Link: http://www.normanrockwell.com/index.php

Weißt Du noch vor 30 Jahren … als die Welt für uns noch in Ordnung war? Unendlich lange Sommer … Bonanzarad-Rennen am Waldrand … regelmässige Invasionen in die dortigen Molchbiotope … Ganze Tage wurden im Schwimmbad verbracht. Köpper vom 3er, Chlorgeruch in der Nase … Mädchen, die ständig nassgespritzt .. geduckt oder sonstwie geärgert werden wollten. Dann mit 50 Pfennig zum Kiosk … Ahoi-Brause … Lakritzschnecken … Kirschlutscher … alles wurde mit Begeisterung verschlungen … und wenn es auf dem Heimweg trotzdem ne Unterzuckerung gab, wurde sich auf Sauerampfer und wilde Erdbeeren gestürzt. Zuhause ging es dann weiter mit amerikanischen 50er/60er-Jahre Serien wie Flipper, Lassie … selbst Hochokkultes wie Bezaubernde Jeany wurde genossen … und natürlich Die Waltons … Womit wir bei der Mutter aller heilen Welten angekommen wären … den Vereinigten Staaten von Amerika vor der 68er-Revolte und ihrer zuckersüßen Apologeten.
Ich möchte Euch einen der bekanntesten Vermittler dieser Welt vorstellen: Norman Rockwell … Er war ein amerikanischer Maler und Illustrator des frühen 20. Jahrhunderts. Rockwells Arbeiten sind einerseits oft ausgesprochen konservativ-patriotisch im besten Sinne [wie z.B. auch “Ist das Leben nicht schön” von Frank Capra ], bieten andererseits aber einen reichen Schatz an sehr schönen Bildern aus den Bereichen Familie, Kindheit und Alltag. Gelegentlich zeigen sie auch gesellschaftlich relevante Probleme aus einer unaufgeregt bürgerlichen Sicht. Typischerweise werden bei Rockwell menschliche Schwächen karrikierend und teilweise ausgesprochen ironisch dargestellt …
Viele seiner religiösen Motive , können zwar aus heutiger Sicht unseren hohen evangelikal-fundamentalistischen Anforderungen nach jeglicher Vermeidung von interreligiösen Dialog in keinster Weise genügen … ;-)
Trotzdem: Uns Konservativen zeigt Norman Rockwell “Die gute alte heile Welt” …
Hey hat da einer “Kitsch!” gerufen??? :-)
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Link: http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=76715
Vom Wechsel des baden-württembergischen Pressesprechers der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) Andreas Schönberger in die CDU las ich gestern auf idea.de. Da er sich auch schon hier auf theocons.de an Diskussionen beteiligte, schrieb ich ihn an, um näheres über seine Wechsel-Motive zu erfahren. In der Anlage nun seine detaillierte Antwort …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Liebe Freunde und Bekannte,
schweren Herzens erkläre ich heute meinen Austritt aus der PBC. Dieser Schritt ist endgültig und ich bitte Euch, mich nicht durch telefonische Rückholungsversuche davon abbringen zu wollen.
Es hatten sich ja bereits in den letzten Monaten immer wieder unterschiedliche Einschätzungen im Hinblick auf programmatische und strategische Fragen ergeben, zuletzt im Hinblick auf die Frage, ob die PBC auch zur Bundestagswahl antreten solle.
Der entscheidende Grund für meinen Austritt liegt darin, dass die PBC seit mittlerweile zwanzig Jahren bei bundesweiten Wahlen Ergebnisse von 0,1 bis 0,4 % einfährt und auch bei Landtagswahlen noch nie ein Ergebnis von einem Prozent oder mehr erreicht hat. Es zeigt sich somit überdeutlich, dass das Projekt PBC, was den zählbaren Erfolg bei Wahlen angeht, als gescheitert angesehen werden muss. Ich sehe keine Aussicht auf eine Verbesserung dieser Zahlen bei zukünftigen Wahlen. Es gab - in sehr geringem Umfange - Erfolge im kommunalpolitischen Bereich. Dazu braucht es aber keine bundesweit organisierte christliche Kleinpartei - auf kommunaler Ebene ist es jederzeit jedem Christen möglich, sich mit seinen christlichen Überzeugungen in den bereits existierenden Parteien und Wählervereinigungen einzubringen.
Es reicht nicht aus, ein gutes, frommes Parteiprogramm zu haben, wenn man, weil man eine Splittergruppe ist, nicht ernst genommen wird und politisch nichts oder doch wenig erreicht.
Ich weiss, dass es ein schwieriger Weg ist, für christliche Überzeugungen, z.B. für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder, in den etablierten Parteien einzutreten. Ich sehe aber dazu keine Alternative. Ich habe daher einen Antrag auf Mitgliedschaft in der CDU gestellt. Falls diesem Antrag stattgegeben wird, so werde ich mich als einfaches CDU-Mitglied für meine christlichen Überzeugungen einsetzen, besonders bei den Christdemokraten für das Leben und im Evangelischen Arbeitskreis der CDU.
Meine Kandidatur auf der Landesliste der PBC zum Bundestag ziehe ich hiermit zurück. Ich werde den Landeswahlleiter hierüber informieren und bitte auch den PBC-Landesvorstand um Beachtung dieses Rückzuges, auch bei der Einreichung des PBC-Wahlvorschlages. Es wäre auch für die PBC nicht gerade werbewirksam, wenn sich ein bekennendes CDU-Mitglied auf ihrer Liste befände.
Für die freundschaftliche Zusammenarbeit möchte ich Euch allen ganz herzlich danken.
Möge der HERR Euch alle reichlich segnen!
Herzlich, Euer Andreas.
Die PBC hat bei der Europawahl 2009 bundesweit 0,3 % der Stimmen bekommen und verschlechterte sich zur Europawahl von 2004 um 0,1 %, dass sie vermutlich an die AUF verloren hat, die eben gerade 0,1 % der Stimmen erhielt.
Die Werbespots beider Parteien haben mir die Schamröte ins Gesicht getrieben - “wir schreiben Europa mit C…". Das wirkte nicht nur unprofessionell, was man bei kleinen Parteien entschuldigt, sondern auch ungengagiert und desinteressiert.
Mein Wunsch für die nächste Wahl wäre eigentlich ein kleines Set aus Wünschen:
1. Macht die AUF-Partei dicht. Das Konzept einer gemeinsamen Partei für Evangelikale und Katholiken ist nicht nötig, denn die CDU war als traditionell katholische Partei trotzdem für viele Evangelikale wählbar, bevor sie sich in ihrer Familien- und Sexualpolitik vom Christentum weg bewegt hat. Umgekehrt könnte eine evangelikal geprägte Partei auch für Katholiken attraktiv sein, denn ein gemeinsames Themenspektrum gibt es tatsächlich.
2. Gebt der PBC einen neuen Namen, der zwar den christlichen Bezug aber keine evangelikalen Spezialitäten enthält. Ein Evangelikaler kann zwar eine christlich demokratische Union wählen, aber er hätte vermutlich Schwierigkeiten mit einer katholisch demokratischen Partei o.ä….
Wie wärs einfach mit CDP?
3. Bringt die Steckenpferde zum Metzger. Man mag ja von der Israel-Politik der PBC halten was man mag, aber sie gehört in einem Parteiprogramm einfach nicht in den ersten Teil. Wenn das Programm nicht nur von Freaks Zustimmung erfahren soll, muss es auch allgemeiner angelegt sein und politischen Gestaltungswillen für alle wichtigen Bereiche eines Programms deutlich machen.
4. Etwas mehr Propaganda vor einer Wahl wäre nicht übertrieben. Ich glaube, dass es das Potential für eine Stimmenzahl weit über der 5%-Hürde gibt, wenn man die Wähler zu überzeugen versteht. Das wäre in meinen Augen eine gute und überfällige Ergänzung zur CDU.
5. Vielleicht fällt mir noch mehr ein…
Familie und Kirche erscheinen vielen als eng. Die Kirche wacht über der Lebensführung ihrer Mitglieder und die Eltern über dem Leben der Kinder. Man könnte also das Gefühl haben, dass beide Institutionen eigentlich nur eine Quelle der Einschränkungen sind, die es abzuschütteln gilt. Tatsächlich sind diese Institutionen die Voraussetzungen dafür, dass der Staat einen Gang runter schalten kann. Wo es kein Verbrechen gibt, braucht man auch kein Gesetz. Erst wenn das Verbrechen auftaucht, spricht man von einer “Gesetzeslücke". Und selbst wenn es das Gesetz gibt, muss der Staat die Kontrolle nur so weit treiben, wie es das Maß an Gesetzesübertretungen erfordert. Wenn z.B. das Betreten einer Wiese verboten ist - z.B. weil dort ein Nistgebiet einer vom aussterben bedrohten Vogelart ist - und sich alle daran halten, genügt ein einfaches Schild und niemand muss sich darum kümmern. Wenn alle paar Jahre mal ein Chaot das Gebiet betritt, wird sich daran nicht viel ändern. Wahrscheinlich genügt sogar zunächst ein Schild “Bitte nehmen Sie Rücksicht auf brütende Gänse” o.ä., und erst später ist ein ausdrückliches Verbot nötig. Zunächst kommt man mit Bußgeldern, später wird mit Anzeigen gedroht. Wenn es häufiger vorkommt, dass Spaziergänger das Verbot missachten, wird aber irgendwann jemand nötig, der regelmäßig dort die Grenzen abgeht und gegebenenfalls Bußgelder verhängt. Je nachdem, wie reizvoll das Betreten ist, oder vielleicht, weil es zum politischen Kampfplatz wird, reicht ein einzelner Aufpasser nicht mehr aus, und man fängt an, gewaltige Zäune zu bauen, Überwachungskameras zu installieren, die Strafen zu verschärfen etc… oder das Verbot einfach von der Masse überrennen zu lassen.
Link: http://www.youtube.com/watch?v=gMqIuAJ92tM
wow … http://www.youtube.com/watch?v=gMqIuAJ92tM … was für ein cooles Lied!!! Wahrscheinlich bin ich der letzte Deutsche, der dieses Lied entdeckt … wie ich nachträglich erfahre, hat der Sänger sogar schon Stefan Raabs BundesVisionSongContest? gewonnen. Das kommt davon, wenn man im Auto nur noch Deutschlandfunk und Derek Prince hört ;-)
wow … richtig cooles Lied!!!
OK … nicht gerade Worship. Aber irgendwie sehr in sich stimmig … wie kaum ein anderes Lied das ich kenne … Musik, Bilder, Inhalt, Aussage und diese herrliche WestBerliner? Gieskannenstimme des Sängers … von der (im Übrigen echten) Facialisparese bis zur Gebrechlichkeit des alten Bourgeois … wow … das ist schon eine aussergewöhnliche Komposition.
Es ist erstaunlich, zu welch wunderschönen konservativen Visionen multioptionale Experimentalisten aus Kreuzberg heute fähig sein können …
Womit ich den ideologischen Bogen doch wieder schließen konnte :-))
“Ich hab 20 Kinder meine Frau ist schön.” … Ich fass es nicht was für ein geniales Lied!!!!!
Mit begeisterten Grüßen
wanderprediger
Peter Fox - Haus am See
-> Text: http://www.magistrix.de/lyrics/Peter%20Fox/Haus-Am-See-289957.html
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