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Kommen Tiere in den Himmel?

02.11.14

Permalink 08:11:00, von Moorwackler E-Mail , 773 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Kreationismus

Kommen Tiere in den Himmel?

Die Kurzantwort: ja

Die Gründe:

...

1. Gott zieht Tiere für ihr Verhalten zur Rechenschaft, auch wenn es keine irdische “Tiergerichtsbarkeit” gibt, der Mensch also nicht Tiere vor einem Gericht verurteilen kann (1. Mose 9,5 “Auch will ich euer eigen Blut, das ist das Leben eines jeden unter euch, rächen und will es von allen Tieren fordern und will des Menschen Leben fordern von einem jeden Menschen.")

2. Gott hilft Menschen und Tieren, weil er gerecht ist. Und wenn seine Gerechtigkeit “steht wie die Berge", heißt das einfach, dass sie ewig steht und alle, die davon profitieren auch ewig profitieren. Der Text ist einer der bekanntesten Psalmen über die Güte Gottes und die Tiere sind ausdrücklich eingeschlossen  (Ps. 36, 6f “ HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. 7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes / und dein Recht wie die große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Tieren.")

3. Gott schließt seinen Friedensbund mit den Tieren des Feldes, auch mit dem “Gewürm” des Erdbodens. (Hosea 2,20f “Und ich will zur selben Zeit für sie einen Bund schließen mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen. 21 Ich will mich mit dir verloben für alle Ewigkeit, ich will mich mit dir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit.")

4. Auch Tiere rufen zu Gott. Also hilft er ihnen auch (Joel 1,20)

5. Gott leidet darunter, wenn Tiere sterben. In der Erklärung gegenüber Jona, weshalb er Ninive verschont hat, bezieht er die Tiere ausdrücklich in sein Mitleid mit ein. (Jon 4,11 “mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?")

6. Die Tiere haben Anteil an der Sabbatruhe, die ein Vorschatten auf das ewige Leben ist. (2.Mose 20,10 “ Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt."). Der Sabbat ist eine ewige Ordnung, und damit gibt es auch eine ewige Hoffnung für Tiere.

7. Es gibt aber keinen Heilsweg für Tiere, sie sind vielmehr immer diejenigen, die mit dem Schicksal der Menschen mitleiden oder mithoffen. In der Arche werden manche Tiere gerettet, die meisten wurden getötet. Und in Ninive wären auch die Tiere gestorben, wenn die Einwohner nicht Buße getan hätten.

8.  Der bekannteste und ausdrücklichste Text steht aber in Römer 8. Die ganze Schöpfung hofft auf den Tag der Erlösung der Kinder Gottes. Diese Hoffnung ist nicht unbegründet, denn auch die Schöpfung wird frei von der Vergänglichkeit, und was heißt das anderes, als dass sie ewig leben wird? (Röm 8,19ff “Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. 20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. 24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.")

9. In der Offenbarung wimmelt es von Tieren. Nun mag man einwenden, dass es sich dabei durchweg um Bilder handelt. Aber wer würde als Symbol seiner Herrschaft ein ausgestorbenes Tier verwenden? Welches Volk würde sich als Wappentier einen Beutelwolf wählen?

10. Gott sieht selbst die kleinsten Tiere (Luk. 12,6 “Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen."). Wenn er sie sieht, ist das in der Bibel aber ein Zeichen seines Heilshandelns, denn immer wenn er sagt, dass er das Elend seines Volkes gesehen hat, ist die Rettung nicht mehr fern.

11. Und wie endet das Buch der Psalmen? “Alles was Odem hat, Lobe den Herrn!” Gott wird dadurch geehrt, dass überall, wo Odem ist, auch sein Lob ist. Der Odem wird in der Bibel aber auch den Tieren zugesprochen (z.B. 1. Mose 7)

12. Tiere können zu Gott rufen - und werden erhört. (Hiob 38,41 “Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben?")

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