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USA töten Osama Bin Laden in Pakistan

02.05.11

Permalink 06:47:03, von wanderprediger E-Mail , 66 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Extremismus, USA, Antiamerikanismus, Islamismus, Pakistan, Totalitarismus

USA töten Osama Bin Laden in Pakistan

Link: http://www.welt.de/politik/ausland/article13317443/USA-toeten-Osama-Bin-Laden-in-Pakistan.html

Römer 4 Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch Böses tust, hast du allen Grund, sie zu fürchten. Schließlich ist sie nicht umsonst Trägerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des göttlichen Zorns. [Neue Genfer Übersetzung]

6 Kommentare

Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
*****
MoorwacklerUnd das Schlimmste hat Bin Laden noch vor sich...
04.05.11 @ 12:31
Kommentar von: Skeptiker [Besucher]
SkeptikerJetzt verstehe ich garnichts mehr:

Hat nicht jeder das Recht auf einen Prozess? Leben wir nicht in einem Rechtsstaat, genau wie die USA einer ist?

Das dies plötzlich alles nicht mehr gilt, kann einen wirklich unruhig werden lassen. Gerade durch den Rechtsstaat unterscheiden wir uns von diesen Terroristen..

Abgesehen davon, dass das Christentum ebenfalls die Tötung – insbesondere eines Unbewaffneten – nicht vorsieht.

Ja, das Schlimmste hat Bin Laden wohl noch vor sich, aber diese sueffisante Bermerkung hat mit der Problematik absolut nichts zu tun.



07.05.11 @ 21:24
Kommentar von: wanderprediger [Mitglied] E-Mail
wanderprediger@Skeptiker
ich finde Hendry M. Broder bringt es wieder amal gut auf den Punkt: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13358429/Ihr-feigen-Deutschen-seid-passiv-aggressiv.html
Mich beschäftigt folgende Frage: Was ist nur mit den Deutschen los? Anti-Atomkraft-Massenpanik und antiamerikanische Trauer um einen der größten Massenmörder aller Zeiten ... ich warte schon seit Jahren auf ein luzides Essay, welches mir erklärt was da die tiefen Ursachen sind ... Meine Arbeitshypothese ist, dass die deutschen Gehirne ganz besonders wenig natürliche Abwehrkräfte gegen einen speziellen “progressiven“ Cocktail von hochvirulenten Memen haben (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Mem ) und daher weltweit bevorzugt als deren Wirtsorgane benutzt werden ... Das wär doch mal ein Thema für eine neurosoziologische Dissertation ... gibt es bestimmt EU-Fördergelder für :-)
08.05.11 @ 20:44
Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
MoorwacklerDie Rechtsstaatlichkeit eines Staates wird nicht durch die Fälle in Frage gestellt, in denen der Staat Ausnahmen zulässt. So werden beispielsweise Geiselnehmer auch in Deutschland getötet und es wurde darüber diskutiert, ob die Bundeswehr entführte Passagierflugzeuge abschießen darf. Und unabhängig davon, wie man über diese Punkte denkt, wäre es doch übertrieben zu behaupten, es sei darüber diskutiert worden, die Rechtstaatlichkeit aufzugeben.
Was den Fall Bin Ladens angeht, wurde ja oft genug in den Medien darauf hingewiesen, welche Gefahren von einem ordentlichen Prozess gegenüber dem Kopf einer internationalen terroristischen Vereinigung ausgegangen wäre.
Und das dürfte auch der Grund dafür sein, dass die Diskussion über seinen Tod in Deutschland auch pünktlich zu dem Zeitpunkt angefangen hat, als sie eigentlich überflüssig war: nämlich als er bereits tot war. Jeder wusste - absolut jeder - dass die USA Bin Laden suchten und töten wollten. Wer ernsthaft einen Prozess angestrebt hatte, hätte dies längst vorher laut tun sollen. Jetzt freuen sich alle heimlich, dass es nicht zu dem Prozess gekommen ist und können einigermaßen bequem das fehlende Verfahren kritisieren.
Dass die USA die richtige Entscheidung getroffen haben, erkennt man also daran, dass sie vorher nicht kritisiert wurde. Die Kritik im Nachhinein ist bedeutungslos.
Davon abgesehen spielt hier auch die allgemeine Todesverdrängung der westlichen Welt eine große Rolle. Die Entscheidung eines Staates, bewusst zu töten, weckt schon deswegen Grauen, weil der Gedanke an den Tod selbst bei vielen Grauen weckt.
11.05.11 @ 22:03
Kommentar von: Skeptiker [Besucher]
SkeptikerWeder der Link zu Broder war hilfreich, da Broder ja niemals bereit ist, zu argumentieren, noch der von @Moorwackler, von dessen Posting ich mehr erwartet hatte.
Anstatt nur Unterstellungen an die Leute zu richten, die Schwarz und Weiss nicht durch unrechtsstaatliches Verhalten aufgeweicht sehen wollen.

"Und unabhängig davon, wie man über diese Punkte denkt, wäre es doch übertrieben zu behaupten, es sei darüber diskutiert worden, die Rechtstaatlichkeit aufzugeben."

DAS ist etwas ganz wesentliches, was den Rechtsstaat ausmacht. Mit das Wichtigste ueberhaupt.

Genau deshalb hat es auch die Nuernberger Prozesse gegeben.

13.05.11 @ 09:00
Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
Moorwackler@Skeptiker
Die Nünrberger Prozesse fanden statt, als von den Nazis keine Bedrohung mehr ausging. Die Nazis hatten kein internationales Netzwerk mit breiter Unterstützung in den Bevölkerungen verschiedener Länder und waren eher bestrebt, sich in Luft aufzulösen.
Während des Krieges hätten die Alliierten vermutlich kein langwieriges Verfahren gegen Hitler angestrengt - und nach dem Krieg hatte er ja offenbar kein großes Interesse an so einem Verfahren...
Nun ist ein Krieg gegen eine andere Nation sicher noch etwas anderes als der Kampf gegen eine terroristische Vereinigung. Vielleicht müsste man letzteren eher mit dem Kampf gegen die Mafia oder gegen die RAF vergleichen. Diese Beispiel machen auch deutlich, dass es wohl keine eindeutige Grenze gibt, ab wann ein Staat auf ein Verfahren verzichten und gezielt töten darf. Mir scheint, es hängt von der Größe der Gruppe, ihrer Gewaltbereitschaft gegenüber dem Staat und ihrer Lokalisierbarkeit ab, also insgesamt davon, wie gut der Staat glaubt, die Gewaltbereitschaft der Organisation im Griff zu haben. Möglicherweise ist der Schlag gegen Bin Laden auch ein Zeichen dafür, dass dies noch nicht der Fall ist.
14.05.11 @ 07:11

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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