eigentlich ein guter Kommentar. ABER: Was ich nicht verstehe ist, warum Piper relativ überrascht tut? Das wusste man doch schon vorher über Obama. Jedem war bekannt, dass er- selbst für einen Demokraten- sehr, sehr liberal ist, was Abtreibung angeht. Mindestens ein Auge hätte also schon bei seiner Wahl aus Trauer Tränen vergießen müssen.
Jeder der geglaubt hat, das würde sich nach der Wahl ändern, ist in meinen Augen naiv.
Hi,
was mich an dem Kommentar erstaunt, ist die offenkundige Naivität, denn Obamas Ansichten waren ja vor der Wahl sehr wohl bekannt, wie auch Marc schon sagte.
Leider scheint es bei vielen Christen in den USA für eine Wahlentscheidung zu reichen, wenn sich der Kandidat selbst als "born again-christian" bezeichnet, anstatt auf seinen LEbenswandel, seine Überzeugungen und politischen Programme zu schauen.
Diesselbe Blindheit evangelikaler Medien begegnet uns übrigens auch hier, wo sich im Superwahljahr plötzlich alle Politiker als Christen "anbiedern" (Merkel, Steinmeier, FDP...) und christliche Medien schier in Verzückung über solche Äußerungen geraten, statt die Taten der Politiker unter die Lupe zu nehmen...
Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen
in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernenZeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.