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31.10.12

Permalink 13:12:00, von Moorwackler E-Mail , 584 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Zeitungen, EKD

Wenn Freiheit für die Süddeutsche Zeitung zum Problem wird

Am 28.10.2012 schrieb Franziska Brüning (wie gesagt, es sind immer Frauen, die mit diesem Thema betraut werden) einen Artikel über Freikirchen und die Schwierigkeiten, zu definieren, was “evangelisch” eigentlich bedeutet, weil es nicht die eine evangelische Kirche gibt sondern vielmehr jeder Gläubige die Bibel lesen kann und soll und die Interpretationshoheit nicht mehr der Kirche obliegt. Diese Freiheit gehe auf Luther zurück und sei “nicht unproblematisch". Vermutlich weiß Frau Brüning als gut informierte Journalistin eigentlich, dass nicht Luther das private Bibellesen gefördert hat, sondern der Pietismus, auch wenn eine deutschsprachige Übersetzung dafür natürlich notwendig war.

Dass wirklich die Auslegung der Bibel wieder hoheitlich festgelegt werden sollte, wird Frau Brüning wohl kaum ernsthaft und laut fordern. Sie will ja nur, dass sich die Richtung durchsetzt, die ihr am besten gefällt. Warum interssiert sie sich eigentlich als Nicht-Christ dafür (mal ganz davon abgesehen, was es sie überhaut angeht…)?

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22.10.12

Permalink 07:36:00, von Moorwackler E-Mail , 609 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Freiheit, Neoatheismus

Wie die Süddeutsche Zeitung gegen das Christentum kämpft

In dem Artikel “Methoden an evangelischer Privatschule” vom 19.10.2012 lässt die Süddeutsche Zeitung eine Journalistin (wichtig, denn bei Frauen ist die Beißhemmung geringer, und daher wurden in der Vergangenheit regelmäßig Frauen mit solchen Artikeln losgeschickt) indirekt ein Verbot des Christentums fordern. Es geht in dem Plädoyer, das im Gewand eines Berichtes über eine einzelne christliche Privatschule daher kommt, um die Kritik an Christen, für die die Bibel maßgeblich ist, die an Himmel und Hölle glauben, an Gott und den Teufel, an Gott den Schöpfer und an eine christliche Sexualethik (gerade das geht natürlich gar nicht). Natürlich verbietet sie nicht direkt und ausdrücklich das Christentum, weil sie sonst ein Fall für den Verfassungsschutz wäre, aber wer den Artikel aufmerksam liest, merkt, dass es keine andere Deutungsmöglichkeit gibt, als das Verbot des Christentums:

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17.09.12

Permalink 13:10:00, von Moorwackler E-Mail , 292 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Extremismus, Islamismus, Terrorismus, Freiheit, Aussenpolitik

Was muss man bei politischen Aktionen gegen Islamkritiker beachten?

Der FIlm “Unschuld der Muslime” sorgt in Deutschland und weltweit für Empörung, weil er weltweit für Empörung sorgt. Und genau das ist das Problem. Natürlich muss jeder Staat, dem der Frieden unter den Bürgern etwas bedeutet, gegenseitige Beschimpfungen und Schmähungen soweit in Grenzen halten, dass einerseits die kritische Auseinandersetzung möglich aber unnötige Verletzungen vermieden werden. Wenn man aber für den Frieden Grundrechte der Bürger substantiell beschneidet, muss man drei Regeln beachten:

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09.07.12

Permalink 09:39:00, von Moorwackler E-Mail , 536 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Justiz, Sexualität, Homosexualität, Polizei, Prostitution

Was feiern eigentlich die Teilnehmer des "Christopher Street Days"?

Jedes andere Fest macht es einem leichter, wenn man die Frage nach Sinn und Herkunft stellt. Bisher habe ich immer nur sehr knappe Antworten erhalten, es ginge damals irgendwie um Polizeiwillkür. Aber ich hatte immer den Eindruck, dass die Antworten eher widerwillig kamen - und wieso sollte man Polizeiwillkür feiern?

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29.06.12

Europäischer Menschengerichtshof schwächt nicht die Autonomie der Kirche sondern fordert klare Regelungen

Im konkreten Fall ging es um einen Organisten, dem von der katholischen Kirche wegen “Ehebruchs und Bigamie” gekündigt wurde. Der europäische Menschengerichtshof hat die Kündigung für illegal erklärt und dem Organisten einen Schadensersatz von 40.000€ zugesprochen.

In verschiedenen Medien und Foren wurde diese Entscheidung vorschnell so verstanden, dass die Autonomie der Kirchen durch das Urteil geschwächt wurde und Ehebruch akzeptiert werden müsse. Genau darum ging es bei diesem Urteil aber nicht,

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28.06.12

Permalink 10:00:00, von Moorwackler E-Mail , 971 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Wissenschaft, Evolutionslehre, Intelligent Design, Kreationismus

Das Problem der nichtreduzierbaren Komplexität

Das Konzept der nichtreduzierbaren Komplexität wurde von Michael Behe formuliert und ist unter Kreationisten und Anhängern des Intelligent Designs ein beliebtes Argument gegen die Evolution. Der Kerngedanke ist einfach, dass es Strukturen gibt, die aus mehreren Funktionseinheiten bestehen, die erst im Zusammenspiel funktionieren. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist der Bombardierkäfer, der zwei Substanzen durch eine dritte zur Explosion bringt, um Angreifer abzuschrecken. Jede Substanz für sich ist wirkungslos, auch die Drüsen, die erforderlich sind, die Substanzen über einen Kanal in einen gepanzerten Raum zu spritzen, in der sie explodieren. Das System funktioniert nur, wenn alle drei Substanzen produziert und gezielt zusammen geführt werden können, wenn es einen ausreichend stabilen Raum für die Explosion gibt und die Fähigkeit, die Substanz auch in die richtige Richtung zu spritzen. Die einzelnen Teile sind also nicht nur nutzlos sondern auch nicht ganz ungefährlich für den Käfer. Evolutionsforscher haben an diesem Käfer keine große Freude, aber ist er wirklich ein Beispiel für nichtreduzierbare Komplexität? Und wenn ja, wie könnte man sie überhaupt nachweisen?

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15.06.12

Permalink 11:06:00, von Moorwackler E-Mail , 150 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Eltern, Familie, Erziehung, Kinder

Wovon gibt es im Kindergarten zu wenig, wovon zu viel?

In Kindergärten gibt es zu wenig

  • Playmobil
  • Lego
  • die Möglichkeit, an derselben Stelle weiter zu spielen, an der man am Tag vorher aufgehört hat
  • zu töpfern
  • sich die Füße in Pfützen schmutzig zu machen
  • gute Bücher, die zu den Interessen des jeweiligen Kindes passen
  • Trost, wenn man weint
  • Ruhe, wenn man sich auf ein Spiel konzentrieren möchte
  • Gelegenheiten, seine Lieblingslieder zu hören
  • die Möglichkeit, mit einem Erwachsenen gute Kinderfilme anzusehen
  • Zeit und Interesse, um über die großen Fragen des Lebens zu diskutieren
  • abwechslungsreiches Essen

 

Dafür gibt es zu viel

  • Banden (man gehört zur Bande und ordnet sich bedingungslos unter oder man wird bedroht - auf diese Weise lernen Kinder früh, sich in einer Anarchie zurecht zu finden) und daher
  • Angst vor anderen Kindern
  • Streit, der nur dadurch beigelegt werden kann, dass die schwächeren Kinder sich zurück ziehen müssen
  • unterforderndes Spielzeug
  • Unruhe
  • schlecht erzogene Kinder, die den Wortschatz der anderen unnötig ergänzen

07.06.12

Permalink 07:25:00, von Moorwackler E-Mail , 581 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Feminismus, Eltern, Familie, Erziehung, Scheidung, Kinder, Jugend

Was machen Kinder eigentlich im Kindergarten?

Der folgende Bericht entstand, nachdem ich einen Tag lang in einem Kindergarten hospitieren konnte.

Im Kindergarten gibt es in der Regel eine Phase, in der die Eltern ihre Kinder bringen und eine Phase, in der keine Eltern mehr kommen sollten. Die erste Phase ist dadurch bestimmt, dass Erzieher hoch pädagogisch direkt neben den Kindern sitzen und mit ihnen malen oder vorlesen. Die zweite Phase ist dann etwas entspannter, dann kann man sich mal zusammen setzen und etwas plaudern oder ein paar Sachen am Computer erledigen.

Zwischen den typischen Kindergartenkindern laufen teilweise auch kleine Kinder wie Henri (Name ist erfunden) herum. Er ist knapp 2 und wirkt etwas verloren. Um mit anderen Kindern zu spielen, ist er noch zu klein, Spielzeug, mit dem Kinder sich auch längere Zeit mal alleine beschäftigen können, ist zu kompliziert. Henri wirkt etwas rastlos und weint viel. Als eine Erzieherin die andere anspricht, dass jemand in ihrer Gruppe weint, sagt die abwehrend “Ja, das kommt vor, das legt sich gleich wieder".

Wer den Kindern beim Spielen zu sieht, staunt zunächst darüber, wie viel Aggressivität diese Spiele enthalten. Dass sie sich regelmäßig auf alle erdenliche Weise töten wollen, scheint normal zu sein. Die Mittel sind vielfältig: totzaubern, erschießen, erschlagen etc.. Erzieher springen in der Regel nur dann ein, wenn kleine Jungs allzu offensichtlich einen Gegenstand als Pistole hoch halten. “Hey, hey, hey, gib das sooooofort her! Das wollen wir hier nicht sehen!!!”

Wenige Minuten später kippt die Stimmung und es kommt zu einer Rangelei - ca. 70cm neben zwei Erzieherinnen, die in ein Gespräch über Kollegen und die Personalpolitik vertieft sind - aber niemand greift ein. Dabei fällt ein Junge, prellt sich die Hüfte und beginnt zu weinen. Erst jetzt bemerkt eine Erzieherin, was los ist und sagt scharf “Aufstehen! Nix passiert!”

Er erklärt ihr unter Tränen, was tatsächlich passiert ist und der Übeltäter wird kurz darüber belehrt, dass man nicht schubsen darf.

Im Stuhlkreis singen die Kinder jetzt ein Lied. Offenbar liebt die Erzieherin fröhliche Lieder und stellt den Kassettenrecorder ganz laut. Für Henri offenbar schon zu laut, denn er weint wieder. Aber eine echte Frohnatur lässt sich von Kindern ja nicht die gute Laune verderben, deswegen wird das Lied bis zum bitteren Ende gesungen. Das nächste Lied ist dann leiser und heißt “Nackidei” (von Rolf)

“Der Eber sagt zu seiner Frau, hör zu du kleine süße Sau, wir machen heut’ ‘ne Schweinerei, und gehen’ mal wieder Nackidei. usw”

Die Kinder grölen das Lied aus vollem Hals mit ("Nackidei, Nackidei, keiner findet was dabei…"), sie haben es offenbar schon oft gesungen.

Im Gespräch mit den Kindern erfahre ich, dass manche von Ihnen nach dem Kindergarten direkt von der Tagesmutter abgeholt werden und erst am Abend ihre Eltern sehen. Was sie aus dem Urlaub erzählen spricht dafür, dass sie ihre Urlaube in sog. “Familien-Hotels” verbringen, in denen Kinder den ganzen Tag von Erziehern beschäftigt werden, damit die Eltern endlich mal Zeit für sich haben.

Das Spiele-Angebot im Kindergarten ist natürlich nicht so groß wie das Angebot im eigenen Kinderzimmer - und es ist auch nicht an den Interessen der einzelnen Kinder ausgerichtet. Wohl aber am Interesse der Angestellten, denn die meisten Spielsachen haben den Vorteil, dass sie sich leicht zusammen räumen lassen. An Playmobil oder größere Lego-Landschaften ist da natürlich nicht zu denken. Vorrangig wird mit Buntstiften gemalt - und immer wieder Buntstifte, Prickelbretter - und ein paar Brettspiele.

Was aber sogar Henri an diesem Tag gelernt hat, ist dies: es gibt niemanden, der sich für dich interessiert, solange er kein Geld dafür bekommt.

27.03.12

Permalink 10:47:00, von Moorwackler E-Mail , 1097 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Bevölkerung, Parteien, FDP, GRÜNE, Freiheit

Was bedeutet "Demokratie" für die Grünen?

Zur Zeit wird der böse Ausdruck der “Tyrannei der Massen” - sagen wir mal - diskutiert, den der FDP-Generalsekretär Döring in einer Talkshow in die Runde warf - leider ohne brauchbare Ausführungen.

Die meisten Kommentare, die sich mit dem Thema beschäftigen, dienen in Qualität und Ausrichtung weniger der Meinungsbildung als der Meinungsstärkung, was um so bedauerlicher ist, als Herr Döring hier an ein Problem rührt, dass er denkbar unbeholfen beschrieben hat aber auf einen grundsätzlich unterschiedliches Verständnis von Demokratie hinweist. Das eigentliche Problem ist tatsächlich aber nicht die “Masse", sondern die übermächtige Minderheit.

Anlass für seine Sorge war das extrem gute Abschneiden der Piratenpartei und die neue Rolle des Internets, die sich darin widerspiegelt. Die Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke wirkte zwar wegen des schlechten Abschneidens ihrer Partei sichtlich angespannt, stand in der grundsätzlichen Frage aber auf der Seite der Piraten. Die Frage, um die es eigentlich ging,und die leider kaum ernsthaft diskutiert wird ist, was eigentlich Demokratie ist. Herr Döring sieht in der politischen Debatte im Internet eine Gefahr für die Demokratie, Frau Lemke sieht darin ein Zeichen für lebendige Demokratie. Wie kann man die Lage so unterschiedlich einschätzen?

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04.03.12

Permalink 21:04:00, von Moorwackler E-Mail , 552 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien

Wie korrupt sind Journalisten?

Eine Krankenschwester, die 2 Euro von einem Patienten annimmt, riskiert, ihre Kündigung. Ebenso Busfahrer, Polizisten, Lehrer etc…  Der Grund ist einfach: jeder Euro, vermutlich schon jeder Cent, ordnet die Beziehung zwischen Menschen und macht den einen zu einem Geber und den anderen zu einem Empfänger und nimmt diesem etwas von der Autorität, die er für die Erfüllung seiner Pflichten benötigt - und sei es nur die Autorität zu bestimmen, in welcher Reihenfolge die Patienten im Krankenhaus morgens behandelt werden.

Eine Gesellschaft, die diese Form der Korruption zulässt, wird stillschweigend, d.h. unabängig von öffentlichen Debatten und Gesetzen die Armen unterdrücken und ihnen vieler notwendiger Rechte berauben, weil sie auf einmal an den Meistbietenden gehen.

Dieses Problem sieht im Kleinen und auf den ersten Blick nicht gravierend aus, aber man kann sich leicht vorstellen, wie es sich entwickelt, wenn flächendeckend das Unrechtsbewußtsein für solche Verstöße abhanden kommt.

Ungleich schlimmer wird es natürlich, wenn es sich dabei noch um ein verantwortungsvolles Amt handelt, und noch viel schlimmer ist es, wenn dort das Unrechtsbewusstsein hart gegen Null geht. Tatsächlich trifft diese Beschreibung in Deutschland auf den Journalismus zu. Auf der Seite Pressekonditionen.de oder auf der Seite der DFJ ("Die Interessenvertretung für Fotografen und Journalisten") kann sich ein Journalist ganz offen über die Möglichkeiten informieren, über seinen Presseausweis Rabatte zu erhalten. Die Absichten der Firmen, die Rabatte gewähren sind so offensichtlich, dass man darüber nicht viele Worte verlieren muss. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass die Bevölkerung trotzdem so treu regelmäßig Geld für eine gekaufte Berichterstattung ausgibt. Selbst eine Buchrezension wird schon gelenkt, wenn der Rezensent ein Freiexemplar erhält (das darf er selbstverständlich behalten und kann sich nach kurzer Zeit mit allen Büchern kostenlos eindecken, die ihn interessieren, wäre ja schön blöd, wenn er so ein Privileg leichtfertig verspielt). Wer über ein Auto berichten soll und zu diesem Zweck in einem Luxushotel eingeladen wird - weil dort zufällig die Präsentation stattfindet - wird diesen Kurzurlaub möglicherweise auch in Zukunft gerne auf Kosten des Autoherstellers in Anspruch nehmen, einschließlich der Probefahrten und einer hinreißenden Location. Auch diese Fälle sind schlicht ein Zeugnis für Korruptheit, wobei die meisten Beispiele viel offensichtlicher sind: jeder Journalist erhält bedingungslos Rabatte. Für Flugreisen, Für Partnerschafts-Vermittler, für Autos, Bücher, Weiterbildungsangebote, Brillen, Unterhaltungselektronik, nicht zuletzt für ein Aquaristik-Fachmagazin, Desingermöbel, bei der Barclaycard, Versicherungen, im Cinedom etc… es lohnt sich, die zahllosen Beispiele mal zu überfliegen.

Auch wenn das Verhalten der Journalisten vom Gesetzgeber nicht  verboten ist (dort geht es nur um öffentliche Ämter), ist es ein Fall von Korruption, vielleicht sogar der schwerstmögliche Fall von Korruption, die nicht gesetzeswidrig ist, weil es für die Meinungsbildung eines Bürgertums zuständig ist, das offenbar immer dankbar ist, wenn sich jemand seiner Meinung annimmt.

“Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als die Verletzung eines allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils.” (Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Korruption&oldid=99992013)

Und diese Definition trifft eindeutig den Fall der Journalisten-Rabatte: Journalisten betonen (wenn es um ihre eigenen Freiheiten und Sicherheiten geht) immer gerne die Hohe Berufung der freien Presse, also das öffentliche Interesse einer funktionierenden freien Presse, haben aber keine Probleme damit, sich “spezielle” Vorteile, die also nicht im allgemeinen Interesse sind, einräumen zu lassen und ihre Freiheit mutwillig und selbstsüchtig zu verkaufen. Vermutlich wird kein Politiker es überleben, gegen dieses Unrecht gesetzlich vorzugehen und ein öffentlicher Skandal kann daraus nicht entstehen, weil öffentlich nur das sein kann, was veröffentlicht wird.

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

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