Kategorien: Klima, Klimalüge, Klimaschwindel, Klimaskeptiker, Klimawandel, Klimazweifler, Wetter

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23.02.11

Permalink 12:47:32, von Moorwackler E-Mail , 520 Wörter   German (DE)
Kategorien: Klima, Medien, GRÜNE, CDU, Klimaskeptiker, Klimazweifler

Das Klima ist gerettet

Zumindest scheint es kein Problem mehr zu sein, oder wenigstens keins, über das noch diskutiert wird. Die Älteren unter uns können sich vielleicht noch an die Zeiten erinnern, als wir alle über CO2-Abgabe, Spritverbauch und CO2-neutrale Produkte nachgedacht haben, wir haben mit kleinen Eisbären auf treibenden Eisschollen mitgezittert…und jetzt? Alles vom Tisch. Kein Mensch spricht mehr darüber. Tausende von Wissenschaftlern haben für eine Änderung der Politik plädiert, Europa hat Milliarden-schwere Programme zur Rettung des Weltklimas ausgegeben, obwohl jeder wusste, dass so ein Wandel des Klimas sich schwer und wenn überhaupt nur wenig stoppen lässt. Wir haben in Filmen den Untergang der Welt verfolgt - der natürlich durch den Klimawandel eintrat - und schon die armen Holländer bedauert.
Ich bin kein Naturwissenschaftler und verstehe von Klimaforschung nicht viel. Das Einzige, was ich zu bedenken gegeben habe, war, dass es sich hierbei um ein Thema handelt, dass sich politisch sehr wirkungsvoll einsetzen lässt und das deswegen mit Skepsis verfolgt werden sollte. Es war das Lieblingsthema der Grünen, die mit einem globalen Thema ihre Position in Europa und weltweit weiter zu stärken versuchten. Das spricht weder gegen die wissenschaftlichen Ergebnisse noch dagegen, sein Auto nach Möglichkeit nicht zu benutzen. Es spielt aber sehr wohl eine Rolle für die Frage, wie massiv das Thema in die Öffentlichkeit gebracht wird.
Nun kam den Grünen allerdings die CDU dazwischen, weil Frau Merkel klug erkannt hat, dass man hier freiwillig viel politisches Potential verschenken würde und hat sich zur Gallionsfigur des Klimaschutzes gemacht. Erst haben die Grünen darüber noch ein bisschen gespottet, aber sie mussten widerwillig einsehen, dass das Thema nun verloren war - seitdem hört man davon nichts mehr.
Stattdessen haben sie ein neues profilbildendes Gebiet gefunden: die Atompolitik. Klar, ich will weder den Atommüll in meinem Garten noch in dem Garten meines Nachbarn haben. Aber ich will auch nicht tausend Windräder in der Nachbarschaft haben, ich mag keinen Übertage-Abbau, keine Kohlenbergwerke, ich finde die Gülle-Energie-Tanks hässlich, ärgere mich über Tiefsee-Bohrungen, und sämtlichen anderen Bohrungen, ich finde es furchtbar, wenn alle anfangen, ihre Häuser mit Holz zu heizen, weil das die Luft am stärksten mit einem fiesen Coctail aus Abgasen belastet und erbärmlich stinkt…das einzige Mittel zur Energiegewinnung, das ich mag, sind Solarzellen. Und - oh Wunder - die Grünen werben vor allem damit. Wunderbar. Nur weiß jeder, dass man mit Solarzellen den Energiebedarf selbst bei sparsamer Lebensweise nicht annähernd decken kann. Die Atomenergie ist für Umwelt und Klimaschutz am besten, die Nachteile liegen leider ebenso auf der Hand: das unkalkulierbare Risiko, das der Restmüll birgt und die gesundheitlichen Risiken eines GAUs, der zwar mit den modernen AKWs immer unwahrscheinlicher aber nie auszuschließen ist. Eine Lösung habe ich auch zu diesem Thema nicht anzubieten, aber fallsl jemand sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen möchte, sollte er seine Tageszeitung oder - noch wichtiger - seine Wochenzeitung ignorieren und sich solide und etwas beständigere Quellen wählen als politische Informations-Plattformen.


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12.05.09

Es ginge auch anders...

Die Grünen haben ihr Wahlprogramm verabschiedet und wenig Überraschendes zu bieten: mehr Steuern, mehr Schulden (20 Milliarden), mehr Staatsquote, mehr Staat. Und 1 Million Arbeitsplätze.
Jetzt hat die Partei “Die Linke” nachgezogen und das Paket noch übertroffen: sie möchte gerne 100 Milliarden investieren, die Steuern noch stärker anziehen und bietet dafür 2 Million Arbeitsplätze.
Selbstverständlich enstehen ein Großteil der Arbeitsplätze bei Grünen und der Linken im öffentlichen Sektor und hängen direkt von öffentlichen Investitionen ab.

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13.01.09

Good Bye Mr. President G. W. Bush!

Link: http://de.youtube.com/watch?v=UPTxVb9WOic

Am Samstag kam auf BBC World News eine weitere Folge von “intelligence squared". Thematisch diskutierte man diesmal die populäre These, Bush sei der schlechteste US-Präsident der letzten 50 Jahre gewesen. Als einer der letzten deutschen Bush-Freunde möchte ich vor allen Dingen auf die Reden seiner beiden namhaften Verteidiger William Kristol, dem Papst der amerikanischen Neokonservativen und Karl Rove, dem erfolgreichen Wahlkampfregisseur von G. W. Bush hinweisen.
Ich denke, dass unseren Kindern in 20 Jahren wesentlich mehr Hintergrundinformationen zur Amtszeit von G. W. Bush zur Verfügung stehen werden als uns heute und man seine Entscheidungen dann in einem anderen Licht sehen wird.

Kurzer Exkurs: Im 20. Jahrhundert wurde die Welt von zwei großen Totalitarismen in Geiselhaft genommen: 1. Faschismus und 2. Kommunismus. Die Welt wurde massgeblich durch den Einfluss der USA von diesen beiden Totalitarismen befreit. Zur Zeit hat ein dritter Totalitarismus der freien Welt den Krieg erklärt: Der Islamo-Faschismus. Diese Ideologie strebt nach der Weltherrschaft. Ich glaube nicht, dass wir ohne die Führung der USA gegen diese Macht irgendeine Chance haben. Ich bin G. W. Bush dankbar, dass er gegen alle Apeasement-Stimmen wie kein anderer dem Islamofaschismus mutig die Stirn geboten hat!

1. G. W. Bush hat die Welt von einem der gefährlichsten Dikatatoren aller Zeiten befreit: Saddam Hussein: Er tötete ca. 500.000 Menschen (u.a. mit chemischen Massenvernichtungswaffen), ließ sich als Reinkarnation Nebukadnezars feiern und wollte Israel vernichten. … Übrigens Massenvernichtungswaffen, 2002 waren wir doch alle überzeugt, dass Saddam diese Waffen hatte. Der Irak-Krieg wurde übrigens aufgrund eines BND-Berichtes über Saddams Massenvernichtungswaffen begonnen! Ich möchte ausserdem daran erinnern, dass der libysche Staatschef Gaddafi durch die harte und konsequente Haltung des amerikanischen Präsidenten dem Terrorismus abgeschworen hat.
2. G. W. Bush hat durch den War against Terror in Afghanistan und im Irak die riesigen Scharen islamofaschistischer Heißsporne, hunderte von Millionen junger Männer in der Arabischen Welt (und den Migrationsghettos Europas!), die nichts besitzen als ihren Zorn [s. Sloterdijk in Cicero 0806] fern von den USA gehalten … Dass es Bush gelang, einen weiteren großen Anschlag auf die USA zu verhindern grenzt doch an ein Wunder! Es sind unter G. W. hunderte Anschlagpläne in den USA rechtzeitig vereitelt worden … Meine Prognose: unter Obama kommt der Super-Anschlag … dann werden die Amerikaner vielleicht erkennen, wie sicher sie unter G. W. Bush lebten!
3. G. W. Bush konnte mit der Auswahl des begnadeten Generals David Petraeus (US-Präsidentschaftskandidat 20016?) und der Konzeption der Truppenaufstockung im Irak (The Surge) den schon verloren geglaubten Sieg im Irak gegen massiven Widerstand der Demokraten sichern … Übrigens: Woran erkennt man, dass es für die USA gut läuft im Irak? -> In den deutschen Medien gibt es keine Irak-Meldungen mehr … Ausser irgenwelche Irre werfen mit Schuhen auf den US-Präsidenten und befriedigen unbewusste deutsche Bush-Attentatsehnsüchte …
3. G. W. Bush verweigerte eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls, welches die USA zum Hauptzahlmeister gemacht hätte und deren Hauptglobalisierungskonkurenten China und Indien kostenlos durchgewinkt hätte … ein wirtschaftliches Selbstmordprogramm für die USA … Auf das Thema Klimaschwindel muß ich in diesem Zusammenhang ja nicht extra eingehen …
4. Bush war ein starker Freund Israels.
5. No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, mit der G. W. Bush die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten deutlich verbessert hat.
6. Indem G.W. Bush John Roberts und Sam Alito im Supreme Court installiert hat und Roberts zum Obersten Richter ernannt hat, hat er es auf Jahrzehnte hinaus konservativ geprägt … dies machen sich Obama-Fans nicht wirklich klar!
7. G. W. Bush ist ein wiedergeborener Christ, “Ein Mann des Glaubens

Mr. President, ich danke Ihnen für Ihren Mut!
Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger


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15.07.08

Kann die Natur uns retten?

Wenn sie es nicht kann, läuft die westliche Welt geschlossen und konzentriert in die Irre, denn Klima- und Umweltschutz haben sich zur bestimmenden Kollektivsorge eines ganzen Kulturkreises entwickelt. Und wo es nicht darum geht, den Zustand seiner sog. “Umwelt” zu retten, sucht der Mensch im Privaten das natürliche Leben und die eigene Natur und führt auf diese Weise seinen persönlichen Kampf gegen den vermeintlichen Naturverlust fort (einfach mal unter “Naturmystik” googlen).

Die Überschrift “Kann die Natur uns retten?” habe ich einer kurzen Erzählung des Pastors Wilhelm Busch entlehnt, mit der er die Frage auf schlichte Weise beantwortet.

Für alle, die sich von dieser weitsichtigen Ermahnung aus den 60er Jahren nicht ablenken lassen wollen, möchte ich hier auf die Zukunft der Natur hinweisen: die Natur ist endlich! Die Sonne wird erkalten und irgendwann erlöschen, der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist unumkehrbar und die Bevölkerung wächst exponentiell, während sich die Anbauflächen nur linear vermehren lassen (die bewohnbare Fläche der Erde ist ohnehin begrenzt), d.h. es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Menschen zwischen Essen und Atmen entscheiden müssen.
Die Welt ist nicht für die Ewigkeit geschaffen sondern todverfallen, sie trägt die Zeichen des Todes überall. Sie kann daher den Blick auf Gottes Herrlickeit lenken, aber sie wiederspiegelt sie nur noch unvollkommen.
Auch hier möchte ich darauf hinweisen, dass mir Naturschutz am Herzen liegt. Aber ich bin überzeugt davon, dass es eine Torheit ist, seine Hoffnung auf die Natur zu richten.
Und falls sich jemand darauf zurückziehen möchte, dass das Ende der Welt noch ziemlich weit entfernt ist, muss er sich daran erinnern lassen, dass es seine eigene Natur ist, die ihn töten wird, sofern er nicht eines “unnatürlichen” Todes sterben sollte. Denn nicht die Atombombe, nicht die Handfeuerwaffe und auch nicht die Todesstrafe sind die größten Killer, sondern die Natur des Menschen. Wobei es eine Frage der Definition des “natürlichen” Todes ist, ob man die über 200 000 Opfer des Tsunami, die innerhalb von Stunden sinnlos von der Natur hinweggerafft wurden, dazuzählt oder nicht.
Wenn mir die Natur also am Herzen liegt, dann nicht, weil sie mich retten kann, sondern weil sie mich auf meinen Retter verweist. Sie lehrt mich staunen (und fürchten) und sie lehrt mich vor allem den Blick nach oben zu richten, von wo jedes Lebewesen seine Kraft und sein Leben empfängt. Aber sie lehrt mich auch, über sie hinaus zu sehen, weil ich zwar die Trümmer der Herrlichkeit in ihr erkenne aber nicht mehr die Herrlichkeit selbst. So wird die Natur mir zur ersten Lehrerin der Güte Gottes und zur Mahnerin seines Gerichtes und lässt mich ohne Entschuldigung vor ihm stehen. Die Entschuldigung finde ich nur im Evangelium.


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03.01.08

Permalink 23:09:24, von wanderprediger E-Mail , 140 Wörter   German (DE)
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TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Wir lassen die Seitenzugriffe auf unseren Blog durch Google-Analytics messen. Hier präsentieren wir Euch die 20 Artikel, auf die im Jahr 2007 am häufigsten zugegriffen wurde:
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4. Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch! [333]
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6. CDU ohne C - Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009! [147]
7. Christlicher Hexenwahn? [133]
8. Bist Du theokonservativ? [126]
9. Das Kopftuch [91]
10. MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen [77]
11. Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören! [59]
12. Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde? [59]
13. Die Dekadenz der vierten Gewalt [56]
14. 11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel [45]
15. Naturmystik - Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
19. Die wissenschaftliche Widerlegung der Evolutionslehre von Charles Darwin [32]
20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]


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01.01.08

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Atlantiker
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2007/12/11 [FAZ] Wolfgang Günter Lerch: Die Dschihadisten und der Westen
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2007/12/14 [WELT] Björn Lomborg: Sich Sorgen machen, aber bitte die richtigen
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2007/12/15 [WELT] Joachim Lottmann: Wurde Matthias Matussek zu Recht abgesetzt?
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2007/12/08 [DT] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Sind die Religionen am Ende?
Neokonservativismus
2007/12/31 [blog:worldmag] NY Times adds conservative columnist (Bill Kristol)
2007/12/12 [FAZ] Susanne Klingenstein: Mannesmut und Fürstenthrone
2007/12/04 [AEI] Book Review - David Frum: Conservatism That Can Win Again
Pakistan
2007/12/28 [FAZ] Klaus-Dieter Frankenberger: Der Kampf geht die ganze Welt an
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2007/12/08 [fullflame.net] Videonachricht von Evangelist Reinhard Bonnke direkt vom Missionsfeld in Abakaliki, Nigeria
Terrorismus
2007/12/28 [WELT] “Wie viele Tote müssen es denn sein?” - Warum der Staatsrechtler Otto Depenheuer Guantánamo in Deutschland für möglich hält
2007/12/08 [idea] Droht Weihnachten ein Terroranschlag in Köln?
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2007/12/27 [ZEIT] “Amerika bleibt das stärkste Land” - US-Außenministerin Condoleezza Rice lobt im ZEIT-Gespräch Angela Merkel, bietet Iran Gespräche an und verteidigt die weltpolitische Bilanz der Regierung Bush
US-Demokraten
2007/12/01 [christianitytoday] Paul Kengor: What Does Hillary Believe?
US-Republikaner:Mike Huckabee
2007/12/31 [WELT] Anjana Shrivastava: Ein republikanischer Rebell schießt gegen Bush
US-Evangelikale
2007/12/18 [christianitytoday] Top Ten Stories of 2007


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20.12.07

Permalink 11:34:04, von Moorwackler E-Mail , 412 Wörter   German (DE)
Kategorien: Klima, Parteien, Wirtschaft, George W. Bush

Deutsche Klimaheuchelei

Was ist los? Deutsche Politiker bremsen die Klimaschutzpläne der EU? Der durchschnittliche Ausstoß soll von jetzt 160mg CO2 auf 120mg gesenkt werden. Der Bundesumweltminister und viele andere Politiker sehen darin eine einseitige Benachteiligung der deutschen Automobilindustrie unter dem “Deckmantel” des Klimaschutzes. Allerdings kann ich nicht erkennen, wie eine konsequente Spritreduktion ohne die vermuteten Wirtschaftsinteressen aussehen sollte. Aber tatsächlich wird in Deutschland der große Teil des Umsatzes in der Branche mit sog. “Premiumfahrzeugen” verdient, und die verbrauchen auch einen großen Teil des Erdöls. Wie soll man aber eine Branche zum Sparen zwingen, die mit Spritfressern ihr Geld verdient? Das Vorgehen der EU kann man nun wirklich nicht als “Deckmantel” bezeichnen. Und die Alternativvorschläge aus Deutschland gehen daher auch direkt zu Lasten der Sparziele.

Nebenbei bemerkt ärgert mich an dieser Debatte auch die stillschweigend beibehaltene Ungleichheit der Menschen, auch im Umweltschutz. Denn es scheint kaum jemanden zu stören, dass es hierzulande manche für unzumutbar halten, auf kleinere Autos umzusteigen, während dies von anderen verlangt wird. Denn aus welchem anderen Grund begrenzt man immer den durchschnittlichen Verbrauch und will Sonderregelungen (gestafelte Einteilung nach Gewicht!) für große und schwere Fahrzeuge einführen? Wieso belohnt man denn das Übergewicht der Premiumfahrzeuge und staffelt nicht nach Zuladung oder Anzahl der Sitzplätze?

Fairerweise muss man dazu sagen, dass die Grünen diese politische Empörung verurteilen und Merkel als “Helfer der Spritfresser-Industrie” bezeichnen (O-Ton der Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, in der “FR"). Nur schade, dass die Grünen immer nur gegen andere scharfe Worte finden. Während ihrer Regierungszeit haben sie jedenfalls keine Bedenken an ihren absurd schweren und schluckfreudigen Dienstwagen verlauten lassen.

Nun glaube ich persönlich nicht, dass der Klimawandel von Menschen verursacht ist, und ich glaube erst recht nicht, dass die geplante Reduktion des CO2-Austoßes bei dem ohnehin geringen Anteil des menschlichen CO2s klimatisch eine Relevanz hat, aber ich halte eine Reduktion für sinnvoll, weil man Ressourcen nicht verschwendet und die Abgase trotz moderner Filtertechnik nach wie vor gesundheits- und umweltschädlich sind.

An dieser Stelle kann Deutschland zeigen, wie ernst es ihm mit dem Umweltschutz wirklich ist. Bislang hat es ihn empört in Amerika vermisst, und gerade dort hat Bush jetzt ein Gesetz unterzeichnet, dass den Verbrauch durchschnittlich um 40% senken soll (also mehr als der geplante Vorstoß der EU), was auf einen Wert von 6,4 Litern hinausläuft - wie ein Journalist mit kraftlosem Zynismus berichtet…


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23.11.07

Permalink 12:25:56, von Moorwackler E-Mail , 796 Wörter   German (DE)
Kategorien: Umwelt, Wissenschaft, Klimaskeptiker, Klimawandel, Ökoreligion

Noch mal zum Klimawandel

In einem “nano-Spezial” zum Thema “Klimawandel” verteidigte der Sender 3Sat noch einmal die hinlänglich bekannte These. U.a. kamen Forscher zu Wort, die sich beklagten, ihnen werde vorgeworfen, politisch motiviert zu argumentieren. Der Vorwurf ist für einen Forschern zweifellos ärgerlich. Aber da dieses Thema tatsächlich ein Politikum geworden ist und die Hauptakteure Politiker sind, kann man als Laie auch nicht ohne weiteres diesen Bereich ausblenden.
Und da Wissenschaftler zu einem großen Teil vom Geld der Politik leben, haben sie - ohne dass man hier besonders kriminelle Absichten unterstellen muss - ein natürliches Interesse an politischer Aufmerksamkeit. Besonders anfällig sind hier natürlich Bereiche, die kaum sichere Prognosen zulassen, denn hier bleibt immer ein Spielraum in dem man sich seriös bewegen kann. Auf diese Weise können leicht auch 2000 Wissenschaftler gefunden werden, die unterschreiben, dass sich das Klima in einer ganz bestimmten Weise entwickeln wird - während sie noch nicht einmal das Wetter für den nächsten Tag sicher voraussagen können…
Andererseits gibt es handfeste politische Motive, nicht an den Klimawandel zu glauben und seine Gefahren herunter zu spielen.

Was soll man als Laie nun glauben? Zunächst einmal scheint es über verschiedenen Punkten Einigkeit zu geben:
1. Das globale Klima ist heute wärmer als zu irgendeiner anderen Zeit, in der Menschen auf dem Planeten leben.
2. Der Mensch erhöht den Anteil des CO2 in der Atmosphäre.
3. Ein Abschmelzen der Polkappen führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels wodurch Lebensraum für Menschen verloren geht.
4. Der Prozess der Klimaerwärmung lässt sich nicht stoppen sondern nur dämpfen bzw. herauszögern.
5. Der Anstieg der CO2-Konzentration lässt sich nicht durch Aufforstung stoppen, weil ein Baum genau die Menge, die er in seinem Leben an CO2-bindet bei seiner Zersetzung wieder abgibt. Wirklich abbauen lässt sich das CO2 nur, indem man es entweder in verdichteten Tanks unter der Erde lagert oder indem man künstlich Ökosysteme so manipuliert dass sie in größerem Maße CO2 binden und (beispielsweise im Meer) so einlagern, dass es nicht mehr durch Zersetzung vollständig frei wird. Welche Auswirkungen dies aber auf die marinene Ökosysteme haben würde, ist bisher noch unklar. Eigentlich bleibt derzeit nur die Lösung mit den unterirdischen Tanks.
6. Mit Atomkraftwerken könnte man den CO2-Ausstoß um die gewünschte Menge reduzieren. Gegen die Nutzung der Atomkraftwerke wird eingewandt, dass diese nicht mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden und daher keine dauerhafte Lösung darstellen. Aber ist nicht auch das Problem “nicht dauerhaft"? Die CO2-Konzentration entsteht ja durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, und die gehen ja angeblich bereits zur Neige. Das restliche CO2 kann ohnehin nur nachwachsenden Rohstoffen entnommen werden.

Also man kann sicher sagen, dass es sich nicht um eine Katastrophe handelt (eine Katastrophe wäre eine unheilbare globale Grippe-Epidemie) und schon gar nicht um eine aufhaltbare. Und erneuerbare Energien sind keineswegs der einzige Ausweg.
Und was man nicht vergessen darf: durch den enormen Kostenanstieg durch die geplanten Maßnahmen zur CO2-Reduktion wird das Geld an anderen Stellen fehlen - z.B. beim Umweltschutz!

Unklar sind die Fragen
1. welchen Anteil das anthropogene CO2 an der Klimaerwärmung hat,
2. welche Auswirkungen eine globale Erwärmung auf die Erde hat (wo entstehen möglicherweise Wüsten, wo entstehen möglicherweise neue Lebensräume für Pflanzen - auch diesen Effekt kann man beobachten. Denn wo mehr Wärme ist, gibt es auch mehr Verdunstung, die wiederum zu Abkühlungen und mehr Niederschlag führt. Ein erhöhter CO2-Gehalt fördert darüber hinaus das Pflanzenwachstum, was wiederum zur CO2-Bindung führt, Verdunstung und Abkühlung etc.)
3. ob der Mensch die Erwärmung durch CO2-Reduktion wirkungsvoll beeinflussen kann (das CO2 ist hinter dem Wasserdampf, der zwei Drittel der Klimagase ausmacht, nur das zweitwichtigste Klimagas und der Mensch hat an diesem Anteil wiederum nur einen Anteil von 3%, von denen wiederum nur ein kleiner Teil politisch verhandelbar ist).

Ich persönlich halte alle möglichen Szenarien für denkbar und würde mich nicht gegen erneuerbare Energien aussprechen (z.B. weil ich eine Religion hätte, die grundsätzlich erneuerbare Energien ablehnt ;-) ).
Aber die These vom Klimawandel mit seinen politischen Implikationen ist in sich an so vielen Stellen fragwürdig, und die Motive der Politik so durchschaubar (und damit leider auch die der Wissenschaft), dass sich bei mir noch nicht so recht Katastrophenstimmung einstellen will. Wenn die Klimatologen aus dieser Sache nicht mit einem Imageschaden herausgehen wollen, der wohl in 100 Jahren nicht zu reparieren ist, dann sollten sie auf jeden Fall auch deutlich machen, an welchen Stellen sie der Politik widersprechen müssen - und sei es nur in Randaspekten und in differenzierenden Ergänzungen. Und genau das vermisse ich zur Zeit.


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08.09.07

Permalink 10:43:27, von Moorwackler E-Mail , 222 Wörter   German (DE)
Kategorien: Extremismus, Klima, Irak, Antiamerikanismus, Antisemitismus, Islamismus, Terrorismus, Afghanistan, Klimawandel, Nachrichten

Der Hobbyfilmer

Bin Laden hat sich den Bart gefärbt und nach meinem ersten Eindruck auch etws geschnitten. Was will uns der populärste Hobbyfilmer der Welt damit sagen? Vielleicht, dass er gefallen möchte? Neu ist nämlich auch der deutliche Versuch, den Mainstream des Westens zu treffen: also ein bisschen Bush-Bashing, Wirtschaftskritik und Klimawandel, wobei ich bezweifel, dass er ein Gespür für Irone besitzt, sonst hätte er vermutlich gemerkt, dass man schlecht über den Klimawandel jammern kann, wenn man so großen Nutzen aus dem Verkauf von Erdöl zieht.
Er scheint also langsam zu lernen, dass der Westen stark und seine Gunst eine mächtige Waffe ist. Und erfolgreiche Vorbilder hat er ja, z.B. den tibetischen Exilkönig, der hier aber erheblich routinierter wirkt.
Meine Theorie ist, dass Bin Laden in irgendwelchen Rattenlöchern davon träumt, eines Tages auch einmal so populär zu sein, wie der Mann aus Tibet. Vielleicht wird er ja sogar zum Kirchentag eingeladen, die richtigen Themen hat er ja schon drauf. Dann kann er ebenso seine Religion in Großveranstaltungen vor andächigem Publikum verkündigen, seine politischen Ziele verfolgen und verdient sogar noch viel Geld mit Büchern. Zur Marke “Bin Laden” sollten dann allerdings auf jeden Fall auch selbst gedrehte Homevideos gehören. Hier hat er eindeutig den Erfahrungsvorsprung.


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20.07.07

Hitlers Naturreligion

In diesem Jahr ist eine Dissertation von Thomas Schirrmacher (seine vierte, soviel ich weiß) mit dem Titel “Hitlers Kriegsreligion” erschienen.
http://www.genialebuecher.de/p_info.php?products_id=1476

Der monumentale Umfang dieser Dissertation liegt zu ca. 60% an den reichhaltigen Zitaten, für die der Autor eine Sondergenehmigung des Freistaates Bayern erhalten hat. Leider ist es nicht erlaubt, die Zitate in anderen Quellen zu verwenden. Ich bin daher darauf angewiesen, auf die Seiten aus der Dissertation zu verweisen.

Ich möchte hier nur auf einen Aspekt hinweisen, der aus zwei Gründen interessant ist:
1. er steht soweit ich sehe im Zentrum von Hitlers Denken
2. wurde er bisher nicht hinreichend beleuchtet und lebt munter weiter.

Es handelt sich um Hitlers Naturverehrung. Dies fällt auf den ersten Blick nicht so auf, weil er viele christliche Begriffe benutzt. Oft spöttisch, aber durchaus auch “tief religiös” wie er selbst sagen würde.
Anhand der Zitate im Überblick lässt sich aber gut zeigen, was Hitler meint, wenn er “Gott” sagt. Dies sieht man einerseits daran, wenn er der Natur göttliche Attribute zuschreibt (die Natur “rächt” die Übertretungen ihrer Gebote, woraus er folgert dass im Sinne ihrer Gebote zu handeln “für das Werk des Herrn” zu kämpfen Bd1, S.56) andererseits daran, dass er der Natur eine verehrende Haltung entgegenbringt: Hitler forderte eine demütige Unterordnung unter die Natur (Bd.1, S.157) und glaubt, der Mensch werde durch den Anblick der Natur “der frömmste Mensch” allerdings nicht im Sinne der “Kirchenfrömmigkeit". Die Demut bestand für Hitler in dem Verzicht, die Natur beherrschen und letztlich ergründen zu wollen. Die Natur sei unbeherrschbar und der Mensch habe dafür den Begriff der “Allmacht” geprägt.

Alles religiöse Empfinden erklärt Hitler damit aus der Anschauung der Natur und ihrer Bewunderung.
Nun könnte Peter Singer wieder darauf hinweisen, dass Hitler auch eine Nase hatte, nur hatte seine Nase vermutlich nichts, seine Naturverehrung hingegen sehr viel mit seiner Politik zu tun.
Für Hitler war alles Christliche eine Entfremdung von der Natur: durch die Nächstenliebe kam etwas in die Welt, dass es im Tierreich so nur unter Klanmitgliedern gibt - eine Art Eltern- und Sippenliebe, die sich aber nicht auf den Feind ausdehnt.
Dieses Verhalten war für Hitler ein Verstoß gegen die Natur. Überhaupt dem Individuum eine besondere Bedeutung zuzugestehen, angesichts er Millionen von Lebewesen auf der Erde, war für Hitler unvorstellbar. Er nahm damit die mordernen Argumente für die Euthanasie und Abtreibung vorweg (vergleiche auch meinen Beitrag “Vegetarismus und Menschenwürde"). Für Hitler stand der Mensch allein in der Natur und von ihr ausgestattet mit dem Wunsch zu überleben. Keine Religion sollte sein Verhalten bestimmen sondern allein die Natur und ihre Gesetze.

Hitlers “grüne” Einstellungen waren kein Zufall, sondern die wirksame Grundlage seiner menschenverachtenden Ideologie. Durch seine dumpfe Naturergebenheit nahm er dem Menschen die Würde. In einem seiner Tischgespräche fragte er “Wer hat die Schuld, wenn die Katze die Maus frisst?".
Das ist der Zynismus des modernen Naturalisten und Naturmystiker.

Die folgenden Links verweisen zu Rezensionen des Buches “Naturschutz und Nationalsozialismus” und die Eröffnungsrede des damaligen Bundesumweltministers Jürgen Trittin zu dem Kongress, aus dem das Buch hervorgegangen ist:

http://www.sehepunkte.de/2004/11/4499.html
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=62&count=18&recno=16&sort=datum&order=down&geschichte=115
http://www.falter.at/heureka/archiv/02_5/09.php
http://www.bmu.de/reden/archiv/bundesumweltminister_juergen_trittin/doc/703.php


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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

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