Kategorien: Extremismus, Antiamerikanismus, Antisemitismus, Faschismus, Islamismus, Neonazismus, Rassismus, Terrorismus, Totalitarismus

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08.12.07

Verschwörungstheorien 9/11: Eine Neverending Story

Gerade lese ich in einem Posting auf jesus.de davon, daß für den von den Kritikern zerschossene Verschwörungstheorikerfilm “Loose Change” nach einer second edition jetzt ein Final Cut veröffentlicht wurde.
Also wird die inhaltliche Auseinandersetzung mit den abstrusen Thesen der Verschwörungstheoretiker wieder von vorne beginnen.
Die Sieger stehen aber schon jetzt fest: Durchsetzen werden sich die Verschwörungstheoretiker!! Denn es ist ja eigentlich fast unmöglich sie vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Sie bauen nämlich alle Gegenargumente flugs als Fälschung einer übermächtigen, die Medien beherrschende Macht in ihre eigene Argumentation ein.
Unausrottbar ist daher die These, die Bush-Administration selber stecke hinter dem Attentat des 11. Septembers 2001.
Peinlicherweise tauchen immer wieder glasklare Bekenntnisse zur Urheberschaft dieses bisher einzigartigen Terroranschlags von Bin Laden selber auf, wie auch gerade erst kürzlich, wo er sagt: “Ich bin verantwortlich für die Anschläge …” wie man sogar im Spiegel http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,520688,00.html nachlesen kann!
Aber dies wird von den Hitzköpfen sicherlich sehr bald auch wieder als Fälschung entlarvt werden. :-) Gegenwehr ist zwecklos!
Hier kommt daher ein guter Rat von mir: Jede zu intensive Beschäftigung mit Verschörungstheorien führt zu nichts anderem außer zu ….
LEBENSZEITVERNICHTUNG !!!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
P.s: In Wikipedia überwiegen anscheinend die Verschwöhrungstheoretiker. Der Link auf die Website mit einem “Loos Ends"-kritischen Gegen-Video http://www.lolloosechange.co.nr/ wird dort kurzerhand mit dem Hinweis auf die Englischsprachigkeit gelöscht …
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Loose_Change
interessant …


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04.12.07

Artikel des Monats November 2007

Liebe Leser von theocons.de,
im November keine Zeit zum Lesen gehabt?
Kein Problem … theocons.de hat Euch ein paar wirklich lesenswerte Artikel zusammengestellt
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Christenfeindliches
2007/11/28 [blog:PI] PK-Medien über die “bösen Christen”
Demokratie
2007/11/29 [FTD] Thomas Klau: Gegenwind für die Volksherrschaft
Eva Hermann
2007/11/03 [kath.net/Pur-Magazin] Bernhard Müller: Die Wortpolizisten und Tribunalisten in den Medien gehen gezielt vor
Evangelisation
2007/11/22 [idea] Können Asiaten und Afrikaner Europa evangelisieren?
George W. Bush
2007/11/02 [blog:PI] Bushs Rede über den Anti-Terror-Krieg
Iran
2007/11/15 [FAZ] Interview Norman Podhoretz: Warum wir Iran bombardieren müssen
Islam
2007/11/26 [Pro] Ehemaliger Kirchenrat Hauser: “Islam will herrschen”
Islamismus
2007/11/21 [blog:PI] Trotz Morddrohungen: Nassim Ben Iman in Kiel
2007/11/21 [WELT] Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann: Wir dürfen uns nicht in Scheingemeinsamkeiten verstricken
2007/11/28 [focus] Radikale Türken bereiten Sorge
Israel
2007/11/28 [WELT] Bernard Lewis: Israel muss leben
2007/11/30 [israelnetz] Johannes Gerloff: Wie geht es weiter nach dem “Gipfel der Angst"?
Justitz
2007/11/11 [WELT] Prof. Dr. Udo di Fabio: Westen muss Westen bleiben
Multikulturalismus
2007/11/06 [blog:PI] Zum Stand des multikulturellen Menschenversuchs
Judentum
2007/11/07 [WELT] Leo-Baeck-Preis an Merkel - Wolf Biermann lobt die “promovierte FDJlerin”
Neue Bürgerlichkeit
2007/11/03 [WELT] Tilman Krause: Martin Mosebach bringt es an den Tag - Die “Modernen” gehen uns auf die Nerven
Nicolas Sarkozy
2007/10/07 [WELT] Staatsbesuch - Sarkozy umgarnt Amerika wie eine Liebhaberin
Protestanten
2007/11/01 [ZEIT] Robert Leicht: Wir glauben an die UN
Schule
2000/11/22 [idea] Für die Schule beten
USA
2007/11/20 [CristianityToday.com] 5 Kinds of Christians
US-Evangelikale
2007/11/02 [pro] Spitzenvertreter der US-Evangelikalen besuchen Berlin
US-Wahlkampf
2007/11/24 [pro/jesus.de] Mike Huckabee: Ein Prediger auf dem Weg ins Weiße Haus


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30.10.07

Permalink 12:31:58, von Moorwackler E-Mail , 188 Wörter   German (DE)
Kategorien: Extremismus, Justiz, Homosexualität

Apropos "Hasspredigt"...

über den folgenden Link kommt man zu dem sogenannten “Gay-Manifest", dass schon oft “missbraucht” wurde, um auf die Gefahren der Homosexuellen-Bewegung hinzuweisen. So lange es keine klaren und ablehnenden Stellungnahmen der Gay-Gruppen zu dem Manifest selbst gibt, sehe ich keinen Grund darin, mit dieser Tradition zu brechen.
Im Internet habe ich nur den Hinweis gefunden, dass bei den Zitaten oft die erste Zeile weggelassen wird. In dem Link habe ich daher eine vollständige Fassung gewählt.

Also hier eine Site, auf der der Text auf Englisch abgedruckt ist.

http://www.fordham.edu/halsall/pwh/swift1.html

Hier noch mal auf deutsch (ebenfalls mit Kopfzeile):

http://www.babycaust.de/brennpunkt/auswahl/sexualita/homo/beitrag_5.htm

Und hier noch eine Seite, auf der das Weglassen der ersten Zeile beklagt und sogar als “Lüge” bezeichnet wird, obwohl ich nicht sehe, dass der Rest des Textes durch diese Zeile verneint wird:

http://rainbowallianceopenfaith.homestead.com/GayAgenda.html

Hier handelt es sich um einen Text, der von Gewaltbereitschaft zeugt und Gewalt verherrlicht. Wenn es in den letzten Jahrzehnten jemals einen Text gegeben hat, der das Prädikat “Hasspredigt” verdient, dann dieser.


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Permalink 10:50:33, von Moorwackler E-Mail , 301 Wörter   German (DE)
Kategorien: Extremismus, GRÜNE, Familie, Homosexualität, Kirche und Staat

Was meint Volker Beck eigentlich?

Volker Beck nahm seinen Vorwurf, Meisner sei ein “Hassprediger” teilweise zurück, ergänzte aber, Meisner gehöre zu den “Menschen, die den rechten Glauben über die Rechte der Menschen stellen".

Was bedeutet das? Entweder versteht man “Rechte” im juristischen Sinne, dann hieße der Satz: Man darf bestehendes Recht nicht kritisieren. Dass dies mit Sicherheit nicht so gemeint ist, sieht man daran, dass Beck sich selbst an Demonstrationen beteiligt, die gegen bestehende Gesetze gerichtet sind! In seiner Partei fände er für so eine Position vermutlich auch keinen Rückhalt.

“Recht” kann hier also nur soviel bedeuten wie, “Etwas, dass ich gerecht finde", genau mit diesem subjektiven Beiklang, den das Wort hat, denn Grüne berufen sich meines Wissen nicht auf eine höhere Moral o.ä. sondern halten die gerade für verhandelbar.

Wenn Beck das meinte, dann bedeutet der Satz: Niemand darf seine Ethik über meine stellen. In diesem Fall geht es allerdings nicht um eine Ethik, sondern um ein Gebot Gottes, Herr Beck selbst betrachtet Meisners Haltung offenbar nicht als persönliche Marotte, sondern als Teil dessen “rechten Glaubens". Und Herr Beck muss wissen, dass es der Glaube an Gott ist. Er erwartet also, dass jemand, der an Gott glaubt, eine menschliche Ethik über die Gebote Gottes stellt. Mit den Worten von Frau Roth könnte man Beck aufgrund so einer Äußerung sicher als einen “durchgeknallten Oberfundi” bezeichnen, aber weshalb sollte ich Herrn Beck beleidigen?

Ob Herr Beck selbst hier geltendes Recht verletzt hat (Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, der Schutz der Würde von Herrn Meisner etc…), werden andere prüfen müssen.
Tatsache bleibt aber, dass mit dieser Äußerung einmal mehr deutlich wurde, dass die Partei der Grünen nicht nur für Christen, sondern für jeden Anhänger einer Religion, nicht wählbar ist.


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29.10.07

Jürgen Trittin in der Nazi-Falle?

Auf einem wissenschaftlichen Fachkongress zum Verhältnis von Naturschutz und Nationalsozialismus sagte der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin in seiner Rede, es gehe bei dieser Frage ums “ehrliches Verstehen". ” Keine billigen und beliebig primitiven Entschuldigungen. Aber auch keine selbstgerechten Anklagen, wo nichts Verwerfliches war. Umgekehrt ist aber auch klar: Naturschutz als politischer Auftrag wird nicht deshalb entwertet und für die Zukunft unwichtig, weil Naturschützer und Nazis sich auf die Natur beziehen. Eine Kollektivschuld der Naturschützer gibt es nicht.” (in: Radkau, Joachim (Hg.), Naturschutz und Nationalsozialismus, Frankfurt, 2003.)

So einfach kann das sein: kein Presserummel, kein Rausschmiss, kein öffentliches Mobbing, einfach nichts. Und dabei besteht zwischen dem Nationalsozialismus und dem Naturschutz sogar eine wesentlich engere Verbindung als zwischen dem damaligen Familienmodell und dem Nationalsozialismus:

Für die Unterordnung der Frau sprach im Nationalsozialismus eigentlich nichts. Das einzige Interesse der Nazis an der Familie bestand eigentlich nur daran, dass viele Kinder geboren werden (daran hat sich in manchen Parteien bis heute nicht viel geändert). Dieses Ziel erreichte man damals, indem man die vorhandenen Idealvorstellungen aufgriff und unterstützte, und man erreicht das Ziel heute, in dem man die HEUTE vorhandenen Ideale aufgreift und unterstützt. Niemand wird ernsthaft behaupten, die Nazis hätten ihren Wunsch nach mehr Kindern/Soldaten einem bestimmten Familienmodel geopfert. Niemals hätten sie aus Rücksicht auf das Familienleben auf ihre Reproduktionspolitik verzichtet, und das bedeutet auch: Heute hätte Hitler selbstverständlich die Krippen befürworten können, ohne an seiner Ideologie Abstriche machen zu müssen!

Der Naturschutz war hingegen ein Herzensanliegen der Nazis. Die Natur war der heile Urzustand, die Zivilisation wurde als störende “Überfremdung” empfunden (wenn man sich politisch korrekt ausdrücken möchte, muss man hier von “Entfremdung” sprechen, dann ist die gleiche Aussage völlig unverdächtig). Zur “Überfremdung” gehörte es beispielsweise, wenn neuerdings Reklametafeln die Landschaft verschandelten. Dieser Umstand konnte das Bürgertum regelrecht in Rage versetzen. Es war tatsächlich das gleiche Gefühl, dass auch den Antisemitismus befeuerte, denn es entstand aus der Angst, von einer fremden Macht geistig und kulturell überlagert zu werden und seine Ursprünglichkeit zu verlieren.

Friedemann Schmoll schreibt “Hier lieg ein wichtiger Verknüpfungspunkt zwischen modernem Antisemitismus und Naturschutz, deren beider Logik nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Erstarken völkischer und antisemitischer Strömungen anschlussfähig werden sollte. Beide sind unauflöslich an missglückte Emanzipation aus vorkapitalistischen Verhältnissen geknüpft; beide diagnostizierten Entfremdung als “Überfremdung". Natur- und Heimatschutz wie Antisemitismus waren Bestandteil einer spezifisch deutschen Kultur, die Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung zutiefst skeptisch verfolgte und mit Sehnsüchten nach der Wiederherstellung einer verlorenen Zeit beantwortete.
Die völkischen Bewegungen wie auch der Natur- und Heimatschutz beantworteten solche Entfremdungserfahrungen mit dem hartnäckigen Hinweis auf die Harmonie natürlicher Ordnungen” (S. 174f).

Der Ausländer war den Nazis ebenso wenig willkommen, wie die Werbetafel und das Christentum. In allen Fällen lag der gleiche Gedanke zugrunde: Deutschland könne nur geheilt werden, wenn es sich von allem Fremden entledige. Und in diesem Kampf spielte der Natur- und Heimatschutz eine große Rolle. Den wenigsten Naturschützern dürfte das bewusst sein.

Aber das ist in Deutschland nicht weiter gefährlich. Solange man dem Mainstream folgt, darf man großflächig Teile der Nazi-Ideologie vertreten, ohne dass dies auch nur wahrgenommen würde.


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11.09.07

Permalink 11:17:57, von Moorwackler E-Mail , 211 Wörter   German (DE)
Kategorien: Medien, Deutschland, Eltern, Familie, Erziehung, Rassismus, Geschichte, Kinder, Jugend

Waren die Nazis familienfreundlich?

Man kann die Familienpolitik der Nazis leicht zusammenfassen: “Mütter” wurden geehrt, wenn sie gutes Erbmaterial möglichst oft weitergaben. Sie mussten arisch, durften nicht “kriminell” sein oder “asozial” sein oder krank sein.
Natürlich wurde das Wort “Mutter” in diesem Zusammenhang erwähnt, aber tatsächlich wurden Frauen dadurch zu “Zuchttieren". Um die Fürsorge der Frau für ihre Kinder ging es dabei gar nicht. Zuviel Einfluss der Eltern auf die Kinder konnte Hitler wie jedem anderen Diktator gar nicht recht sein, weil er die ideologische Indoktrination der nächsten Generation lieber unter staatliche Aufsicht stellen wollte ("die Jugend gehört uns"). Ab einem bestimmten Alter hörte daher die Bewunderung für die mütterliche Zuwendung zu ihren Kindern auf, und die Kinder sollten nach Möglichkeit ihre Zeit in der Hitler-Jugend und im BDM verbringen.
Gegen eine Arbeitstätigkeit der Frauen hatten die Nazis grundsätzlich nichts einzuwenden. Dass sie zunächst aus der Arbeitswelt herausgedrängt wurden, hatte keine ideologischen Gründe, sondern sollte den Arbeitsmarkt entspannen (was sogar gelang). Als es zu einem Arbeitskräftemangel kam, wurden sie wieder - und oft widerwillig - ins Arbeitsleben zurückgelockt.

Mit Familienfreundlichkeit oder der Achtung vor dem Beruf “Mutter” hatte die Familienpolitik der Nazis wenig zu tun.


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08.09.07

Permalink 10:43:27, von Moorwackler E-Mail , 222 Wörter   German (DE)
Kategorien: Extremismus, Klima, Irak, Antiamerikanismus, Antisemitismus, Islamismus, Terrorismus, Afghanistan, Klimawandel, Nachrichten

Der Hobbyfilmer

Bin Laden hat sich den Bart gefärbt und nach meinem ersten Eindruck auch etws geschnitten. Was will uns der populärste Hobbyfilmer der Welt damit sagen? Vielleicht, dass er gefallen möchte? Neu ist nämlich auch der deutliche Versuch, den Mainstream des Westens zu treffen: also ein bisschen Bush-Bashing, Wirtschaftskritik und Klimawandel, wobei ich bezweifel, dass er ein Gespür für Irone besitzt, sonst hätte er vermutlich gemerkt, dass man schlecht über den Klimawandel jammern kann, wenn man so großen Nutzen aus dem Verkauf von Erdöl zieht.
Er scheint also langsam zu lernen, dass der Westen stark und seine Gunst eine mächtige Waffe ist. Und erfolgreiche Vorbilder hat er ja, z.B. den tibetischen Exilkönig, der hier aber erheblich routinierter wirkt.
Meine Theorie ist, dass Bin Laden in irgendwelchen Rattenlöchern davon träumt, eines Tages auch einmal so populär zu sein, wie der Mann aus Tibet. Vielleicht wird er ja sogar zum Kirchentag eingeladen, die richtigen Themen hat er ja schon drauf. Dann kann er ebenso seine Religion in Großveranstaltungen vor andächigem Publikum verkündigen, seine politischen Ziele verfolgen und verdient sogar noch viel Geld mit Büchern. Zur Marke “Bin Laden” sollten dann allerdings auf jeden Fall auch selbst gedrehte Homevideos gehören. Hier hat er eindeutig den Erfahrungsvorsprung.


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06.09.07

Permalink 22:19:06, von Moorwackler E-Mail , 1372 Wörter   German (DE)
Kategorien: Extremismus, Islamismus, Terrorismus, Sünde, Errettung, Innenpolitik, Kriminalität, Verfassungsschutz, Wiedergeburt

Was wollen die islamischen Terroristen eigentlich?

Bei den meisten Terroristen sind die Ziele einigermaßen durchschaubar: entweder sollen Gefangene entlassen werden, Truppen sich zurückziehen oder es geht einfach um Geld. Aber welchen Nutzen hat der Terrorismus, den wir z.Zt. erleben? Hierzu herrscht erstaunlich viel Schweigen im deutschen Blätterwald. Stattdessen denkt man lieber über praktische Fragen der Anti-Terror-Abwehr nach, was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist.

Die sozialen Gründe für den Terror musste man schon früh aufgeben, weil die Terroristen eher aus der Mittelschicht kamen. Und alle möglichen psychologischen Teorien scheitern daran, dass sie nicht das Phänomen des islamischen Terrorismus erklären, denn verbitterte, hasserfüllte Menschen gibt es in jeder Kultur.
In konservativen Kreisen wird der Terror oft als Mittel der Mission oder Verbreitung des islamischen Herrschaftsgebietes gedeutet. So erklären es übrigens auch manche ehemalige Muslime:

http://www.gruene-pest.de/showthread.php?t=240770
http://de.danielpipes.org/article/2800

Aber diese Erklärungen greifen immer noch zu kurz, denn eine Ausbreitung der eigenen Religion oder Weltanschauung wünscht sich doch jeder, nicht nur die Muslime. Davon abgesehen, wählen sie dafür denkbar dämliche Mittel, wenn sie ernsthaft glauben, die Deutschen führen die Scharia ein, weil sie sich vom Islam bedroht fühlen. Der größte Erfolg könnte doch nur darin bestehen, dass sie rechtliche Reaktionen auslösen - die dann allerdings vor allem zum Nachteil der hier lebenden Muslime auschlagen würde. Das kann nicht der Grund sein.

Wer den Terrorismus des Islam verstehen möchte, muss die Theologie des Dschihad verstehen. Der Dschihad heißt wörtlich übersetzt soviel wie “Bemühen” und ist ein Ausdruck für das Vorgehen gegen Sünde. Christine Schirrmacher nennt in ihrem Buch “Der Islam, Band 1″ vier Formen des Dschihad:
1. Der Jihad des Herzens: dies ist die Bekämpfung des Teufels und die Abwehr seiner Angriffe, um die Menschen zum Bösen zu verleiten.
2. Der Jihad der Zunge: Er wird gekämpft durch das Aussprechen des Wahren und Richtigen.
3. Der Jihad der Hände: Dies ist das Eintreten für das Richtige und das Vermeiden des Falschen.
4. Der Jihad des Schwertes: Nur er bedeutet Kampf und Krieg gegen die Ungläubigen und Feinde des Glaubens. (Schirrmacher, S.184).

Was nun oft übersehen wird, ist der Zusammenhang zwischen diesen vier Formen. Aus den gleichen Gründen wird gegen die eigene Sünde gekämpft wie gegen die “Gottlosen".

Die Identität beider Formen des Jihad wird durch den speziellen Sündenbegriff im Islam möglich: Sünde ist im Islam, anders als im Christentum, etwas, das dem Menschen anhängt, ohne den Menschen völlig zu verderben. Der Kampf gegen die eigene Sünde ist daher auch immer ein Kampf gegen etwas äußeres, nicht zur eigenen Person gehörendes, wobei sich im Herzen natürlich die Versuchungen abspielen, die allerdings von Satan ausgehen und nicht aus dem Menschen selbst kommen:
“Und wenn du von seiten des Satans (zu Bosheit und Gehässigkeit) aufgestachelt wirst, dann such Zuflucht bei Gott! Er hört und weiß (alles).” (Sure 7, 200) Ähnliches befürchtet man auch von den Ungläubigen. Das Böse wird also immer von außen an den Muslim herangetragen. Dieser Unterschied zum Christentum ist der grundlegenste, um den Jihad zu verstehen aber nicht der einzige. Denn bis hierhin hat man nur gezeigt, weshalb es sich um den gleichen Jihad handelt, egal ob man gegen die Sünde im eigenen Leben kämpft oder gegen die Sünde in der Welt. Man versteht aber noch nicht, welche Bedeutung dieser Kampf hat.

Die Bedeutung des Jihad im Leben eines Muslim ergibt sich aus der Lehre von der Barmherzigkeit Allahs:
die Barmherzigkeit steht grundsätzlich jedem offen, aber sie folgt dem Gehorsam nach.
“Wenn ihr Gott liebt, dann folgt mir, damit (auch) Gott euch liebt und euch eure Schuld vergibt!” (Sure 3,31). Im Gegensatz dazu ist Jesus für uns gestorben, als wir noch Sünder waren (Röm 5,8).
Das gerechte Handeln ist im Islam also immer ein Weg zur Vergebung. Man kommt aber nie an den Punkt, wo man sich der Gnade sicher sein kann, der Islam kennt keine Heilsgewissheit und Allah vergibt seine Gnade, wie es ihm gefällt.

Im Koran wird diese Souveränität Allahs betont. Z.B. in Sure 13,13 “Und der Donner lobpreist ihn, und (desgleichen) die Engel, aus Furcht vor ihm. Er schickt die (Blitze und) Donnerschläge und trifft damit, wen er will. Dabei streiten sie (d.h. die Ungläubigen, Anm. des Übersetzers Rudi Paret) über Gott, wo er (sich doch so gewaltig zeigt und) voller Tücke ist.” Mit dem Streit über Gott ist wohl in diesem Zusammenhang die Überlegungen über Gottes Gerechtigkeit zu verstehen, wie sie auch im Buch Hiob beschrieben sind. Während allerdings im Buch Hiob die Frage den Menschen aus der Hand genommen wird durch Gottes Antwort, bietet der Koran eine sehr menschliche Erklärung für Allahs Unberechenbarkeit: er ist voller “Tücke". Dieses Merkmal darf wohl kaum moralisch wertend gemeint sein, sondern ist eine spitze Formulierung für die allgemeine Vorstellung, dass der Muslim nie zur letzten Gewissheit über seinen Heilszustand vor Allah kommt, der hier nach seinem Gutdünken oder eben willkürlich entscheidet.

Der Jihad ist also die einzige Möglichkeit, sich die Gunst Allahs zu erwerben. Der Jihad erwächst direkt aus dem Lebensgefühl, dass der Muslim in seiner Stellung vor Allah empfinden muss. Das “Bemühen” (Jihad) ist gelebter Gehorsam und erhebt den Muslim über den Gottlosen, es ist die treibende Kraft hinter den 5 Säulen des Islam und die stete Unruhe die aus der Heilsunsicherheit erwächst. Der Jihad ist also selbst eine religiöse Übung - unabhängig von der erzielten Wirkung! Nur so kann man die Anschläge verstehen. Es gibt im Islam verschiedene Auffassungen darüber, wer den Jihad ausrufen muss, und welche äußeren Bedingungen gegeben sein müssen und ich sage nicht, dass die terroristische Variante die einzige oder beste Auslegung des Jihad ist. Man kann also nicht voraussagen, welche Formen der Jihad annimmt, aber man kann die auftretenden Formen leicht durch die Theologie des Jihad erklären.

Es gibt auch in der Bibel von Gott befohlene Kriege. Der Unterschied zum Jihad besteht aber darin, dass die Kriege zwar aus Gehorsam geführt werden aber bereits die Zugehörigkeit zum Volk Gottes voraussetzen, während der Jihad das ständige Bemühen um die Gunst Allahs darstellt und der Krieg so selbst zur religiösen Übung wird.

Im Christentum gibt es natürlich auch den Kampf gegen die Sünde. Aber hier werden wir durch den Glauben an die Vergebung Gottes durch sein stellvertretendes Opfer durch Jesus erlöst. Die Sünde ist auch keine bloße Tatsünde sondern ein Verderben, dass den Menschen von seinem Innersten her verwüstet hat. Hier ist an eine besondere Auszeichnung durch gute Taten vor allen anderen Menschen nicht zu denken. Jeder Christ weiß: wenn mein Heil darauf beruhte, dass Gott meine besonderen Werke mit denen anderer Menschen vergleicht, bin ich verloren. Deswegen lehrt Jesus uns zu beten “Und vergib uns unsere Sünden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern". Der Christ ist Sünder wie der Gottlose. Er unterscheidet sich nicht dadurch, dass er sich durch bestimmte Leistungen hervorgearbeitet hat, sondern dass er seine Schuld von Gott aufgedeckt bekommt und durch das Blut eines anderen gerecht vor Gott steht.
Ein bekannter Text über den geistlichen Kampf beginnt daher mit den Worten:
“Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke” (Eph. 6,10) Die ganzen Waffen, die dann aufgezählt werden, sind Waffen, die wir bereits von Gott erhalten haben. Es ist also ganz wörtlich zu verstehen, dass wir hier in SEINER Stärke stark werden sollen. Unser Kampf findet also bereits durch ihn statt, und unsere Waffen sind sein Heil und seine Gnade, also gerade die Dinge, mit denen Gott uns voraussetzungslos beschenkt hat. Woher könnte uns ein Urteil drohen, wenn Gott selbst uns vergeben hat und die Gerechtigkeit seines eigenen Sohnes anrechnet? An die Stelle des Kampfes tritt hier nur noch das eigene Absterben und die Dankbarkeit.
Gewaltätig sind Christen vor allem dort geworden, wo sie diese Lehre missachtet und sich eine eigene Gesetzesreligion erschaffen haben.


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29.08.07

Permalink 12:33:21, von Moorwackler E-Mail , 699 Wörter   German (DE)
Kategorien: GRÜNE, Religion, Christentum, Multikulturalismus, Nächstenliebe, Rassismus, Innenpolitik, CDU

Die Motive der Einwanderungspolitik

Es gibt mindestens fünf Gründe dafür, Ausländer aufzunehmen:
1. Man benötigt Arbeitskräfte.
2. Man benötigt Know How.
3. Man benötigt Nachwuchs.
4. Man will helfen.

Am häufigsten wird allerdings der 5. Grund übersehen: Man will die Gesellschaft in eine bestimmte Richtung formen.
Und dieser Punkt ist vielleicht der interessanteste, weil hier das meiste Potential für Streit begraben liegt.

Im Parteiprogramm der CDU wird die Nächstenliebe als Grund genannt (Punkt 4), wobei ich nicht beurteilen kann, ob dieses Motiv in politischen Alltag besonders ernst genommen wird. Aber er verdient besondere Beachtung, weil er der einzige Grund ist, der von Umständen unabhängig ist. Zeit für Nächstenliebe ist immer, auch wenn es gerade weder Ansehen noch Nutzen bringt.

Wenn man aber im Parteiprogramm der Grünen, auf ihrer Internetpräsenz und in Interviews liest, merkt man schnell, dass für die Grünen der 5. Punkt sogar sehr zentral ist, wenn nicht das Hauptanliegen. Sie betonen immer - häufig als erstes - die Notwendigkeit, “Vielfalt” zu schaffen und die “Akzeptanz verschiedener Religionen und Kulturen". Das kann man wohl ungezwungen so übersetzen: Das Ziel grüner Einwanderungspolitik ist vor allem die Relativitierung des christlichen Erbes.

Das klingt für manchen vielleicht sogar weltoffen, ist es aber nicht. Denn man will natürlich nur die Religionen der Anderen relativieren. Und damit bei Ausländern auch keine falschen Erwartungen geweckt werden, will man zufünftig von “Multikultureller Demokratie” sprechen, meint damit aber erheblich mehr, als das Bekenntnis zum Wahlrecht. Frau Künast “denkt” hier auch an die “Stellung der Frau", die ja eigentlich nur dann etwas mit Demokratie zu tun hat, wenn Frauen vom Wahlgang mit Gewalt abgehalten werden. Es ist wohl kaum übertrieben, hinter diesen Beispielen noch mehr zu vermuten, möglicherweise das ganze Repertoire grüner Religion, der sich alle verpflichten müssen.

Von einer christlichen Partei würde ich mir neben den ersten drei Punkten wünschen, dass hier Punkt 4 verwirklicht wird und man sich nicht aus Anbiederung an bestimmte Wählergruppen zu einem restriktiveren Ausländerrecht hinreißen lässt.
Die Bibel ist hier sehr eindeutig: Gott schützt den Fremden und unterstellt ihn wie alle anderen auch den Geboten Gottes.

2Mo 22,20 Die Fremdlinge sollst du nicht bedrängen und bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen.
2Mo 23,9 Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.

Ebenso eindeutig ist die Bibel in ihren Forderungen:
2Mo 12,49 Ein und dasselbe Gesetz gelte für den Einheimischen und den Fremdling, der unter euch wohnt.
3Mo 18,26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch -
3Mo 19,10 Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin der HERR, euer Gott.

Im Prinzip ist es nichts anderes als die Einwanderungspolitik der Grünen - zu der sie jetzt langsam finden. Mit allerdings einem Unterschied: eine christliche Politik würde natürlich nach christlichen Maßstäben Einwanderungspolitik betreiben und nicht nach den Maßstäben der Grünen.

Und wer weiß: vielleicht gibt es ja eine große Erweckungswelle in der arabischen Welt und das Christentum wird eher von furchtlosen, konsequenten Geschwistern aus dem Iran befruchtet.
Schon möglich, dass die Grünen dann ziemlich schnell das Interesse an Einwanderern verlieren…

Sollte dieser Fall eintreten, den niemand ausschließen kann, der die Kraft Gottes kennt, müssen wir uns aber auf jeden Fall vor der Heuchelei der Grünen hüten, die zwar multikulturelle Gesellschaft predigen aber selbst in bürgerlichen Gegenden wohnen, ihre Kinder von der Außenwelt abkapseln (in Kindertagesstätten in die nur Politikerkinder dürfen), ihre Kinder im Ausland zur Schule auf Eliteschulen schicken und sich in der Partei selbst auf ein paar Quotenvorzeigetürken beschränken.

Denn Nächstenliebe bedeutet auch, etwas auszuhalten und sich auch zu denen zu stellen, die eben nicht immer nur eine Bereicherung für mein Leben bedeuten.

Interview mit Renate Künast:

http://www.renate-kuenast.de/themen/integration/multikulturelle_demokratie_integration_und_religion/


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09.08.07

Permalink 11:20:33, von Moorwackler E-Mail , 650 Wörter   German (DE)
Kategorien: Krisenherde, Irak, Naher Osten, Medien, Militär, Terrorismus, Freiheit, Aussenpolitik

Der Irakkrieg - eine kleine Presserückschau

“Hätten sie nur auf uns gehört…” dieser Seufzer durchzog monatelang jede Berichterstattung über die Lage im Irak. Aber konnten die deutschen und andere kriegskritische Experten die Lage wirklich besser einschätzen? Hier ein kleiner Rückblick:

Am 20.2.03 fragte die ZEIT
“Was passiert, wenn es wirklich zu einem Krieg gegen den Irak kommt - droht ein Flächenbrand im Nahen Osten? Wie stabil ist das jordanische Königshaus, wird Israel die Gelegenheit zur Abrechnung mit Jassir Arafat nutzen?”
Nun ja, nichts davon ist passiert, auch wenn diese und ähnliche Szenarien von allen Zeitungen befürchtet wurden.

Etwas leidenschaftlicher hat Richard Rorty in der Frankfurter Rundschau die Zukunft ausgemalt:
“…, was passieren wird, wenn die Invasion in Irak erst einmal begonnen hat. Wir wissen nicht, ob Tel Aviv oder Riad von biologischen oder chemischen Massenvernichtungswaffen angegriffen werden; ob die arabische Bevölkerung, aufgebracht und fanatisiert, die amerikanischen Botschaften und Institutionen in dieser Region besetzen wird; ob wir den Krieg überhaupt gewinnen können, ohne dass Zehntausende von amerikanischen Soldaten und Millionen von Irakern sterben müssen; ob islamische Fundamentalisten die Gelegenheit nutzen und die Macht in Ägypten oder Pakistan übernehmen werden; oder ob die finanzielle und moralische Unterstützung des Terrorismus durch die Araber - vor allem Saudi-Arabiens! - jemals aufhören wird”
Bis auf den letzten Punkt war ebenfalls alles falsch, und hier dachte Rorty vermutlich eher an den Terrorismus im Westen und nicht an den Terrorismus gegen die Irakische Bevölkerung!
Nebenbei bemerkt ist dieser Text ein Beleg für den auch unter Kriegsgegnern verbreiteten Glauben an die Einsatzfähgkeit von Saddams ABC-Waffen.

Die taz schrieb am 22.3.03: “Nicht alle Macht dem Volk. Freie Wahlen im Irak sind den USA ein zu gefährliches Abenteuer - bisher gibt es für einen Einsatz der Amerikaner für die Demokratisierung der Region einfach keinen Beleg”

Die Kritiker haben weder vorausgesehen, wie schnell der Krieg selber gewonnen wurde, wie friedlich die arabischen Nachbarn blieben, sie haben nicht geahnt, wie und auch welche Weise die Massenvernichtungswaffen verschwunden sind, sie haben nicht an die Einführung einer demokratischen Ordnung geglaubt und sie haben nicht den anhaltenden Terrorismus gegen die Irakische Bevölkerung kommen sehen.
Und es gab vor allem kein alternatives Konzept! Den Beweis, dass man Saddam mit friedlichen Maßnahmen um seine Massenvernichtungswaffen bringen kann, mussten Fischer und Co nicht mehr erbringen.

Es ist nicht ganz einfach, im Nachhinein die Entscheidung für den Irakkrieg ehrlich zu bewerten, aber viel Spielraum für die derzeitige Hochnäsigkeit gegenüber Amerika sehe ich nicht.

Und über einen sehr wichtigen Punkt wurde nur wenig gesprochen: man traute den Irakern den Umgang mit einer Demokratie nicht zu. Aber laut sagten das nur wenige, wie z.B. die taz (1.3.03):
“Bei dem dieser Tage bevorstehenden Krieg stellt sich die Frage nach dem Umgang mit den Tätern des Regimes von Saddam Hussein. …Die heutige Strategie der Vereinigten Staaten sieht kein Programm zur Umerziehung vor. Welche Konsequenzen das hat, lässt sich an Serbien studieren. Und an Afghanistan, wo die USA erst die Taliban gegen die Sowjetunion unterstützten und sie jetzt mit den Mudschaheddin bekämpfen…. Sollte es zum Krieg in Irak kommen, sollten sich gerade die Deutschen für eine Umerziehung einsetzen, für die Durchsetzung der westlichen Werte, und nicht den gleichen Fehler begehen wie in den Balkankriegen der Neunzigerjahre”

“Umerziehung", “Durchsetzung westlicher Werte", da spotte noch jemand über Bushs “Kreuzzug", der genau auf dieses missionarische Element verzichtete und an die Demokratiefähigkeit der Iraker glaubte - wenn auch möglicherweise zu unrecht…

PS: über folgenden Link kommt man zu der Resolution 1441 (2002) des UN-Sicherheitsrates vom 8. November 2002 im Wortlaut. Es handelte sich um die entscheidende Resolution, in der dem Irak von der UN-Versammlung eine “letzte Chance” gegeben und die berühmten “ernsten Konsequenzen” angedroht wurden. Nebenbei ist auch dies ein Beleg für das Bedrohungspotential, dass man in den Waffen Saddams sah.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Irak/un-sr-res-1441.html


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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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