Kategorie: SPD

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04.02.11

Permalink 12:38:20, von Moorwackler E-Mail , 901 Wörter   German (DE)
Kategorien: Parteien, GRÜNE, SPD, Internet, Nachrichten, LINKE

tagesschau kämpft für grün-rot und die Frauenquote

Die tagesschau galt seit jahrzehnten in Deutschland als Muster für ausgewogene Berichterstattung und Neutralität. Leider ist bei dieser Firma wie bei vielen anderen auch der Eintritt ins Internet nicht ohne politische Zuspitzung abgelaufen. Vielleicht liegt es daran, dass sich vor allem die jüngeren Kollegen dort engagieren, die Temperament mehr schätzen als journalistische Disziplin, vielleicht liegt es daran, dass man glaubte, im Internet auch durch niedriges Niveau noch positiv auffallen zu können, wie auch immer, die Berichterstattung ist weniger neutral, als sie es mal war.
Ein Beispiel für diesen Trend ist die heutige Zusammenfassung von ARD-DeutschlandTrend.

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26.06.10

Permalink 08:59:46, von Moorwackler E-Mail , 439 Wörter   German (DE)
Kategorien: Parteien, GRÜNE, SPD, Soziales, USA, Armut, Nordrhein-Westfalen, Bildung

Studiengebühren sind nützlich, wenn sie klug bemessen werden

Die rot-grüne Regierung in NRW möchte die Studiengebühren abschaffen. Das war ein typisches Landesthema, mit dem SPD und Grüne auch in anderen Bundesländern punkten möchten. In der Debatte wird immer der Eindruck erweckt, man ermögliche durch eine kostenlose “Bildung für alle” besonders gute Voraussetzungen für Chancengleichheit. Aber stimmt das wirklich?

In den USA gibt es die höchsten Studiengebühren der Welt. An den Spitzenuniversitäten zahlt man hohe 5stellige Beiträge pro Semester! Trotzdem studieren gerade dort sehr viele Schwarze, und “sehr viele” bedeutet in Relation zu ihrem Bevölkerungsanteil. Tatsächlich ist das Stipendiensystem dort so wirkungsvoll, dass man wirklich die Ärmsten Menschen aus aller Welt rekrutiert - wenn sie begabt genug sind - und so Vielfalt, Chancengleicheit und Qualität unter einen Hut bekommt. Die Universitäten in den USA sind der Ort, an dem Reichtum am wirkungsvollsten umverteilt wird, denn diejenigen, die es sich leisten können, zahlen horrende Beiträge. Wer es sich nicht leisten kann, erhält ein Stipendium - wie gesagt: Talent vorausgesetzt.

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28.09.09

Permalink 15:00:10, von wanderprediger E-Mail , 240 Wörter   German (DE)
Kategorien: Parteien, FDP, GRÜNE, SPD, Deutschland, CDU, CSU, LINKE

Die FDP - eine Sünde wert? ... und außerdem: Danke Piratenpartei!

Leider muß ich hier ein wenig reuig mitteilen, dass ich gesündigt habe … Bei der Landtgswahl Brandenburg habe ich gestern trotz vollkommen gegensätzlichen Positionen zum Thema Abtreibung, Homo-Ehe und Sterbehilfe FDP gewählt. Aus der Sicht eines Brandenburger Landarztes ist diese Partei allerdings eine sehr gute Wahl!

Aber wer weiss, vielleicht gibt es in den nächsten Jahren in dieser Partei noch eine Entwicklung hin zu libertären Positionen …

Schön war zu beobachten, wie man im gesamten linken Lager dem bundesdeutschen Wahlvolk nicht verzeihen konnte, dass es gerade zu Zeiten einer wirtschaftsliberalen HeuschreckenRaubtierkapitalismus-Weltwirtschaftskrise ebenjene Wirtschaftsliberale zum strahlenden Sieger dieser Wahl machen konnte :-))

In Anne Will hatte man das Gefühl, dass Frau Dr. Rita Süssmuth den Wahlausgang mehr aus der Sicht eines SPD-Mitglieds bedauerte, als sich über den Wechsel zu freuen. Egon Bahr war angesichts des Desasters einfach ratlos, allerdings weiß jetzt wenigstens die halbe Republik, dass er sich von Frau Will zu vielem verführen lassen würde … Halbwegs authentisch kam nur noch der ehemalige Innenminister Baum herüber.

Offensichlich hat es die SPD nicht vermocht genügend Frustrierte aus dem eigenen Lager zu mobilisieren. Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch der Verlust von Stimmen an die Piraten-Partei (ca. 2%), die dem linken Lager verloren gegangen sind.

Insofern vielen herzlichen Dank Jungs für Euren Anteil an Gelb-Schwarz :-))

Man darf nun gespannt sein auf die Wahlkommentare von Al Quaida

Mit freundlichen Grüßen

wanderprediger


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Schlagworte: CDU, CSU, fdp, gruene, LINKE, Parteien, SPD
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01.08.09

Permalink 08:12:27, von Moorwackler E-Mail , 410 Wörter   German (DE)
Kategorien: Parteien, FDP, GRÜNE, PBC, SPD, Religion, Christentum, Deutschland, CDU, CSU, Deutsche Zentrumspartei, LINKE, Christenverfolgung, AUF, AUF-Partei, Aufbruch 09

Gründe für die Wahl christlicher Kleinparteien

Zunächst möchte ich auf den Beitrag von xangor verweisen, der die Gründe dafür genannt hat, weshalb Christen lieber CDU wählen sollten. Beide Beiträge decken vermutlich ganz gut das Spektrum von theocons ab, und es ist nicht schwer zu sehen, dass wir nur in Nuancen auseinanderliegen.

Der Haupteinwand, der gegen die Wahl von christlichen Kleinparteien vorgebracht wird ist immer: da verschenkt man seine Stimme.
Eine Partei, die nicht die 5%-Hürde nimmt, verschluckt zunächst ihre Stimmen, die dadurch in der Platzverteilung im Parlament nicht mehr zum Tragen kommen. Im schlimmsten Fall schadet dies sogar der zweiten Wahl, die diese Stimmen dringend gebraucht hätte. Z.B. wenn CDU und FDP auf 49% kommen und die PBC auf einmal 2,7% erhält!
Auf der anderen Seite muss man nüchtern sagen, dass jeder Einzelne mit seiner Stimme ohnehin nicht viel ausrichtet, also auch nicht viel Schaden anrichten kann. Und exakt der Schaden, der durch Kleinparteien angerichtet wird - wie in dem genannten Beispiel - , wird von den großen Parteien auch bemerkt! Und in diesem Sinne gibt es tatsächlich keine verschenkten Stimmen. Angenommen, die PBC würde auf einmal von 0,4 auf 2,7% hochschnellen, dann würde das als möglicher Trend bemerkt, dass man durch ein “C” im Parteinamen nicht alle Christen als sicheres Wahlvolk betrachten kann, egal, welche Politik man betreibt.
Und die Politik der CDU ist stark auf Europa ausgerichtet und den Vertrag von Lissabon. Und dieser Vertrag dürfte zu den gefährlichsten Dokumenten gehören, die es für Christen gibt. Die CDU ist hier kein Schutz.

Die Linke hat vorgemacht, wie es gehen kann: erst regt sich der Unmut über die neoliberale Entwicklung der SPD im Wahlvolk. Der Unmut wird immer lauter, deutlicher und immer besser organisiert. Wenn er breit genug ist, findet sogar ein prominenter Politiker auf einmal Geschmack daran, mit den verlorenen und enttäuschten Wählern eine neue Partei zu gründen, und siehe da: es funktioniert. Für die SPD hat sich die Linke zum Alptraum entwickelt, und die CDU wird kein Interesse daran haben, diese Geschichte zu wiederholen. Es besteht daher gerade jetzt eine sehr gute Chance, wirklich als Mahnung an die CDU gehört zu werden, eine Mahnung mit handfesten Konsequenzen nach der Wahl. Noch besser wäre es natürlich, wenn eine Kleinpartei den Sprung ins Parlament irgendwann doch schafft und als Koalitionspartner zur Verfügung steht. Aber so hat die Linke auch nicht angefangen…


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13.05.09

12.05.09

Es ginge auch anders...

Die Grünen haben ihr Wahlprogramm verabschiedet und wenig Überraschendes zu bieten: mehr Steuern, mehr Schulden (20 Milliarden), mehr Staatsquote, mehr Staat. Und 1 Million Arbeitsplätze.
Jetzt hat die Partei “Die Linke” nachgezogen und das Paket noch übertroffen: sie möchte gerne 100 Milliarden investieren, die Steuern noch stärker anziehen und bietet dafür 2 Million Arbeitsplätze.
Selbstverständlich enstehen ein Großteil der Arbeitsplätze bei Grünen und der Linken im öffentlichen Sektor und hängen direkt von öffentlichen Investitionen ab.

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18.11.08

Sind Sie Hesse?

Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, wieviel Zeit Sie in den letzten Monaten mit der Regierungsbildung in Hessen verbracht haben? Vielleicht sind Sie Hesse, aber die meisten Deutschen sind keine Hessen und haben sich trotzdem damit beschäftigt. Klar, hier geht es auch um die Frage, wie man in Zukunft mit der “Linken” umgeht und welcher politischen Akzeptanz sie sich erfreut. Aber was hat das mit meinem Wahlverhalten zu tun? Ich wähle die Linke doch nicht, weil sie irgendwo in der Regierungsbildung in Hessen mitwuselt.
Wieviel Zeit haben Sie mit der Wahl in Amerika verbracht? Wieviel Zeit werden Sie in den nächsten Monaten mit nutzlosen Artikeln über Politker vor der Wahl verbringen? Natürlich bekommt man so einen Eindruck von den Personen, aber der ist völlig uninteressant. Entscheidend ist alleine das Parteiprogramm und der schlechteste Kandidat mit dem besten Partei-Programm wird meinen Vorstellungen viel näher kommen als der beste Kandidat eines absurden Programms. Also werde ich die Wahlvorbereitung wie gewohnt auch 2009 kurz halten: alle Parteiprogramm synchron vergleichen (gibt es vermutlich alle kostenlos im Internet also billiger als eine einzige Tageszeitung) und gut ist.

Sparen Sie Geld und Zeit und beschäftigen Sie sich doch mal mit den Themen, die wichtig sind und nicht mit den Themen, die Ihre Zeitung wichtig findet.


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01.07.08

Die Sinus-Milieus® in Deutschland

Eine sehr differenzierte Einteilung der sozialen Milieus bieten die Sinus-Milieus®. Folgende Bevölkerungsgrupierungen wurden durch eine detailierte jährliche Fragebogenaktion über 25 Jahre hinweg isoliert:

Konservative 5%
“Das alte deutsche Bildungsbürgertum: konservative Kulturkritik, humanistisch geprägte Pflichtauffassung und gepflegte Umgangsformen”
Traditionsverwurzelte 14%
“Die Sicherheit und Ordnung liebende Kriegsgeneration: verwurzelt in der kleinbürgerlichen Welt bzw. in der traditionellen Arbeiterkultur”
DDR-Nostalgische 5%
“Die resignierten Wende-Verlierer: Festhalten an preußischen Tugenden und altsozialistischen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Solidarität”
Etablierte 10%
“Das selbstbewusste Establishment: Erfolgs-Ethik, Machbarkeitsdenken und ausgeprägte Exklusivitätsansprüche”
Bügerliche Mitte 15%
“Der statusorientierte moderne Mainstream: Streben nach beruflicher und sozialer Etablierung, nach gesicherten und harmonischen Verhältnissen”
Konsum-Materialisten 12%
“Die stark materialistisch geprägte Unterschicht: Anschluss halten an die Konsum-Standards der breiten Mitte als Kompensationsversuch sozialer Benachteiligungen”
Postmaterielle 10%
“Das aufgeklärte Nach-68er-Milieu: Liberale Grundhaltung, postmaterielle Werte und intellektuelle Interessen”
Moderne Performer 10%
“Die junge, unkonventionelle Leistungselite: intensives Leben - beruflich und privat, Multi-Optionalität, Flexibilität und Multimedia-Begeisterung”
Experimentalisten 8%
“Die individualistische neue Bohème: Ungehinderte Spontaneität, Leben in Widersprüchen, Selbstverständnis als Lifestyle-Avantgarde”
Hedonisten 11%
“Die spaßorientierte moderne Unterschicht / untere Mittelschicht: Verweigerung von Konventionen und Verhaltenserwartungen der Leistungsgesellschaft”

Eigentlich dachte ich spontan, ich müsse mich bei den Konservativen wiederfinden. Jedoch weit gefehlt … dort halten sich eher die pensionierten Gymnasiallehrer im Lodenmantel auf. Letztendlich fand ich mich in der bürgerlichen Mitte wieder … beruflich etabliert und vor allem familienorientiert …

Auf der Basis der Sinus-Milieus® wurden inzwischen auch schon interessante Zukunftszenarios entwickelt. Interessanterweise gibt es genau drei Szenarien:
- ein neoliberales
- ein sozialdemokratisches …. und
- ein grünes … ähem … postmaterielles

Diese werden in der Presse rezipiert und durchventiliert:

1. Manager-Magazin: “Bedrohte Mitte”
… mit einem neoliberalen Zukunfstszenario
http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,395920,00.html
Zitat: “In einem deregulierten Deutschland sind die modernen Performer die Gewinner. Sie rücken in die Mitte der Gesellschaft. Ihr Lebensstil wird zum neuen Mainstream, dem die Angehörigen anderer Milieus, so gut es geht, nacheifern. … Doch unter dem Regiment der modernen Performer ginge den Deutschen auch vieles verloren. Chibesakunda wird wahrscheinlich niemals eine Handballspielgemeinschaft leiten. Und es muss noch einiges passieren, damit er zwei Kinder großzieht.”


2. Spiegel: “Wir werden Deutschland”
… Das “postmaterielle” Metamorphosis-Szenario
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,423043,00.html
Zitat: “Im Jahr 2020 haben die Menschen eine Art kollektives Bewusstsein entwickelt … Zukunftsforscher glauben, dass das Modell der Kleinfamilie im Jahr 2050 vom Schwarm, der aus dem selbstgewählten Freundeskreis besteht, endgültig abgelöst sein wird.”

Offensichtlich sind beide Szenarios nicht gerade familien- und kinderfreundlich … jedenfalls aus meiner … zugegebenermaßen beschränkten Sicht der “bürgerlichen Mitte"!

Was völlig ausgeklammert wurde ist die Renaissance von Christentum, Islam und fundamentalistischen Atheismus … Aber davon gelegentlich mehr!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger


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27.01.08

Permalink 23:56:54, von wanderprediger E-Mail , 687 Wörter   German (DE)
Kategorien: SPD, Deutschland, Islam, Hessen, Multikulturalismus, Ökopazifismus, CDU, CSU, Jugendkriminalität, Roland Koch

Nach der Demontage von Roland Koch ... Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei?

Link: http://www.pi-news.net/2008/01/kochs-niederlage-ist-sieg-fuer-linke-medien/

Vor ca. einer Stunde meldete der Landeswahlleiter den Sieg der CDU (36,8%) über die SPD (36,7%) in Hessen … Aber der Verlierer der Hessen-Wahl ist trotzdem in den Augen aller: Roland Koch. Wie konnte das passieren? Koch die heimliche Nummer 2 der Bundes-CDU. Wie konnte er so tief fallen? Nun, Hessen ist eigentlich seit Urzeiten immer rot gewesen … und ich muß es wissen, denn ich bin selber gebürtiger Hesse :-) Es ist doch das eigentliche Wunder, dass dieser streitbare Konservative sich überhaupt so lange in Hessen als Ministerpräsident halten konnte; als rotes Tuch für die gesamte deutsche Linke. Nur zum Vergleich der Dimension stelle man sich doch mal vor, die SPD würde sich 9 Jahre in Bayern an der Macht halten können …
Roland Koch ist es hoch anzurechnen, dass er das heiße Eisen der dramatisch ansteigenden Kriminalitätsquote von ausländischen Jugendlichen angepackt hat. Seine Gegner aus dem medienrelevanten Lager der post-68er-Gutmenschen können bei Ausländerüberfällen offensichtlich nur reflexartig die armen Täter bedauern, wie der Chefredakteuer der ZEIT di Lorenzo treffend schreibt.
Auf den Hinweis, mein ältester Sohn sei von mehreren türkischen Jugendlichen einfach so zusammengeschlagen und sogar noch per Handy dabei gefilmt worden, warf mir meine eigene Schwester in einer innerfamiliären Debatte um “den rassistischen Wahlkampf von Roland Koch” doch tatsächlich vor: “Wie unverantwortlich von Dir, dass Du ihn nicht längst in einen Karate-Kurs gesteckt hast!!!”
Oh wow … ich muss schon sagen, die Anti-Koch-Kampagne greift!
Ich selber habe ja nicht nur deutsche Gutmenschen in der Verwandschaft, sondern bin glücklicherweise auch mit einer wunderbaren Frau “mit Migrationshintergrund", einer Italienerin mit spanischen Wurzeln mütterlicherseits verheiratet. Bei unserem letzten Aufenthalt in Ihrer “Heimatstadt” Mannheim hatte ich ein Gespräch mit meinem italienischen Schwiegervater … einem sog. “Ausländer” …
Wir diskutierten den München-Überfall und ich mußte feststellen, dass er sogar eine noch radikalere Ansicht in der Frage der Verschärfung des Jugendstrafrechts hatte als ich. Er würde in solchen Fällen nicht lange fackeln und die Täter SOFORT aus Deutschland ausweisen. Auch mein italienischer Schwager, der übrigens bald Pastor einer pfingstgemeinde sein wird gestand mir offen seine Sympathie zu Roland Koch und seinen Wahlkampfinhalten. Heute höre ich, dass der spanische Cousin meiner Frau von acht Türken zusammengeschlagen wurde und mit Tritten ins Gesicht schwer verletzt wurde … Was soll ich sagen … meine “ausländischen” Verwandten scheinen erfreulicherweise gegen die typische Politischen Korrektheit der linksalternativen deutschen Medien insgesamt resistent zu sein.
Auf einige SPD-Mitglieder trifft das ja im Übrigen auch zu … Hier ein Zitat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD):
“Man muss das mal sagen, selbst wenn es manche nicht gern hören: Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden gesetzestreuen Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell!”
Dieses Schröder-Zitat schien innerhalb der Hessen-SPD nicht viel zu gelten, betrieb sie doch erfolgreich eine Diffamierungskampagne gegen den hessischen Regierungschef Roland Koch, die gar nicht auf die Realitäten der Amtsführung zielte, sondern auf unterstellte Absichten.
Siehe Ypsilanti im TV-Duell: “Das Problem, warum das so diskutiert wird, ist, dass man Ihnen das zutraut.”
Aus heutiger Sicht scheint Roland Koch und damit weite Teile des konservativen Flügels der CDU nach dieser schweren Niederlage wirklich demontiert. Deutschland ist nach links und die CDU ist zu Merkels linker Mitte gerutscht. Man mag das bedauern … zu ändern ist das nicht!
Oder etwa doch? Für mich bedeutet diese Entwicklung die historische Chance für die Bildung einer neuen christlich-konservative Partei. Nach dem Desaster der PBC, die sich kürzlich putschartige von Ihrem Vorsitzenden Weiblen trennte, der mit der Forcierung der Initiative Aufbruch 2009 genau dieses Ziel hatte - frage ich Euch: Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei? Nie war sie wichtiger als heute!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger


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12.01.08

Permalink 10:50:51, von Moorwackler E-Mail , 645 Wörter   German (DE)
Kategorien: Justiz, Parteien, SPD, CDU, Kriminalität, Jugend, Jugend, Jugendkriminalität

Das Jugendstrafrecht ist zu lax

Wichtige Themen kommen nicht selten zur Unzeit auf die Tagesordnung: entweder jemand möchte eine Debatte anregen, um sein Buch zu vermarkten, oder aber es ist Wahlkampf. Wobei man in letzterem Fall nicht vergessen darf, dass nie nur für eine einzelne Partei Wahlkampf ist und die CDU mit ihrer Position zum Jugendstrafrecht nicht weniger ihre Wähler im Blick hat als die SPD. Dass es in den Medien als ein Wahlkampfthema der CDU dargestellt wird, zeigt lediglich, dass die Medien sich bereits für eine Partei entschieden haben.

Inhaltlich bewegt sich die Debatte daher auch auf vorgezeichneten Gleisen, bzw. sie bewegt sich ja gerade nicht, was nicht nur daran liegt, dass manche Politiker (vor allem der SPD!) ihre Kinderstube zeitweise vergessen haben, sondern weil die Positionen sich auch nicht widersprechen: man muss sich nicht zwischen Prävention und Bestrafung entscheiden. Beides schließt sich nicht aus und beides ist grundsätzlich nötig.
Und es sind zwei strikt voneinander zu trennende Fragen, ob man in einem der Bereiche etwas verändern muss.

Wobei man ehrlicherweise auch fragen muss, was man ändern kann. Kann eine Partei die “Ursachen” für Gewalt bekämpfen? Manche scheinen sich hier viel zu zu trauen: wollen sie allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz versprechen? Oder dafür sorgen, dass Ausländer nicht mehr schief angesehen werden? Sollen Ausländer zu Deutschkursen verpflichtet werden oder genügt es, die Schulen mal neu anzustreichen, damit die Gewalt sinkt? Egal, das ist hier nicht das Thema, denn in Frage steht das Jugendstrafrecht, und das ist wirklich ein genuin politischer Entscheidungsraum.

Ob das Jugendstrafrecht angemessen oder zu lax ist, hängt nicht von den Problemen ab, die im Einzelfall zu einer Straftat führten! Diese sollen sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen in das Strafmaß einfließen und haben nichts mit dem besonderen Rechtsstatus des Jugendlichen zu tun. Hier geht es allein um die Frage, wie sehr die Disposition “jugendlich” als strafmindernd wirken soll, unabhängig von den Problemen des Arbeitsmarktes, der Integration, der familiären Verhältnisse etc…

Die Gründe, die für ein spezielles Jugendstrafrecht angeführt werden, sind leichtere “Formbarkeit” (und daher auch Verführbarkeit) Jugendlicher und das unausgereifte sittliche Urteilsvermögen. Man hatte dabei vor allem jugendtypische Straftaten wie Autofahren ohne Führerschein, Prügeleien oder ordnungswidriges Imponiergehabe im Blick.
Bei dem Strafmaß soll vor allem der erzieherische Aspekt im Vordergrund stehen und nicht nur (aber auch) eine Tat bestraft werden.

Dabei hat man sich festgelegt, als äußerstes Mittel eine Haftstrafe von 6 Monaten bis höchstens 5 Jahren zu verhängen. In Fällen, in denen das normale Strafrecht ein Strafmaß von über 10 Jahren festlegt (z.B. bei Mord) kann eine Haftstrafe von bis zu maximal 10 Jahren verhängt werden.
Das heißt, die meisten Tötungsdelikte, die zwar absichtlich aber ohne die besonderen Merkmale eines Mordes begangen werden, führen zu maximal 5 Jahren Haft (wer z.B. mit 16 Jahren den Englischlehrer vor der Klasse ersticht, kommt spätestens mit 21 Jahren wieder frei). Und das halte ich tatsächlich für zu wenig. Hier ist das Maß jedes jugendlichen Imponiergehabes bei weitem überschritten. Selbst organisierte Kriminalität ist von diesem Strafmaß nicht ausgeschlossen.
Für einen Mord, bei dem beispielsweise ein Mensch aus Freude am Foltern zu Tode gequält wurde, halte ich 10 Jahre für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Und so etwas kommt immer wieder vor.

Davon abgesehen muss sich eine Gesellschaft fragen, in wieweit sie diesen Typus eines Jugendlichen erst erschaffen hat, auf den sie in der Gesetzgebung dann wiederum reagieren muss. Ist es biologisch festgelegt, dass Jugendliche mit 16 nicht die “ethische Dimension” ihres Verhaltens begreifen können? Oder dass sie gegen die Gesellschaft als Gegenpart erleben, der sie zu Gesetzesübertretungen anstachelt?
Das sind freilich Fragen, die nicht genügen, um das Jugendstrafrecht auszuhebeln, aber wenn die Debatte schon mal da ist, gehören auch sie dazu.


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1 2 >>

Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

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