, der weniger Zeit und Geld in seine Ausbildung investiert hat. Und es ist ebenso wenig erstaunlich, dass diese Kultur weniger Interesse hat, Arme nicht zu benachteiligen (die Kindergeldregelung war eine lupenreine Umverteilung von unten nach oben).&lt;br /&gt;
Und nach meiner Erfahrung ist diese Kultur weder mehr noch weniger intelligenzbelastet als andere - weniger verbreitete - Kulturen, die man an der Universit&amp;#228;t findet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Universit&amp;#228;ten brauchen eine andere Jugendkultur als andere Ausbildungsst&amp;#228;tten. Wer eine Ausbildung macht, lebt in einer vorsortierten Welt, in der es gen&amp;#252;gt, den Stoff flei&amp;#223;ig zu lernen. Eine eigene Beurteilung wird dort nur am Rande (teilweise in der Berufsschule) erwartet. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Gr&amp;#252;nen sind die Partei, die genau diese Jugendkultur bedient und daher auf lange Sicht immer mehr Akademiker anziehen wird, als andere Parteien. An diesem Ruf wird auch nicht die Tatsache etwas &amp;#228;ndern, dass die letzte Wahl in Baden W&amp;#252;rtemberg ganz offensichtlich eine reine Angstwahl war.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/04/23/warum-sind-die-waehler-der-gruenen-nur-s&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach jeder Wahl werden die W&#228;hlergruppen der einzelnen Parteien analysiert. Von den W&#228;hlern der Gr&#252;nen wird immer wieder festgestellt, dass sie einen sehr hohen Bildungsstand haben. Das d&#252;rfte der Hauptgrund daf&#252;r sein, dass die Gr&#252;nen den Ruf erworben haben, eine Partei f&#252;r Intellektuelle zu sein. In einer Analyse von Wahlplakaten zur Europawahl wurden - fairerweise - alle Plakate mehr oder weniger l&#228;cherlich gemacht. Eines der d&#252;mmsten Wahl-Mottos, die jemals den Weg in den Druck gefunden haben, war aber unbestritten das Motto der Gr&#252;nen: &#8220;WUMS". Es war die Abk&#252;rzung f&#252;r Wirtschaft, Umwelt, menschlich, sozial, klang aber nicht nur f&#252;r mich ebenso infantil wie aggressiv. Der einzige Kritikpunkt des Journalisten an dem Plakat war aber, dass m&#246;glicherweise die Menschen nicht intelligent genug seien, diese Botschaft zu verstehen. W&#228;re der Ruf der Partei, gebildete Menschen anzusprechen nicht schon so bekannt, w&#228;re diese Sorge sicher unbegr&#252;ndet.</p>

<p>Nun ist Bildung ja eine halbwegs messbare Gr&#246;&#223;e, wenn man als Bildungsgrad den jeweiligen Abschlusses annimmt. Besonders interessant an diesem Zusammenhang ist aber nat&#252;rlich, dass Bildung wohl von vielen mit einer hohen Intelligenz in Zusammenhang gebracht wird. Die Nachricht, dass eine Partei einen h&#246;heren Anteil an Akademikern unter ihren W&#228;hlern hat, kann also leicht so gelesen werden, dass es besonders intelligent sei, diese Partei zu w&#228;hlen. Einen besseren Ruf kann sich eine Partei kaum w&#252;nschen.</p>

<p>Aber ist der Anteil an Akademikern unter den W&#228;hlern einer Partei wirklich eine Folge der ben&#246;tigten Intelligenz, diese Partei zu w&#228;hlen?</p><p> W&#228;re das der Fall, m&#252;ssten auch folgende S&#228;tze korrekt sein: Der Anteil an Akademikern unter allen Menschen, die in einer Mensa essen ist h&#246;her als unter allen Menschen, die in einer Kantine essen. Folglich spricht es f&#252;r die Intelligenz eines Menschen, wenn er in einer Mensa isst. Menschen, die gegen Studiengeb&#252;hren sind, weisen einen h&#246;heren Bildungsgrad auf, als Menschen, die daf&#252;r sind. Folglich ist es intelligent, gegen Studiengeb&#252;hren zu sein. Menschen, die ein Semesterticket besitzen w&#228;ren aus den gleichen Gr&#252;nden intelligenter als Menschen, die ein Jobticket verwenden. Wenn Studenten und Auszubildende sich um &#246;ffentliche Gelder streiten, sind die h&#246;heren Abschl&#252;sse automatisch auf der Seite der Studenten, folglich ist es intelligenter, die Interessen der Studenten zu vertreten etc&#8230;</p>

<p>Was man an den Beispielen sieht, ist dass man offenbar unterscheiden muss zwischen Intelligenz und akademischer Kultur. An der Kultur der Uni nimmt jeder Student in irgendeiner Form teil. Aber nicht jeder Student ist intelligent.  </p>

<p>Was hat das mit den Gr&#252;nen zu tun? Eine ganze Menge, denn die Gr&#252;nen sind aus einer studentischen Jugendkultur entstanden. Die 68er-Revolution war zun&#228;chst eine genuin akademische Welle, die genau dann aufh&#246;rte, als die wichtigsten K&#246;pfe der Bewegung selbst Professoren wurden. Dass diese Kultur sich bis heute unter Studenten gehalten hat, kann man l&#228;ngst nicht mehr mit den Gr&#252;nden von damals erkl&#228;ren. Dass andere Ausbildungszweige keine &#228;hnliche Kultur hervorgebracht haben, mag daran liegen, dass Studenten mehr als andere Jugendliche sehr pl&#246;tzlich mit der Aufgabe betraut werden, sich in einem schier endlosen Feld der Meinungen selbst eine Position zu verschaffen. F&#252;r den Sch&#252;ler, der bis zu diesem Zeitpunkt ein wohlaufbereitetes Schulbuch vorgelegt bekam, ist das - je nach Fach - anstrengend bis schockierend. Das Elternhaus ist weit weg und/oder nicht hilfreich bei diesen Problemen. Die Schule hat ihn auf diese Aufgabe nicht vorbereitet und aus der Sicht der Universit&#228;t ist sie ja Teil des wissenschaftlichen Arbeitens, das sie gerade beibringen will. An dieser Stelle greift die universit&#228;re Jugendkultur und gibt dem Studenten von Anfang an ein klares Weltbild vor, dass ihm eine soziale Gruppe als geistigen R&#252;ckhalt vermittelt, durch den ihm die Aufgabe erleichtert wird, wissenschaftliche Positionen zu beurteilen. Je klarer die eigene Position ist, desto leichter f&#228;llt die Orientierung. Es ist auffallend, dass diese Kultur nirgendwo h&#228;rter und kompromissloser um ihre &#246;ffentliche Durchsetzung k&#228;mpft, als an der Universit&#228;t. Und es ist erstaunlich, dass diese Zusammenh&#228;nge bisher noch so wenig beschrieben und gedeutet wurden.<br />
Selbstverst&#228;ndlich Teilhaber einer universit&#228;re Jugendkultur anders &#252;ber die Regelung von Steuern denken, als jemand, der die Steuern zahlen muss. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass eine universit&#228;re Jugendkultur anders &#252;ber Berufst&#228;tigkeit denkt - beispielsweise im Verh&#228;ltnis zu dem Leben in der Familie - als jemand, der weniger Zeit und Geld in seine Ausbildung investiert hat. Und es ist ebenso wenig erstaunlich, dass diese Kultur weniger Interesse hat, Arme nicht zu benachteiligen (die Kindergeldregelung war eine lupenreine Umverteilung von unten nach oben).<br />
Und nach meiner Erfahrung ist diese Kultur weder mehr noch weniger intelligenzbelastet als andere - weniger verbreitete - Kulturen, die man an der Universit&#228;t findet.</p>

<p>Die Universit&#228;ten brauchen eine andere Jugendkultur als andere Ausbildungsst&#228;tten. Wer eine Ausbildung macht, lebt in einer vorsortierten Welt, in der es gen&#252;gt, den Stoff flei&#223;ig zu lernen. Eine eigene Beurteilung wird dort nur am Rande (teilweise in der Berufsschule) erwartet. </p>

<p>Die Gr&#252;nen sind die Partei, die genau diese Jugendkultur bedient und daher auf lange Sicht immer mehr Akademiker anziehen wird, als andere Parteien. An diesem Ruf wird auch nicht die Tatsache etwas &#228;ndern, dass die letzte Wahl in Baden W&#252;rtemberg ganz offensichtlich eine reine Angstwahl war.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/04/23/warum-sind-die-waehler-der-gruenen-nur-s">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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				<item>
			<title>Die Bedeutung der Gruppe in der nachchristlichen Gesellschaft</title>
			<link>http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/21/die-bedeutung-der-gruppe-in-der-nachchri</link>
			<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 14:09:50 +0000</pubDate>			<dc:creator>Moorwackler</dc:creator>
			<category domain="alt">GR&#220;NE</category>
<category domain="alt">Christentum</category>
<category domain="alt">Atheismus / Humanismus</category>
<category domain="main">biblische Ethik</category>
<category domain="alt">Kirche und Staat</category>
<category domain="alt">Aussenpolitik</category>			<guid isPermaLink="false">2007@http://blog.theocons.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Der Hauptkritikpunkt an der Enthaltung Deutschlands, sich am Lybien-Krieg zu beteiligen, gr&amp;#252;ndet in dem Umstand, dass Deutschland damit allein stehe und sich isolieren k&amp;#246;nnte.&lt;br /&gt;
Der Haupt&amp;#228;rger &amp;#252;ber den Irak-Krieg wurde zumindest angestachelt, als klar wurde, dass Amerika unter Bush einen Krieg, den es f&amp;#252;r richtig h&amp;#228;lt, notfalls auch ohne Partner durchzieht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da jetzt auch gr&amp;#252;ne Politiker ganz offen f&amp;#252;r einen Kriegseinsatz der Bundeswehr sind, wird deutlich, wie sehr gerade diese beiden Punkte ins Gewicht fallen, denn alles, was an trauriger Kriegsphilosophie w&amp;#228;hrend des Irakkrieges &amp;#252;ber deutsche Medien ventiliert wurde, scheint auf einmal weit weg zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gibt es im Land der Philosophen absolut kein Bewusstsein mehr f&amp;#252;r Ethik? Wird die Frage, was richtig und falsch ist mittlerweile so hemmungslos an der Gruppe orientiert, dass Philosophen nur noch die moralischen Steigb&amp;#252;gelhalter der Massenlaune sind? Ja, und streng genommen waren sie nie etwas anderes. Eine atheistische Ethik tritt zwar immer im Namen der Vernunft auf und klingt so feierlich und eing&amp;#228;ngig, dass das Christentum dagegen erst recht unpassend erscheint. Nur leider &amp;#228;ndert sich das, was man gerade f&amp;#252;r Vernunft gehalten hat, nicht nur regelm&amp;#228;&amp;#223;ig (das k&amp;#246;nnte man ja noch f&amp;#252;r eine kluge Anpassung halten), sondern offensichtlich regiert hinter der vern&amp;#252;nftigen Fassade schlicht der Wahnsinn des Gruppendrucks, und bisweilen so schnell, dass man kaum noch hinterher kommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Atheisten weisen gerne darauf hin, dass sie durchaus zu Ethik f&amp;#228;hig sind, und das ihre Ethik sogar viel moderne ist und daher besser in eine moderne Welt passt. Das Problem ist nur, dass sich genau in dieser Anpassungsf&amp;#228;higkeit auch die Schw&amp;#228;che zeigt: eine Ethik, die immer dem Willen der Gruppe schmeichelt, wird zwar immer beliebt sein, aber nie eine Gesellschaft korrigieren k&amp;#246;nnen. Und was n&amp;#252;tzt eine Ethik, die angepasst werden kann? Sie n&amp;#252;tzt durchaus! Aber nur der Mehrheit. Jeder wird also bestrebt sein, niemals, nicht ansatzweise oder auch nur dem Verdacht nach, einer Minderheitenmeinung anzugeh&amp;#246;ren. Genau darin liegt die einzige wirkliche Gefahr einer Demokratie: der Absturz in die P&amp;#246;belherrschaft, der nicht mehr mit Argumenten beizukommen ist. Argumente setzen aber ein geistiges Fundament voraus, das der Gesellschaft voraus geht.&lt;br /&gt;
Wenn es aber dazu gekommen ist, kann man sich den Weg &amp;#252;ber die Ethik sparen, weil ohnehin immer die Gruppe recht hat. Eine Ethik, die sich anpasst, ist nutzlos, man kann sie kaum ernsthaft als Ethik bezeichnen. Es lobt auch niemand ein elastisches Ma&amp;#223;band, dass man immer der aktuellen Kopfform anpassen kann, so dass alle den gleichen Kopfumfang haben.&lt;br /&gt;
In Deutschland ist dieser Ma&amp;#223;stab des Christentums nicht mehr akzeptiert und an seine Stelle ist die Angst getreten, in der Gruppe bl&amp;#246;d aufzufallen. &lt;br /&gt;
Sp&amp;#228;tere Generationen werden diesen Druck noch mehr zu sp&amp;#252;ren bekommen, weil sie von den ersten Monaten an in einer Gruppe aufgewachsen sind, in der ihr Wert davon abh&amp;#228;ngig gemach wird, wie gut sie in der Gruppe zurecht kommen. Das glauben Sie nicht? Bezahlte Erzieherinnen m&amp;#246;chten vor allem unanstrengende Kinder haben. Die Begeisterung f&amp;#252;r individuelle F&amp;#228;higkeiten der Kinder, wie man sie von Eltern kennt, wird man dort nur mit viel Naivit&amp;#228;t voraussetzen d&amp;#252;rfen. &lt;br /&gt;
Aber gerichtet wird ein Volk nicht von anderen V&amp;#246;lkern, sondern von dem Wort Gottes, das sch&amp;#228;rfer ist als jedes zweischneidige Schwert. Ob ein Krieg gerecht ist oder nicht, entscheiden nicht die UN, nicht die NATO und noch nicht einmal die Gr&amp;#252;nen, sondern es muss sich am Wort Gottes messen lassen.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/21/die-bedeutung-der-gruppe-in-der-nachchri&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hauptkritikpunkt an der Enthaltung Deutschlands, sich am Lybien-Krieg zu beteiligen, gr&#252;ndet in dem Umstand, dass Deutschland damit allein stehe und sich isolieren k&#246;nnte.<br />
Der Haupt&#228;rger &#252;ber den Irak-Krieg wurde zumindest angestachelt, als klar wurde, dass Amerika unter Bush einen Krieg, den es f&#252;r richtig h&#228;lt, notfalls auch ohne Partner durchzieht.</p>

<p>Da jetzt auch gr&#252;ne Politiker ganz offen f&#252;r einen Kriegseinsatz der Bundeswehr sind, wird deutlich, wie sehr gerade diese beiden Punkte ins Gewicht fallen, denn alles, was an trauriger Kriegsphilosophie w&#228;hrend des Irakkrieges &#252;ber deutsche Medien ventiliert wurde, scheint auf einmal weit weg zu sein.</p>

<p>Gibt es im Land der Philosophen absolut kein Bewusstsein mehr f&#252;r Ethik? Wird die Frage, was richtig und falsch ist mittlerweile so hemmungslos an der Gruppe orientiert, dass Philosophen nur noch die moralischen Steigb&#252;gelhalter der Massenlaune sind? Ja, und streng genommen waren sie nie etwas anderes. Eine atheistische Ethik tritt zwar immer im Namen der Vernunft auf und klingt so feierlich und eing&#228;ngig, dass das Christentum dagegen erst recht unpassend erscheint. Nur leider &#228;ndert sich das, was man gerade f&#252;r Vernunft gehalten hat, nicht nur regelm&#228;&#223;ig (das k&#246;nnte man ja noch f&#252;r eine kluge Anpassung halten), sondern offensichtlich regiert hinter der vern&#252;nftigen Fassade schlicht der Wahnsinn des Gruppendrucks, und bisweilen so schnell, dass man kaum noch hinterher kommt.</p>

<p>Atheisten weisen gerne darauf hin, dass sie durchaus zu Ethik f&#228;hig sind, und das ihre Ethik sogar viel moderne ist und daher besser in eine moderne Welt passt. Das Problem ist nur, dass sich genau in dieser Anpassungsf&#228;higkeit auch die Schw&#228;che zeigt: eine Ethik, die immer dem Willen der Gruppe schmeichelt, wird zwar immer beliebt sein, aber nie eine Gesellschaft korrigieren k&#246;nnen. Und was n&#252;tzt eine Ethik, die angepasst werden kann? Sie n&#252;tzt durchaus! Aber nur der Mehrheit. Jeder wird also bestrebt sein, niemals, nicht ansatzweise oder auch nur dem Verdacht nach, einer Minderheitenmeinung anzugeh&#246;ren. Genau darin liegt die einzige wirkliche Gefahr einer Demokratie: der Absturz in die P&#246;belherrschaft, der nicht mehr mit Argumenten beizukommen ist. Argumente setzen aber ein geistiges Fundament voraus, das der Gesellschaft voraus geht.<br />
Wenn es aber dazu gekommen ist, kann man sich den Weg &#252;ber die Ethik sparen, weil ohnehin immer die Gruppe recht hat. Eine Ethik, die sich anpasst, ist nutzlos, man kann sie kaum ernsthaft als Ethik bezeichnen. Es lobt auch niemand ein elastisches Ma&#223;band, dass man immer der aktuellen Kopfform anpassen kann, so dass alle den gleichen Kopfumfang haben.<br />
In Deutschland ist dieser Ma&#223;stab des Christentums nicht mehr akzeptiert und an seine Stelle ist die Angst getreten, in der Gruppe bl&#246;d aufzufallen. <br />
Sp&#228;tere Generationen werden diesen Druck noch mehr zu sp&#252;ren bekommen, weil sie von den ersten Monaten an in einer Gruppe aufgewachsen sind, in der ihr Wert davon abh&#228;ngig gemach wird, wie gut sie in der Gruppe zurecht kommen. Das glauben Sie nicht? Bezahlte Erzieherinnen m&#246;chten vor allem unanstrengende Kinder haben. Die Begeisterung f&#252;r individuelle F&#228;higkeiten der Kinder, wie man sie von Eltern kennt, wird man dort nur mit viel Naivit&#228;t voraussetzen d&#252;rfen. <br />
Aber gerichtet wird ein Volk nicht von anderen V&#246;lkern, sondern von dem Wort Gottes, das sch&#228;rfer ist als jedes zweischneidige Schwert. Ob ein Krieg gerecht ist oder nicht, entscheiden nicht die UN, nicht die NATO und noch nicht einmal die Gr&#252;nen, sondern es muss sich am Wort Gottes messen lassen.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.theocons.de/index.php/2011/03/21/die-bedeutung-der-gruppe-in-der-nachchri">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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