« Pädophile setzen sich für die grün-roten Bildungspläne einDen Flüchtlingen jetzt Asyl zu gewähren, wäre das Dümmste, was man machen kann »

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

28.01.14

Permalink 12:04:00, von Moorwackler E-Mail , 1191 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Sexualität, Familie, Homosexualität, Erziehung, Baden-Württemberg, Bildung, Kinder, Schule

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

Der Kulturkampf ist in Baden Württemberg voll entbrannt. Zankapfel ist der neue grün-rote Bildungsplan für “Akzeptanz sexueller Vielfalt", der fächerübergreifend  dafür sorgen soll, dass Schüler Homosexualität und diverse andere Spielarten, deren Unterscheidung offenbar wichtig geworden ist, gut finden.

...

Die Gegner dieses Plans verweisen auf die Verfassung, die der Ehe den Primat zubilligt. Ein zweites Problem ist die Verschiebung des Erziehungsauftrages von den Eltern weg hin zum Staat, den viele gar nicht wahr zu nehmen scheinen: die Schule gilt vielen nach wie vor als Ort, wo Schülern Wissen vermittelt wird. Wer sich genauer mit Lehrplänen beschäftigt, sieht, dass Schülern eigentlich auch ermöglicht werden soll, selbstständig moralische Urteile zu fällen - das war gerade den Grünen einmal wichtig, solange sie noch keine Mehrheiten hatten. Man spürt aber auf jeden Fall die Zurückhaltung, Schülern moralische Konzepte überzustülpen und dadurch in den Erziehungsauftrag der Eltern einzugreifen.

Diese Zurückhaltung wird von der grün-roten Landesregierung nun fallen gelassen, denn nun wird ausdrücklich ein moralisches Ziel formuliert. Die Schüler sollen kein Problembewusstsein entwickeln, um sich eigenständig ein Urteil zu bilden, sondern sie sollen bestimmte Lebensweisen gut finden.

Der Lehrplan ist noch aus einem vierten Grund eine Grenzüberschreitung: bisher war der Gesetzgeber bemüht, Schüler nicht nur vor Sex sondern auch vor Sexualisierung zu schützen. Aus diesem Grund sind einschlägige Filme erst ab 18 erhältlich und auf Schulwegen dürfen keine stark erotische Werbeplakate angebracht werden.

Dieselben Schüler, die in Baden Württemberg also auf dem Schulweg geschützt sind, werden sich im Klassenzimmer mit den Unterschieden von Homosexualität, Transgender und Transsexuellen, Bisexuellen, Intersexuellen und vermutlich einigen mehr beschäftigen. Wenn Sie wissen möchten, wie dieser Unterricht in der Praxis abläuft, versuchen Sie mal, die Unterschiede kindgerecht zu erklären, gerne auch Grundschülern oder Kindergartenkindern. Rechnen Sie mit Rückfragen und erklären Sie in Gedanken tapfer weiter bis Ihnen die Schamröte ins Gesicht schießt, was hoffentlich früh genug der Fall ist, bevor Sie wirklich auf die Idee kommen, mit Kindern darüber zu sprechen. Übrigens setzt der Bildungsplan in Baden Württemberg tatsächlich schon im “vorschulischen” Alter an.

Der grüne Vorstoß darf aber nicht isoliert betrachtet werden, denn er kann als Teil eines seit jahrzehnten gereiften Programmes betrachtet werden, das den Sex mit Kindern ermöglichen soll. Das Programm wurde von Volker Beck in seinem vom Spiegel entdeckten Vortrag aus dem Jahr 1988 kurz formuliert. Dort macht er deutlich, dass eine Liberalisierung der Pädophilie in Deutschland noch nicht gesellschaftsfähig ist und man daher in kleinen Schritten voran gehen müsse, und der wichtigste war die Liberalisierung der Homosexualität.

Und auch wenn es heute politisch extrem unkorrekt ist, Homosexuelle und Pädophile in einen Topf zu werfen, muss man nüchtern feststellen, dass beide gerne in denselben politischen Töpfen aktiv waren (z.B. in der „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle“ (BAG SchwuP)".

Tatsache ist, dass die Grünen das Thema nicht mehr öffentlich diskutieren. Tatsache ist aber auch, dass sie bis heute nicht geklärt haben, was sie sich eigentlich unter einer “sexuellen Identität” vorstellen. Die Pädophilie wird zwar nicht ausdrücklich genannt, ist aber auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Und wenn es ihnen gelingen sollte, den Antidiskriminierungsparagraphen im Grundgesetz um die sexuelle Identität zu erweitern, wäre das je nach Lesart ein Grund, die untergeordneten Paragraphen, die derzeit noch Kinder vor Sex und vor Sexualisierung schützen, entsprechend anzupassen.

Dazu zählt vor allem der § 176 des Strafgesetzbuches, der unter Punkt 4 u.a. folgende Handlungen unter Strafe stellt:

(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer

 


1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt,

2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt, soweit die Tat nicht nach Absatz 1 oder Absatz 2 mit Strafe bedroht ist,

3. auf ein Kind durch Schriften einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder

4. auf ein Kind durch Vorzeigen p….graphischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern p….graphischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt.

Besonders interessant ist der dritte Punkt, weil er das Kind ausdrücklich vor Sexualisierung schützt. Die Schriften müssen gar nicht ausdrücklich zu Handlungen auffordern sondern im weitesten Sinne auf das Kind in diese Richtung einwirken. Was soll man aber von Schulbüchern halten, die ausdrücklich zum Ziel haben, bestimmte Formen der Sexualität gut zu finden? Man könnte “Akzeptanz” natürlich so verstehen, dass es genügt, wenn Schüler nicht ablehnend sind. Aber genau das genügt ja den Grünen ausdrücklich nicht. Wer wie der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke sagt, homosexuelle Lebensformen seien “tolerabel aber nicht gleichwertig", ist für sie selbst nicht hinnehmbar. Es geht bei dem Bildungsplan also ausdrücklich nicht darum, Homosexuelle vor Gewalt oder Benachteiligung zu schützen, sondern um ein “Klima der Offenheit", also dass ein Homosexueller nicht nur geduldet wird, sondern er sich auch angenommen fühlt. Und dieser Anspruch geht weit über die reine Gewaltprävention oder den Schutz vor Beschimpfungen hinaus.

Dieser Unterschied ist wichtig, weil er Rückschlüsse auf den entsprechenen Unterricht zulässt. Wenn das Ziel eine herzliche Offenheit gegenüber Homosexuellen ist ohne die geringsten Zweifel, dann verschiebt sich die Aussage des Unterrichtes. Wie sähe Unterricht aus, dessen Ziel Akzeptanz ist, und ab wann handelt es sich um einen Verstoß gegen §176 Absatz 4 Punkt 3?

Formal gibt es nur die folgenden Möglichkeiten:

 

Die Handlung a ist entweder

1. gut für jeden, oder

2. nur unter bestimmten Bedingungen gut oder

3. sie ist schlecht.

 

Der dritte Fall entspricht offenkundig nicht dem grünen Bildungsziel, auch wenn er durchaus Teil einer Gewaltprävention sein könnte: eine Handlung ist schlecht, aber als Schüler habt ihr kein Recht jemanden zu bestrafen. Der Anspruch an Toleranz ist also relativ niedrig. Bleiben die Fälle 1 und 2, wobei 2 bedeuten würde, dass es Fälle gibt, in denen die Handlung auch schlecht ist. Z.B. könnte sie nur dann gut sein, wenn man eine genetische Disposition oder eine entsprechende Vorgeschichte hat. Oder sie ist nur in bestimmten Lebensumständen gut. Es ist schwer, eine Formulierung zu finden, die für einen Grünen wirklich befriedigend sein könnte.

Vielleicht fällt jemandem etwas ein aber es sieht eher so aus, als bliebed daher nur der erste Fall: Sex zwischen Männern oder zwischen Frauen ist gut, d.h. diese Form der Sexualität könnt ihr bedenkenlos praktizieren. Und genau diese Aussage macht aus einem Schulbuch eine Schrift, die Kinder zum Sex einer bestimmten Form ermutigt - vom Kindergartenalter an, denn so will es der neue Bildungsplan.

Davon abgesehen, dass dieses Programm rechtlich höchst bedenklich ist, zeigt es auch eindrucksvoll, was die pädophilen Strömungen mittlerweile erreicht haben. Das glauben Sie nicht?

Was würde ein grüner Politiker wohl sagen, wenn ich einen Bildungsplan entwerfen würde, in dem es darum geht, Vorurteile gegebüber Christen abzubauen, sensibel für die Benachteiligungen von Christen in der Öffentlichkeit zu werden und auf ein Klima hinzuwirken, in dem Christen ohne Angst zu ihrem Glauben stehen können? Sie würden mir vorwerfen, dass ich unter dem Deckmantel der Gewaltprävention eigentlich die Kinder für den christlichen Glauben gewinnen möchte - und ganz ehrlich: das würde ich mir tatsächlich wünschen.

Aber mit demselben Recht kann man den Grünen unterstellen, dass sie unter dem Deckmantel der Gewaltprävention Kinder als Sexualpartner gewinnen wollen. Die juristische Grundlage könnte durch das Antidiskriminierungsgesetz mit seinen schwammigen Formulierungen bereits bald gelegt sein. Denn auch wenn die Grünen behaupten, gute Politik komme von unten, ziehen sie es bei wirklich wichtigen Themen vor, Politik von ganz oben (vorzugsweise sogar aus Brüssel) zu gestalten.

Noch kein Feedback

Einen Kommentar hinterlassen


Ihre E-Mail-Adresse wird nicht auf dieser Seite angezeigt.

Ihr URL wird angezeigt.
SchlechtExzellent
(Zeilenumbrüche werden zu <br />)
(Name, E-Mail-Adresse & Webseite)
(Benutzern erlauben, Sie durch ein Kontaktformular zu kontaktieren (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht weitergegeben))
Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

Benutzerwerkzeuge

Blog per E-Mail bestellen?

Bitte E-Mail-Adresse eingeben:

Ein Service von FeedBurner

Suche

Neueste Kommentare

Das angeforderte Blog existiert nicht mehr!
Das angeforderte Blog existiert nicht mehr!
Das angeforderte Blog existiert nicht mehr!
Das angeforderte Blog existiert nicht mehr!
powered by b2evolution

Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten!

Falls dieser Fehler bestehen bleibt, melden Sie ihn bitte dem Administrator.

Zurück zur Startseite gehen

Zusätzliche Informationen zu diesem Fehler:

MySQL error!

Table './usr_web9_1/evo_hitlog' is marked as crashed and last (automatic?) repair failed(Errno=144)

Your query: Hit: Check for reload

SELECT SQL_NO_CACHE hit_ID
  FROM evo_hitlog
 WHERE hit_datetime > '2017-11-22 04:42:07'
   AND hit_remote_addr = '54.81.195.240'
   AND hit_uri = '/index.php/2014/01/28/warum-moechten-die-gruenen-so'
   AND hit_agent_type = 'unknown'
 LIMIT 1