Kategorien: Weltanschauung, Antiglobalisierung, Atheismus / Humanismus, bright, brights, Neoatheismus, Neoatheisten, Christopher Hitchens, Daniel Dennett, Michel Onfray, Piergiorgio Odifreddi, Richard Dawkins, Sam Harris, Neuer Atheismus, Dekonstruktivismus, Demokratie, Feminismus, Gutmenschen, Konservativismus, Compassionate Conservatism, Neokonservativismus, Neue Bürgerlichkeit, Strukturkonservativismus, Wertkonservativismus, Liberalismus, Multikulturalismus, Politische Korrektheit, Postmodernismus, Sozialismus, Verschwörungstheorien, Ökopazifismus, Ökologismus, Ökoreligion

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 14 >>

24.10.11

Permalink 19:03:10, von Moorwackler E-Mail , 720 Wörter   German (DE)
Kategorien: Parteien, GRÜNE, Religion, Konservativismus, Ehe, Familie, Freiheit, Wissenschaft, Jugend, Kinder, Neue Bürgerlichkeit

Warum die Grünen nicht glücklich machen

Wer einen gut lesbaren Überblick über den gegenwärtigen Stand der Glücksforschung sucht, wird möglicherweise mit dem Buch “Die Glückshypothese - Was und wirklich glücklich macht” von Jonathan Haidt glücklich.
Haidt versucht, moderne Erkenntnisse der Glücksforschung und Weisheiten alter Kulturen in einer gemeinsamen Glücksformel zu vereinigen. Dabei muss man dazu sagen, dass die Auswahl alter Weisheit etwas eng geraten ist, aber interessant sind vor allem seine Informationen zur Forschung. Und obwohl er sich als “liberal” bezeichnet, drängt ihn sein Forschungsgebiet weit ins Lager der Konservativen - viel weiter, als es ihm selbst bewusst zu sein scheint. Glücklich sind nämlich Menschen, die verheiratet sind, Kinder haben, zu einer Religionsgemeinschaft gehören und in einer Gesellschaft mit klaren moralischen Maßstäben leben.
Gerade die Faktoren “verheiratet” und “religiös” sind so mächtig, dass viele andere, kleinere Faktoren sie nicht aufwiegen können. Zur Veranschaulichung konstruierte er zwei Leben, die er folgendermaßen beschreibt:

Mehr lesen »

12.07.11

Permalink 23:42:55, von wanderprediger E-Mail , 594 Wörter   German (DE)
Kategorien: Ökopazifismus, Homosexualität, Gutmenschen, EKD

Lektorenkurse oder "Wir erobern die Macht in unserer Kirche zurück!"

Ende der 80er Jahre bildete sich in der DDR die Basisgruppe „Kirche von Unten“ (KvU) eine oppositionelle evangelische Gruppierung. Im Mittelpunkt standen gesellschaftliche Themen und es gab Veranstaltungen mit systemkritischen Künstlern. Mir waren diese langhaarigen Revoluzzer nicht besonders sympathisch, hatte ich doch erst kurz vorher selber dieser Lebenshaltung den Rücken gekehrt … Aber jeder weiß heute, dass neben treuen bibelgläubigen Betern auch diese “EKD-Laien” Anteil am Ende dieses totallitären Staates hatten. Mauern, Mächtige und Mächte sind gefallen - Freiheit zum Atmen wurde erkämpft und erbetet.

Mittlerweile sind die Jahre durch das Land gegangen. Ich habe sie aus der Perspektive der charismatischen Gemeinden erlebt, anfangs noch in West-Berlin, seit ein paar Jahren nun in Brandenburg. Was gab es da Ende der Neunziger für eine Aufbruchsstimmung: Große Prophetien, Erweckung für ganz Deutschland war noch das Mindeste, was auf der Agenda stand … Wunder, Wunderheilungen, wo man nur hin sah … echte, verblüffende aber auch viele falsche oder noch schlimmer Wunder von der falschen Seite. Vielen falschen Propheten hing man in dieser Herde an den Lippen. Mittlerweile ist neben Frustration aber auch Nüchternheit in die ausgedünnten Reihen eingekehrt … Und das ist nicht das schlechteste, nein ich würde sogar sagen, das war dringend nötig! Denn selbstverständlich brauchen wir die Geistesgaben in unseren Gemeinden, aber wir brauchen auch die Nüchternheit eines Paulus und die wichtige Gabe der Geistunterscheidung, um die Auswüchse der menschlichen Seele von den Werken des Heiligen Geistes zu unterscheiden. Für mich ist diese neue calvinistische Nüchternheit eine wesentliche Korrekturhilfe geworden. Und ich sehe weltweit ein Zusammenwachsen zwischen Charismatikern und Reformierten (Calvinisten). Das beste Beispiel ist der Hamburger Pastor Wegert ( http://www.arche-gemeinde.de ), einer der bekanntesten deutschen Pfingst-Pastoren. Er hat vor ein paar Jahren den Pfingstlern den Rücken gekehrt und ist ins Lager der Calvinisten gewechselt.

OK, nun aber endlich zu den Lektorenkursen: Im gesamten Hoheitsgebiet der EKD werden diese zunehmend häufiger durchgeführt. Die evangelische Kirche der Zukunft wird nämlich eine Laien-Kirche sein [-> http://www.kirche-von-morgen.de/du-bist-oldenburg/ehrenamt_und_gottesdienst.htm ]. In diesen Kursen werden den zukünftigen Lektoren vor allen Dingen Grundzüge der Kirchengeschichte und eine solide Einführung in die evangelische Liturgie vermittelt. Am Ende steht die Befähigung zum Amt des Lektors. Dieser ist allerdings nicht nur für Lesedienste und Ankündigungen zuständig, sondern erhält durch diesen Kurs auch die “Lizenz zum Predigen” und sei es nur eine selbst gewählte “gepfefferte” Lesepredigt. :-)

Daher lautet mein Aufruf an alle, die sich um den Kurs unserer von linksalternativen Gutmenschen gekaperten Evangelischen Kirche sorgen: Laßt Euch zu Lektoren ausbilden!! Homo-Ehen in evangelischen Pfarrhäusern und Verleugnung der eigenen spirituellen Wurzeln? Das ist nicht mehr unsere Kirche! Diese Kirche wird absterben!

Momentan schafft sich unsere Kirche ja schon selber ab … Durch die geplante Gebietsreform, die dazu führt, dass immer weniger Pfarrer für immer größere Gebiete und Verwaltungsaufgaben zuständig sind, wird es zu einer starken Überdehnung der Organisations-Strukturen kommen.

Und das ist unsere Chance: Laßt Euch zu Lektoren ausbilden! Laßt uns mit Gottes Hilfe und Gebet die Macht in unserer Kirche zurückerobern! Unterstützt unsere altgedienten gläubigen Pfarrer! Aber wenn die Wachablösung kommt, dann sind wir vorbereitet … Ok formulieren wir es positiv: Die jungen theologisch-liberalen Polit-Pastoren dürfen nach der Gebietsreform gerne kommen, wir brauchen sie für dringend notwendige Verwaltungsaufgaben, mit denen wir uns nicht rumplagen wollen … Aber predigen, predigen werden wir !!! :-)

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger


wong Reddit folkd Linkarena live myspace_de oneview twitter_de Yigg bloglines del.icio.us Digg facebook Furl Google Newsvine StumbleUpon Yahoo
PermalinkPermalink2 Kommentare »

21.03.11

Permalink 15:09:50, von Moorwackler E-Mail , 584 Wörter   German (DE)
Kategorien: GRÜNE, Christentum, Atheismus / Humanismus, biblische Ethik, Kirche und Staat, Aussenpolitik

Die Bedeutung der Gruppe in der nachchristlichen Gesellschaft

Der Hauptkritikpunkt an der Enthaltung Deutschlands, sich am Lybien-Krieg zu beteiligen, gründet in dem Umstand, dass Deutschland damit allein stehe und sich isolieren könnte.
Der Hauptärger über den Irak-Krieg wurde zumindest angestachelt, als klar wurde, dass Amerika unter Bush einen Krieg, den es für richtig hält, notfalls auch ohne Partner durchzieht.

Da jetzt auch grüne Politiker ganz offen für einen Kriegseinsatz der Bundeswehr sind, wird deutlich, wie sehr gerade diese beiden Punkte ins Gewicht fallen, denn alles, was an trauriger Kriegsphilosophie während des Irakkrieges über deutsche Medien ventiliert wurde, scheint auf einmal weit weg zu sein.

Mehr lesen »

20.03.11

Permalink 07:48:52, von Moorwackler E-Mail , 533 Wörter   German (DE)
Kategorien: Irak, USA, Antiamerikanismus, Atheismus / Humanismus, Aussenpolitik, George W. Bush, Afghanistan, Demokraten, Republikaner

Obama im Krieg

Die USA beteiligen sich an einem Militärschlag gegen das Regime in Lybien. Unter George W. Bush haben sie sich auch mit Militärschlag gegen einen Diktator gewendet, aber der Einsatz wurde in Europa völlig anders bewertet. Am deutlichsten ist der Stimmungswandel in Frankreich zu sehen: dort herrschte unter Bush brüske Ablehnung und heute beteiligen sie sich aktiv an dem Einsatz. Aber auch die Grünen bedauern offensichtlich, dass Deutschland sich nicht am Krieg beteiligt - sorry, die neue Wortwahl ist jetzt “militärisches Engagement". Wie dem auch sei: Deutschland hat sich enthalten, ist aber sehr um eine ausgewogene Stimmung bemüht - und unterstützt den Krieg indirekt, indem es sich in Afghanistan stärker engagiert. Sowohl in Lybien als auch im Irak wurden die Menschen von einem grausamen Despoten unterdrückt, wobei der Zustand im Irak sogar noch schlimmer gewesen sein soll. Darüber hinaus bestand die - von der Weltgemeinschaft anerkannte - Gefahr eines Angriffes durch Giftwaffen, die aber während der langen Vorphase des Krieges beseitigt wurden, so dass der letzte Nachweis bis heute fehlt. Wäre Deutschland mit in den Krieg gezogen, wenn die Menschen im Irak auf Demonstrationen beschossen worden wären? Warum nicht dann, wenn willkürlich Menschen erschossen werden - und ohne große öffentliche Aufmerksamkeit? War das wirklich der große Unterschied zur Obama-Regierung? Würde Europa einen Angriff auf den Iran oder Nord-Korea unter Obama ebenso scharf verurteilen, wie einen Krieg unter Bush? Das wird kaum jemand ernsthaft annehmen.

Waren die alten Vorwürfe gegen Bush zu ungenau?

Mehr lesen »

15.12.10

Permalink 22:16:41, von wanderprediger E-Mail , 36 Wörter   German (DE)
Kategorien: Postmodernismus, Politische Korrektheit

Das Zeitalter der Verstellung

Link: http://www.pi-news.net/2010/12/das-zeitalter-der-verstellung/

‎"Politische Korrektheit ist eine Art magischen Denkens. … Glücklicherweise gibt es eine kleine aber wachsende Zahl von wirklichen Denkern und Gelehrten meist konservativer Neigung, welche die Wegweiser nach vorne gedreht haben.” …
Ja, ein Glück! :-)


wong Reddit folkd Linkarena live myspace_de oneview twitter_de Yigg bloglines del.icio.us Digg facebook Furl Google Newsvine StumbleUpon Yahoo

20.11.10

Fight Club reloaded ...

Link: http://www.scribd.com/doc/34669844/Der-kommende-Aufstand

Ich hab mir gerade “Der kommende Aufstand - Revolutionäre Bewegung als Abenteuerroman mit soziologischer Sicht” heruntergeladen, um mal 9 Monate vor meinem linksradikalen Sohn das derzeit angesagteste Buch dieser Szene gelesen zu haben … Soweit ich über DE:BUG und FAZ (Nils Minkmar) mitbekommen habe, wird ein neoanarchistischer Weg zwischen Sabotage und Landkommune propagiert sowie nebenbei mal eben die gesamte bürgerliche Linke dekonstruiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. Ich als Konservativer erwarte mir daher natürlich rhetorisch brilliante Munition für den täglichen popkuturellen Kampf mit dem politischen Gegner … Aber jetzt mal Schluß mit lustig … In der Zusammenschau mit Ulfkottes ” Vorsicht Bürgerkrieg! ” erhalten wir nun sicherlich eine realistischen Ausblick auf die Zukunft Deutschlands. OK Leute wenn vor uns also wirklich die zur Anarchie führenden kommenden Aufstände in Deutschland liegen sollten … die Macht werden danach selbstverständlich nicht unsere revolutionären Kinder bekommen, sondern die Dorgenbosse, libanesischen Clans und Warlords … die Decke der Zivilisation ist nun mal HAUCHDÜNN … Als Pietist kann ich da nur sagen: “Ja Herr Jesus, komme bald!!!” …


wong Reddit folkd Linkarena live myspace_de oneview twitter_de Yigg bloglines del.icio.us Digg facebook Furl Google Newsvine StumbleUpon Yahoo
PermalinkPermalink1 Kommentar »

26.09.10

Permalink 20:49:04, von wanderprediger E-Mail , 255 Wörter   German (DE)
Kategorien: Soziales, Bürgergesellschaft, Neue Bürgerlichkeit

Bürgergesellschaft - Was ist das?

Den coolen englische Begriff civil society kann man ein wenig steif mit Bürgergesellschaft oder Zivilgesellschaft übersetzen. Linke bevorzugen die “Zivilgesellschaft” - Konservative die “Bürgergesellschaft". OK jetzt nochmal obertrocken aber klar und deutlich: Bürgergesellschaft bedeutet das Nutzen von Freiräumen außerhalb des Staates zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben und ist damit ein aktives politisches Gestalten unseres Gemeinwesens. Innerhalb des dritten Sektors (neben 1. Staat, 2.Wirtschaft und 4. Familie/Freizeit) schließen sich Bürger zusammen, um ihre gemeinschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen. In einer Demokratie neben den Wahlen und der politischen Arbeit eine weitere wichtige Möglichkeit sich einzubringen und “Dinge zu verändern". Es geht um ehrenamtliche “Freiwilligenarbeit” für die Gemeinschaft.
Das beste Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Städten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. Also wenn es in Deinem Haus… was Gott verhindern möge … mal brennen sollte, dann werden es höchstwahrscheinlich Mitbürger, Helden aus der Nachbarschaft sein, die diesen Job freiwillig tun, um zu verhindern, dass in Deinem Ort Menschen sterben oder Häuser bzw. ganze Stadtviertel abbrennen. OK jetzt weisst Du ungefähr was das Konzept der Bürgergesellschaft bedeutet …
So und das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um hier mal eines meiner Lieblingszitate vorzustellen. Es stammt von John F. Kennedy, dem 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA …
“Frage nicht, was dein Land für dich, sondern was du für dein Land tun kannst.”


wong Reddit folkd Linkarena live myspace_de oneview twitter_de Yigg bloglines del.icio.us Digg facebook Furl Google Newsvine StumbleUpon Yahoo

21.09.10

Jan Fleischhauer: Ein konservativer Michael Moore für Deutschland!

Link: http://www.welt.de/die-welt/politik/article9733043/Die-Linke-ist-eine-Glaubensbewegung.html

Jan Fleischhauer … Einer der coolen neuen konservativen Helden und Autor des Buches “Unter Linken” hat - wie ich am Sonntag in der WELT am SONNTAG las sein wirklich brilliant polemisches Buch “Unter Linken” in Michael-Moore-Art verfilmt … passt alles sehr gut in den konservativen Aufbruch den wir zur Zeit erleben.

Mein Motto: coolness is conservativ, isn´t it?

Unter Migranten

Unter Linken bei Sat 1

Unter Linken bei N24

Unter Linken bei Maischberger


wong Reddit folkd Linkarena live myspace_de oneview twitter_de Yigg bloglines del.icio.us Digg facebook Furl Google Newsvine StumbleUpon Yahoo
PermalinkPermalink

16.09.10

Permalink 11:58:31, von Moorwackler E-Mail , 1036 Wörter   German (DE)
Kategorien: Atheismus / Humanismus, bright, brights, Neoatheismus

Mythen über den neuen Atheismus

Mythos 1: Atheismus ist eine Weltanschauung von Menschen mit einem überdurchschnittlich hoher Bildung.

Auf diesen vermeintlichen Zusammenhang weisen Atheisten immer gerne hin und auch in der atheistischen Wikipedia taucht dieses Klischee auf.
Wenn man alle Deutschen fragt, wer sich als Atheist versteht, wird man selbstverständlich vor allem Akademiker herausfiltern, weil es ein gewisses Selbstbewusstsein erfordert, sich zu einer Weltanschauung offen zu bekennen und gegebenenfalls darüber Rechenschaft abzulegen. Wer sich als Atheist versteht, hat in der Regel ein Mindestmaß an Argumenten und verfügt über ein Mindestmaß an Reflexionsvermögen, wie ich es eben von Akademikern auch erwarten würde.
Wenn man allerdings Atheismus als die schlichte Überzeugung versteht, dass es keinen Gott gibt, oder man sich zumindest keine Gedanken darüber machen sollte, und danach fragt, sieht die Sache schon anders aus. Aus der Arbeit christlicher Missionare unter Gefängnisinsassen weiß ich, dass dort eine extrem scharfe Ablehnung jedes Gottesglaubens sehr verbreitet ist. Ich bezweifle aber, dass viele von Ihnen sich explizit als “Atheisten” bezeichnen würden oder das Wort überhaupt nur kennen. Natürlich sind sie trotzdem Atheisten. Ebenso wie alle verbitterten Menschen in den großen Wohnblöcken, die auch eine geradezu aggressive Ablehnung gegenüber Gott zeigen.
Der philosophische Atheismus hat seine natürliche Heimstatt an der Universität, und dort gibt es naturgemäß die höhere Bildung. Der bloße Glaube, dass es keinen Gott gibt oder vielleicht oder wahrscheinlich oder egal, ist in jeder Schicht verbreitet, auch im Gefängnis.

Mythos 2: Atheisten haben eine nüchterne Haltung zum Tod.

Mehr lesen »

PermalinkPermalink3 Kommentare »

09.09.10

Permalink 20:34:37, von Moorwackler E-Mail , 628 Wörter   German (DE)
Kategorien: Atheismus / Humanismus, Wissenschaft, Evolutionslehre, bright, brights, Neoatheismus

Respekt gegenüber konsequentem Atheismus

Die Wochenzeitung DIE ZEIT widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (37/2010) der Rechtfertigung des Atheismus gegenüber seinen Gegnern. Ich habe mir die Ausgabe nicht gekauft, weil ich natürlich kein Geld in atheistische Mission stecken möchte, aber sehe es dennoch als willkommenen Anlass, das Thema noch mal aufzurollen.
Wenn man mit Atheisten redet, merkt man, dass viele ihre Weltanschauung gar nicht als solche wahrnehmen, sondern eigentlich für den Normalfall einer gesunden Vernunft halten. Man hört dann Aussagen wie “An Gott zu glauben ist genauso wenig ernst zu nehmen, wie an rosa Nilpferde zu glauben. Man darf es, aber man kann nicht erwarten, dass andere das glauben. Und man kann nicht behaupten, dass Leute, die nicht an rosa Nilpferde glauben, damit auch einen Glauben hätten.” Das sind witzige Beispiele, und man ahnt schon, dass selbst Minderbegabte sie leicht vermehren können (lila Einhörner, fliegende Croissants, seifenblasenspeiende Drachen etc…), und sie sagen letztlich alle das Gleiche: man kann nur das ernstnehmen, was man sieht. Alles andere ist Fantasie. Punkt.
Nun wird es an dieser Stelle schon schwierig, denn die lustigen Beispiele leuchten ein, aber sobald man ausformuliert, was sie eigentlich beweisen sollen, verliert das Ganze seinen Reiz. Denn natürlich glaubt auch ein Atheist an Dinge, die er nicht sehen kann, nämlich an Naturgesetze, an die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie, an die Liebe seiner Freundin etc… er wird vielleicht einwenden, dass man aber diese Dinge zuverlässig reproduzieren kann. Aber die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie kann er ja gar nicht reproduzieren. Es ist also gar nicht so einfach, den Atheismus in eine vernünftige Form zu gießen, und dieses Problem stellt sich schon vor der Frage, ob er überhaupt Recht hat.
Aber wir machen es uns zu einfach. Es ist billig, über den Atheismus allgemein zu lästern, und dabei nur einzelne Inkonsistenzen herauszugreifen. Denn es gibt auch konsequente Atheisten, die mit ihrem Atheismus solchen Einwänden trotzen, und vor denen ich großen Respet habe.

Mehr lesen »

PermalinkPermalink1 Kommentar »

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 14 >>

Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

Benutzerwerkzeuge

Blog per E-Mail bestellen?

Bitte E-Mail-Adresse eingeben:

Ein Service von FeedBurner

Suche

Hervorragendes aus Blogs und Zeitungen

Lesenswertes aus Blogs und Zeitungen

Eintragsliste Pressestimme

Links

powered by b2evolution free blog software