Am 20. Mai beginnt in Marburg der “6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge". Schwulen- und Lesbenverbände sowie linksorientierte Kreise werfen dem von der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (Frankenberg/Nordhessen) veranstalteten Kongress vor, dass dort Referenten auftreten, “die Homosexuelle zu Heterosexuellen therapieren wollen” und stellen Verbots- und Zensur-Forderungen für diese Veranstaltung auf. Als Gegenreaktion wurde am 20.04.09 von 370 Persönlichkeiten die “Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung” gestartet. Eine Online-Unterzeichnung der Erklärung ist möglich …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Link: http://www.auf-partei.de
Ich halte Dr. Walter Weiblen, den ehemaligen Vorsitzenden der Partei bibeltreuer Christen für einen der fähigsten politischen Köpfe der evangelikalen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Ende letzten Jahres erlebten wir das Desaster der PBC, die sich putschartig von Weiblen trennte, der mit der Forcierung der Initiative Aufbruch 2009 das Ziel hatte aus den vielen christlichen Kleinparteien eine relevante und schlagkräftige politische Plattform für das Superwahljahr 2009 aufzubauen.
Nach der Demontage von Roland Koch und damit des konservativen Flügels der CDU mailte ich Weiblen an, um ihn zu einem Statement bzgl. dieser Plattform zu bewegen. Zu meiner Überraschung antwortete er postwendend:
wir haben die AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Untertitel “Christen für Deutschland” am vergangenen Samstag in Berlin gegründet. In wenigen Tagen, vielleicht auch schon morgen, können Sie unsere Homepage besuchen und dort z.B. das Programm herunterladen. Wir freuen uns, wenn das Ihre politische Plattform werden kann. Wir nehmen Christen als Mitglieder auf, die das Apostolische Glaubensbekenntnis ihrem Christsein zugrunde legen.
Herzliche Grüße und Gottes Segen
Walter Weiblen
Idea Spektrum war auf der Gründungsveranstaltung am 26.01.08 in Berlin und berichtet wie folgt:
B e r l i n (idea) – Neben der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und der Deutschen Zentrumspartei gibt es jetzt eine weitere christliche Kleinpartei. „AUF – Christen für Deutschland“ wurde am 26. Januar in Berlin gegründet. Die Buchstaben AUF stehen für Arbeit, Umwelt und Familie.
Auf diesen Feldern wolle sich die Partei besonders engagieren, sagte der Vorsitzende Walter Weiblen (Weissach bei Stuttgart) gegenüber idea. Man wolle einen möglichst breiten Kreis von Christen ansprechen und die Kräfte bündeln. Viele sehnten sich nach einer Partei, mit der sie sich identifizieren könnten. Weder der PBC, an deren Spitze Weiblen von Oktober 2005 bis Dezember 2007 stand, noch der Zentrumspartei sei es gelungen, diesen Menschen eine politische Heimat zu geben. Der stellvertretende Vorsitzende Peter Schneider (Volkenroda/Thüringen), geht davon aus, dass die Partei noch in diesem Jahr 3.000 Mitglieder haben werde. „Wir wollen deutlich über die Größe einer Splitterpartei hinauswachsen.“ An der Gründungsveranstaltung nahmen rund 140 Mitglieder teil.
Meves für Partei, „bei der Gott im Regiment sitzt“
Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves (Uelzen bei Hannover) kritisierte, dass der Werte-Begriff in der öffentlichen Debatte um die Kindererziehung zu abstrakt gebraucht werde. „Eine Werte-Erziehung ohne Anbindung an Gott ist leeres Geklingel“, sagte sie. „Wir brauchen eine neue Partei, bei der Gott im Regiment sitzt.“ Sie dankte der Partei, dass sie sich in ihrem Programm unter anderem dafür einsetze, die Mutterschaft als eigenständigen Beruf anzuerkennen. Außerdem forderte die Katholikin, den „destruktiven Feminismus“ zu überwinden.
Für traditionelle Rollen von Mann und Frau
Der Unternehmensberater und langjährige BASF-Manager Siegfried Buchholz (Baden bei Wien) sagte, wenn Deutschland zukunftsfähig sein wolle, müsse es sich zurückbesinnen auf zentrale Werte wie die Familie und das traditionelle Rollenverständnis von Mann und Frau. Außerdem müsse es sich vom Anspruchsdenken verabschieden. „Deutschland muss endlich aufwachen aus seiner wohlfahrtsstaatlichen Dauernarkose“, so Buchholz.
PBC und Zentrum: Ethisch verwerfliche Parteigründung
Zum Teil scharfe Kritik an der Gründung der AUF-Partei übten PBC und Zentrumspartei. Sie sei „auf eine ethisch verwerfliche Art und Weise unter Ausnutzung der bestehenden Strukturen der Partei Bibeltreuer Christen und der Deutschen Zentrumspartei zustande gekommen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die neue Partei führe „zu einer weiteren Zersplitterung des schon recht kleinen Lagers der politisch interessierten Christen in Deutschland“. Es fehle nicht an christlichen Parteien, sondern an der gegenseitigen Respektierung und an dialogbereiten Christen, die sich den geistigen, politischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen stellten. PBC und Zentrumspartei wollen stärker zusammenarbeiten. Die PBC hat rund 4.100 Mitglieder, die Zentrumspartei etwa 600.
Ich denke es lohnt sich diese junge christliche Partei kritisch-wohlwollend zu beobachten! Ich werde jedenfalls hier auf TheoKonservativ? zeitnah über dieses hoffnungsvoll Projekt berichten.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Link: http://www.pi-news.net/2008/01/kochs-niederlage-ist-sieg-fuer-linke-medien/
Vor ca. einer Stunde meldete der Landeswahlleiter den Sieg der CDU (36,8%) über die SPD (36,7%) in Hessen … Aber der Verlierer der Hessen-Wahl ist trotzdem in den Augen aller: Roland Koch. Wie konnte das passieren? Koch die heimliche Nummer 2 der Bundes-CDU. Wie konnte er so tief fallen? Nun, Hessen ist eigentlich seit Urzeiten immer rot gewesen … und ich muß es wissen, denn ich bin selber gebürtiger Hesse :-) Es ist doch das eigentliche Wunder, dass dieser streitbare Konservative sich überhaupt so lange in Hessen als Ministerpräsident halten konnte; als rotes Tuch für die gesamte deutsche Linke. Nur zum Vergleich der Dimension stelle man sich doch mal vor, die SPD würde sich 9 Jahre in Bayern an der Macht halten können …
Roland Koch ist es hoch anzurechnen, dass er das heiße Eisen der dramatisch ansteigenden Kriminalitätsquote von ausländischen Jugendlichen angepackt hat. Seine Gegner aus dem medienrelevanten Lager der post-68er-Gutmenschen können bei Ausländerüberfällen offensichtlich nur reflexartig die armen Täter bedauern, wie der Chefredakteuer der ZEIT di Lorenzo treffend schreibt.
Auf den Hinweis, mein ältester Sohn sei von mehreren türkischen Jugendlichen einfach so zusammengeschlagen und sogar noch per Handy dabei gefilmt worden, warf mir meine eigene Schwester in einer innerfamiliären Debatte um “den rassistischen Wahlkampf von Roland Koch” doch tatsächlich vor: “Wie unverantwortlich von Dir, dass Du ihn nicht längst in einen Karate-Kurs gesteckt hast!!!”
Oh wow … ich muss schon sagen, die Anti-Koch-Kampagne greift!
Ich selber habe ja nicht nur deutsche Gutmenschen in der Verwandschaft, sondern bin glücklicherweise auch mit einer wunderbaren Frau “mit Migrationshintergrund", einer Italienerin mit spanischen Wurzeln mütterlicherseits verheiratet. Bei unserem letzten Aufenthalt in Ihrer “Heimatstadt” Mannheim hatte ich ein Gespräch mit meinem italienischen Schwiegervater … einem sog. “Ausländer” …
Wir diskutierten den München-Überfall und ich mußte feststellen, dass er sogar eine noch radikalere Ansicht in der Frage der Verschärfung des Jugendstrafrechts hatte als ich. Er würde in solchen Fällen nicht lange fackeln und die Täter SOFORT aus Deutschland ausweisen. Auch mein italienischer Schwager, der übrigens bald Pastor einer pfingstgemeinde sein wird gestand mir offen seine Sympathie zu Roland Koch und seinen Wahlkampfinhalten. Heute höre ich, dass der spanische Cousin meiner Frau von acht Türken zusammengeschlagen wurde und mit Tritten ins Gesicht schwer verletzt wurde … Was soll ich sagen … meine “ausländischen” Verwandten scheinen erfreulicherweise gegen die typische Politischen Korrektheit der linksalternativen deutschen Medien insgesamt resistent zu sein.
Auf einige SPD-Mitglieder trifft das ja im Übrigen auch zu … Hier ein Zitat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD):
“Man muss das mal sagen, selbst wenn es manche nicht gern hören: Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden gesetzestreuen Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell!”
Dieses Schröder-Zitat schien innerhalb der Hessen-SPD nicht viel zu gelten, betrieb sie doch erfolgreich eine Diffamierungskampagne gegen den hessischen Regierungschef Roland Koch, die gar nicht auf die Realitäten der Amtsführung zielte, sondern auf unterstellte Absichten.
Siehe Ypsilanti im TV-Duell: “Das Problem, warum das so diskutiert wird, ist, dass man Ihnen das zutraut.”
Aus heutiger Sicht scheint Roland Koch und damit weite Teile des konservativen Flügels der CDU nach dieser schweren Niederlage wirklich demontiert. Deutschland ist nach links und die CDU ist zu Merkels linker Mitte gerutscht. Man mag das bedauern … zu ändern ist das nicht!
Oder etwa doch? Für mich bedeutet diese Entwicklung die historische Chance für die Bildung einer neuen christlich-konservative Partei. Nach dem Desaster der PBC, die sich kürzlich putschartige von Ihrem Vorsitzenden Weiblen trennte, der mit der Forcierung der Initiative Aufbruch 2009 genau dieses Ziel hatte - frage ich Euch: Wo bleibt die neue christlich-konservative Partei? Nie war sie wichtiger als heute!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Wir lassen die Seitenzugriffe auf unseren Blog durch Google-Analytics messen. Hier präsentieren wir Euch die 20 Artikel, auf die im Jahr 2007 am häufigsten zugegriffen wurde:
1. Die Klimalüge: Klimaskeptiker schlagen Alarm! [1.335]
2. Kostenloser Derek-Prince MP3-Predigt-Download auf Online-predigt.de gestoppt [670]
3. Der Große Schwindel um die Erderwärmung [460]
4. Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch! [333]
5. Homosexuelle als Kanonenfutter des Kulturkampfes [213]
6. CDU ohne C - Christliche Kleinparteien fusionieren für Superwahljahr 2009! [147]
7. Christlicher Hexenwahn? [133]
8. Bist Du theokonservativ? [126]
9. Das Kopftuch [91]
10. MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen [77]
11. Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören! [59]
12. Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde? [59]
13. Die Dekadenz der vierten Gewalt [56]
14. 11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel [45]
15. Naturmystik - Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
19. Die wissenschaftliche Widerlegung der Evolutionslehre von Charles Darwin [32]
20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]
Es rumort in der CDU … Viele Konservative können sich in dem linksliberalen Kurs der Parteivorsitzenden Frau Merkel nicht mehr wiederfinden. Glänzend auf den Punkt bringt dies eine in der Tageszeitung DIE WELT veröffentlichte Protestnote von Wulf Schönbohm, dem Bruder des nach eigenen Aussagen letzten Konservativen der CDU, dem Brandenburger Innenminister Jörg Schönbohm.
Wulf Schönbohm wirft Angela Merkel vor, sie ruiniere das konservative Profil der Union und mache sich zum blinden Erfüllungsgehilfen der linken Mitte - auch auf Kosten ihrer eigenen Pateifreunde. Wenn dies so weitergehe, würde die Union untergehen. Schönbohm erwähnt neben Personalquerelen der CDU Themen wie
Antidiskriminierungsgesetz, Kernenergie, Klimaschwindel, Krippenausbau. Aus unserer christlich-konservativen Sicht fehlen mindestens noch die Themen Abtreibung, Homo-Ehe, Stammzellforschung und Islamisierung auf der Unzufriedenheits-Agenda.
Aber weiter mit Schönbohm, denn seine Schlußsätze haben schon etwas prophetisches, wenn er meint: “in der linken Mitte tummelt sich bei uns alles, die rechte Mitte kann nur von der Union besetzt werden. Tut sie dies nicht, lädt sie eine neue Partei dazu ein, diese Marktlücke zu schließen. Und dann gute Nacht, Union!”
Und diese neue christliche Partei soll gerade gegründet werden!
Interessanterweise gibt es hierzu noch überhaupt keinen Presseartikel. Wie aus einem passenderweise mit der diesjährigen “Neues wächst"-Jahreslosung beginnenden Mitgliederbrief der Partei Bibeltreuer Christen hervorgeht, wird zur Zeit fleißig an einer neuen christlichen Plattform “Aufbruch ´09″ gearbeitet. “Am 20. April trafen sich 25 geistliche und politische Leiter in Baunatal bei Kassel. Hartmut Steeb, Prof. Dr. Buchner (Bundesvorsitzender der ÖDP), 9 Vertreter der PBC, 3 Vertreter der Zentrumspartei, 3 weitere Geschwister aus der ÖDP, Uwe Dahlke (CZK), Michael Winkler (Forum Leben Netzwerk), Micha Siebeneich (Treffpunkt Leben Ditzingen), Joost Reinke (freikirchl. Beauftragter beim Landtag NRW), Claus Philippin (ICCC Deutschland), Gerard Geijtenbeek (CU), Vertreter von Kaleb e.V. und Christdemokraten für das Leben, sowie Horst Koch (JmeM Altensteig). Verschiedene Aspekte und Fragen wurden behandelt, aber in einem Punkt waren sich alle einig: Jesus will, dass die Christen in der Politik zusammenrücken und es ist Kairos, also der von Gott geschenkte, richtige Zeitpunkt dafür. Ursprünglich wollten wir die Frage: „Ist Aufbruch `09 von Gott?“ bis Ende Juni 07 geklärt haben. Zunächst Ende März in Gnadenthal war den Teilnehmern schon klar: ja, es ist so. In Kassel Ende April hat sich das wiederholt: die Teilnehmer sagen, “wir brauchen nicht mehr wiederzukommen im Juni. Es ist jetzt schon klar.” “
Link: http://hpd-online.de/node/1211
Schlaglichtartig machte uns DER SPIEGEL mit seinem Titel “Gott ist an allem Schuld! Der Kreuzzug der neuen Atheisten” Ende Mai klar, dass sich etwas geändert hat in der Lufthoheit über den Seelen Deutschlands. Und nicht nur in Deutschland - weltweit blasen die sogenannten “neuen Atheisten“, oft auch “Brights” genannt zum Angriff auf alles Religiöse.
Obwohl das Thema “Vormarsch der Gottlosen” mittlerweile schon in Polylux bei Deutschlands zehnmalklugen Popkultur-Diva Tita von Hardenberg genüßlich zelebriert wurde, scheint es trotzdem wohl mehr als ein Sommer-Hype zu werden.
Die Helden der Bewegung sind Christopher Hitchens, Daniel Dennett, Michel Onfray, Sam Harris. Nicht zu vergessen der neue Atheisten-Papst und Erfinder der Meme Richard Dawkins. In Deutschland spielt die Giordano Bruno Stiftung eine Schlüssel-Rolle, denn hier findet man die Crème de la Crème der deuschen Atheisten.
Man will also nichts weniger, als nun endlich - ohne lange zu fackeln - die Aufklärung vollenden … Auf dass alle Atheisten werden!
Und bist Du nicht willig … hört man da die neuen atheistischen Fundamentalisten schon flüstern.
Diese ganze Welle kommt dabei mit einem ausgesprochen intoleranten, aggressiven Habitus daher. Woher kommt diese Wut? Kann man den Amerikanern bis heute nicht den 11. September 2001 verzeihen, den in dieser Frage wohl entscheidenden Wendepunkt der Geschichte. Ist wieder mal der wiedergeborene G. W. Bush oder sind gar die vorlauten, immer frecher werdenden Kreationisten und intelligenten Designer Schuld? Oder reibt man sich “nur” an den eifernden Islamisten aus dem Karikaturenstreit und dem entstehenden Großkalifat Eurabia?
Ich denke es gibt eine verworrenes Konglomerat von Ursachen. Ich werte den neuen Atheismus hauptsächlich als eine Art Massen-Verschwörung gegen die in den Feuilletons vielbeschriebene Rückkehr der christlichen Religion. Mit staunenden Augen mußten ansonsten selbstsichere Intellektuelle mit ansehen, wie sich beispielsweise eine immer größer werdende Menge von Jugendlichen wieder vermehrt christlich geprägten konservativen Werten und … was für sie am allerschlimmsten war … dem Papst zuwandte. Die Religion sollte doch absterben … Das Gegenteil war jedoch der Fall. Um so stärker wuchs die Wut und der Hass der Atheisten. Ein großer Teil der Wut, die durch islamistische Eiferer entsteht wird gerne bevorzugt an den Christen abgearbeitet [-> TAZ, was bist Du feige!]
Sehr schön fasst das Markus Reder von der katholischen Tagespost zusammen: “Solche Attacken sind ein sicheres Indiz dafür, dass die Rückkehr der Religion kein Feuilleton-Phänomen ist, sondern Realität. Es geht nicht darum, eine machtvolle Renaissance des Christentums herbeizureden. Doch da ist etwas in Bewegung geraten. Das zeigen gerade diese Angriffe. Wo der Glaube wächst, da wachsen auch Widerstände. Für Christen ist das weder neu noch erschreckend: Nicht der Atheismus ist der Verstehensschlüssel für das 21. Jahrhundert, sondern die Religion.”
Ich persönlich finde einen weiteren Aspekt noch ausgesprochen wichtig. Viele Blogger aus dem christlich-neokonservativen Spektrum verbünden sich auf dem Gebiet der Islamismus-Kritik gerne mit den USA-freundlichen Libertären … und gerade hier gibt es eine riesengroße Schnittmenge zur “neuen Atheismus-Szene". Mir gefällt das nicht, aber das ist das gute an dem Thema “neuer Atheismus” … hier kann man die manchmal sehr verschwommenen Standpunkte sehr scharf voneinander getrennt darstellen.
Wir werden auf dieses Thema hier daher in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt legen.
… Zumal wir theocons ja mittlerweile selber im Zentrum der atheistischen Angriffe stehen ;-)
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Link: http://www.40tagebetenundfasten.de
Hallo zusammen,
heute habe ich in der Gemeinde von der Initiative “40 Tage Beten und Fasten für unser Land - Deutschland verändert sehen!” be mir vorgenommen, mitzumachen.
In einem grossen Trägerkreis [-> http://www.40tagebetenundfasten.de/traegerkreis.html ] findet man von Vertretern der evangelischen Allianz Deutschland über die Initiative The Call bis zur geistlichen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche viele wesentliche Akteure, die für die Veränderung Deutschlands beten. Alle Christen in Deutschland sind aufgerufen, vom Dienstag 7.3. bis Samstag 15.4. zu beten und zu fasten!
In der Anlage findet Ihr ein paar Informationen von der Homepage der Initiative: http://www.40tagebetenundfasten.de/
Einen sehr schönen Flyer und ein schönes Gebetsheft zur Aktion 2006 gibt es auch. Downloadbar als PDF-Dokument:http://www.40tagebetenundfasten.de/download/Infoflyer2006.pdf http://www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Auch wenn böse Zungen sicherlich behaupten werden, dass das ganze eine Art Marketingaktion des charismatischen “Down-to-Earth"-Verlags sei [… wir brauchen mehr davon!!!!], würde ich mich freuen, wenn jesus.de sich offiziell mit seiner großen Community an dieser Aktion beteiligen würde.
Und was ist mit Euch? Habt Ihr Mut mitzumachen? … Übrigens der Wunsch nach einer Top-Frühlingsfigur sollte keine Rolle bei den Motiven spielen
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
„40 Tage beten und fasten für unser Land“ findet schon zum dritten Mal in der Passionszeit, der traditionellen kirchlichen Fastenzeit, statt. Die Aktion soll das gemeinsame Gebet in und für Deutschland gemäß 1. Timotheus 2,1 stärken. Sie wird von deutschen Gebetsbewegungen, vielen Gemeinden, christlichen Initiativen, Werken und Verbänden getragen, die Sie auf der Rückseite dieses Gebetsheftes finden. Jeden Tag wollen wir, gemeinsam mit vielen anderen Christen, für einen bestimmten Gesellschaftsbereich beten und – wenn möglich – das Gebet durch eine bewusste Übung des Verzichts (Fasten) unterstreichen. Dabei sind die 40 Anliegen so zu Themengruppen zusammengestellt, dass neben dem individuellen, täglichen auch
wöchentliches Mitbeten möglich ist. Nehmen Sie die vorgegebenen Gebetsanliegen als Anregung für Ihr Gebet und beten Sie neben dem bundesweiten Anliegen auch für konkrete Punkte aus diesem Gesellschaftsbereich in Ihrem eigenen Umfeld, Ihrem Wohnort oder Ihrem Bundesland.
Die Gebetsthemen
1 07.03. Verheißungsorientiert beten
2 08.03. Identifikation statt Distanz
3 09.03. Unsere politische Verantwortung
4 10.03. Internationale Perspektive
5 11.03. Dran bleiben
6 12.03. Politische Perspektiven
7 13.03. Reduzierung von Bürokratie
8 14.03. Mut zu Reformen
9 15.03. Wirtschaft und Arbeit
10 16.03. Europapolitik
11 17.03. Schutz vor Terror
12 18.03. Beziehung zu Israel
13 19.03. Familie und junge Generation
14 20.03. Mut zu Ehe und Familie
15 21.03. Kinder in Deutschland
16 22.03. Kinderlosigkeit
17 23.03. Schutz der Ungeborenen
18 24.03. Perspektiven für die Jugend
19 25.03. Schule und Bildung
20 26.03. Gelebtes Evangelium
21 27.03. Kraft des Evangeliums
22 28.03. Überzeugende Evangelisation
23 29.03. Gemeinden vor Ort
24 30.03. Verantwortliche Leitung
25 31.03. Kulturell relevante Gemeindeformen
26 01.04. Zeugen in der Berufswelt
27 02.04. Verantwortung in der Gesellschaft
28 03.04. Gott zuerst
29 04.04. Feiertag und Freiheit
30 05.04. Gewalt verhindern
31 06.04. Gottes gute Ordnung für Mann und Frau
32 07.04. Steuerehrlichkeit und Sozialneid
33 08.04. Wahrhaftigkeit und Transparenz
34 09.04. Evangelium in der Öffentlichkeit
35 10.04. Werte in den Medien
36 11.04. Chancen der Popmusik
37 12.04. Fußball-WM und kickoff2006
38 13.04. Kino und Fernsehen
39 14.04. Verfolgte Christen (Karfreitag)
40 15.04. Veränderung ist möglich
41 16.04. Hoffnung für unser Land (Ostern)
Einige Anregungen zum Beten
• Jeder betet alleine oder mit Anderen zu einer festgesetzten Zeit, zu Hause oder in seiner Gemeinde, vor oder nach Gottesdiensten und Treffen.
• Familien, WGs, Hauskreise oder Gemeinden öffnen zu bestimmten Zeiten ihre Räume für das Gebet. Christen aus anderen Kirchen werden dazu eingeladen.
• Gebet in Schulen oder am Arbeitsplatz: vor oder nach der Arbeit, dem Unterricht oder in Pausen.
Anregungen zum Fasten
Wir regen an, die Ernsthaftigkeit des Gebets durch Fasten zu unterstreichen (Esther 4,16). Es kann ein Zeichen der Trauer sein (1. Chronik 10,12), es hilft, sich besser auf Gott auszurichten
(Apostelgeschichte 13,2) und macht sensibel für den Nächsten (Jesaja 58,6–7).
Fasten wendet den Blick von uns selbst und unseren Bedürfnissen weg, hin zu Gottes Liebe. Es sensibilisiert uns für die Nöte um uns herum. Im Gebet und in der Tat liegen dann starke Wege der Unterstützung. Wir können Gott selber in Situationen hineinbringen und erleben, wie die Macht und Liebe des Schöpfers sichtbar wird. Dietrich Bonhoeffer fasst dies in dem Motto „Beten und Tun des Gerechten“ zusammen.
Uns ist neben der persönlichen Ausrichtung und Stärkung durch das Fasten auch das solidarische Element des Fastens wichtig, wie es z.B. im alttestamentlichen Buch Esther (4,16) beschrieben wird. Eine ganze Volksgruppe fokussierte sich auf ein Anliegen und unterstrich ihr Gebet durch gemeinsames Fasten. Gott griff daraufhin ein und erhörte ihre Gebete für die Errettung ihres Volkes. Das wünschen wir uns auch für unser Land.
Diskussion: http://fuenf.scm-digital.net/foren/readframe.html?f=37&i=154628&loc=0&t=154628