Link: http://de.youtube.com/watch?v=UPTxVb9WOic
Am Samstag kam auf BBC World News eine weitere Folge von “intelligence squared". Thematisch diskutierte man diesmal die populäre These, Bush sei der schlechteste US-Präsident der letzten 50 Jahre gewesen. Als einer der letzten deutschen Bush-Freunde möchte ich vor allen Dingen auf die Reden seiner beiden namhaften Verteidiger William Kristol, dem Papst der amerikanischen Neokonservativen und Karl Rove, dem erfolgreichen Wahlkampfregisseur von G. W. Bush hinweisen.
Ich denke, dass unseren Kindern in 20 Jahren wesentlich mehr Hintergrundinformationen zur Amtszeit von G. W. Bush zur Verfügung stehen werden als uns heute und man seine Entscheidungen dann in einem anderen Licht sehen wird.
Kurzer Exkurs: Im 20. Jahrhundert wurde die Welt von zwei großen Totalitarismen in Geiselhaft genommen: 1. Faschismus und 2. Kommunismus. Die Welt wurde massgeblich durch den Einfluss der USA von diesen beiden Totalitarismen befreit. Zur Zeit hat ein dritter Totalitarismus der freien Welt den Krieg erklärt: Der Islamo-Faschismus. Diese Ideologie strebt nach der Weltherrschaft. Ich glaube nicht, dass wir ohne die Führung der USA gegen diese Macht irgendeine Chance haben. Ich bin G. W. Bush dankbar, dass er gegen alle Apeasement-Stimmen wie kein anderer dem Islamofaschismus mutig die Stirn geboten hat!
1. G. W. Bush hat die Welt von einem der gefährlichsten Dikatatoren aller Zeiten befreit: Saddam Hussein: Er tötete ca. 500.000 Menschen (u.a. mit chemischen Massenvernichtungswaffen), ließ sich als Reinkarnation Nebukadnezars feiern und wollte Israel vernichten. … Übrigens Massenvernichtungswaffen, 2002 waren wir doch alle überzeugt, dass Saddam diese Waffen hatte. Der Irak-Krieg wurde übrigens aufgrund eines BND-Berichtes über Saddams Massenvernichtungswaffen begonnen! Ich möchte ausserdem daran erinnern, dass der libysche Staatschef Gaddafi durch die harte und konsequente Haltung des amerikanischen Präsidenten dem Terrorismus abgeschworen hat.
2. G. W. Bush hat durch den War against Terror in Afghanistan und im Irak die riesigen Scharen islamofaschistischer Heißsporne, hunderte von Millionen junger Männer in der Arabischen Welt (und den Migrationsghettos Europas!), die nichts besitzen als ihren Zorn [s. Sloterdijk in Cicero 0806] fern von den USA gehalten … Dass es Bush gelang, einen weiteren großen Anschlag auf die USA zu verhindern grenzt doch an ein Wunder! Es sind unter G. W. hunderte Anschlagpläne in den USA rechtzeitig vereitelt worden … Meine Prognose: unter Obama kommt der Super-Anschlag … dann werden die Amerikaner vielleicht erkennen, wie sicher sie unter G. W. Bush lebten!
3. G. W. Bush konnte mit der Auswahl des begnadeten Generals David Petraeus (US-Präsidentschaftskandidat 20016?) und der Konzeption der Truppenaufstockung im Irak (The Surge) den schon verloren geglaubten Sieg im Irak gegen massiven Widerstand der Demokraten sichern … Übrigens: Woran erkennt man, dass es für die USA gut läuft im Irak? -> In den deutschen Medien gibt es keine Irak-Meldungen mehr … Ausser irgenwelche Irre werfen mit Schuhen auf den US-Präsidenten und befriedigen unbewusste deutsche Bush-Attentatsehnsüchte …
3. G. W. Bush verweigerte eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls, welches die USA zum Hauptzahlmeister gemacht hätte und deren Hauptglobalisierungskonkurenten China und Indien kostenlos durchgewinkt hätte … ein wirtschaftliches Selbstmordprogramm für die USA … Auf das Thema Klimaschwindel muß ich in diesem Zusammenhang ja nicht extra eingehen …
4. Bush war ein starker Freund Israels.
5. No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, mit der G. W. Bush die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten deutlich verbessert hat.
6. Indem G.W. Bush John Roberts und Sam Alito im Supreme Court installiert hat und Roberts zum Obersten Richter ernannt hat, hat er es auf Jahrzehnte hinaus konservativ geprägt … dies machen sich Obama-Fans nicht wirklich klar!
7. G. W. Bush ist ein wiedergeborener Christ, “Ein Mann des Glaubens“
Mr. President, ich danke Ihnen für Ihren Mut!
Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger
Link: http://www.welt.de/welt_print/article1445796/Friedensnobelpreis_fr_Bush.html
Liebe Geschwister,
in der Anlage findet Ihr ein brilliantes … natürlich nur rein rhetorisches ;-) Plädoyer von dem Historiker Michael Wolffsohn für die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika … George W. Bush!
Was für eine herrliche Provokation! Die aufgescheuchten Reaktionen aus der Bush-Bashing-Front könnt Ihr hier nachlesen.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Keiner wird George Bush den Friedensnobelpreis verleihen (wollen). Dennoch hat er sich um die atomare Abrüstung mehr als andere verdient gemacht. Die Fakten: Libyen und nun auch (wirklich?) der Iran haben nach 2003 auf die nukleare Aufrüstung verzichtet. Auch Nordkorea. Mit dessen Steinzeit-Kommunisten hatte sein Vorgänger Clinton 1994 ein Wischiwaschi-Abkommen geschlossen. Erst jetzt wird der bedrohliche Reaktor kontrolliert abgebaut und nuklear abgerüstet. Von den meisten Nachrichtendiensten dieser Welt unbemerkt, hatte Syrien mithilfe Nordkoreas begonnen, atomar zu rüsten. Anfang September dieses Jahres hat Israel - mit Billigung der USA - die entstehende Anlage zerstört. Das (vorläufige?) Ende der nuklearen Weitergabe ("Proliferation") erklären Chronologie und Militärgeografie.Seit 2003, dem Sieg über Saddam, stehen US-Truppen in unmittelbarer geografischer Nähe des Iran, Libyens und Syriens. Ihre und die von ihnen ausgelösten regionalen (und globalen) Probleme sind ebenso bekannt wie unbestreitbar. Doch ihre Präsenz war zugleich ein klares Signal an die nahöstlichen Möchtegern-Atommächte: “Notfalls können wir innerhalb von Nahost gegen Nahost-Nuklearmächte militärisch leichter operieren als außerhalb."Die militärische Abschreckung war glaubhaft und friedenspolitisch wirksam. Libyen hat verstanden. Und der Iran? Müssen wir bezüglich des Iran so “sicher” sein wie vor 2003, als neben der CIA alle großen Nachrichtendienste (auch der BND) mit der Existenz von Saddams Massenvernichtungswaffen rechneten? Israels von Bush bewilligter Luftangriff gegen Syrien war atompolitisch folgenschwer und friedenspolitisch segensreich, denn Damaskus ist mehr denn je verhandlungsbereit. Syrien zündelt derzeit im Libanon weniger als zuvor, und es nahm kürzlich an der Friedenskonferenz von Annapolis teil. Assad möchte mit den USA politisch sowie wirtschaftlich ins Geschäft kommen. Das bringt mehr als die Freundschaft mit dem (traditionell eher antiarabischen) Iran.Die Sprache militärischer Abschreckung zur Verhinderung von noch mehr Kriegen hat auch Nordkorea verstanden. Vor dessen Tür stehen US-Truppen seit Jahrzehnten. Dass sie möglicherweise eingesetzt werden könnten, musste das atomar aufrüstende und deshalb Hunger leidende Land mehr als früher befürchten. Auch Nachbar Japan leitete, von Bush angeregt, militärischen Aktivismus ein.Selbst Bush-Kritiker können diese Fakten nicht ignorieren.