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Die große Ernüchterung

14.02.09

Die große Ernüchterung

Obama sollte das Verhältnis zu Europa eigentlich wieder kitten und Amerika vor Alleingängen abhalten. Alle, die dies vielleicht hofften, dürften spätestens heute eine Enttäuschung erleben: Obama hat in den ersten Tagen seiner Amtszeit nicht nur versucht, die amerikanische Wirtschaft isoliert zu fördern, sondern seine Außenministerin hat zum ersten Mal ihre Antrittsbesuche in Asien begonnen und nicht wie üblich in Europa. Damit wird gleich zu Beginn von Obamas Amtszeit deutlich, deutlicher vielleicht als durch das böse Wort vom “alten Europa", dass die Machtverhältnisse sich verändert haben. Europa wird zwar aus Höflichkeit “gehört", so wie Obamas Regierung auch alle Parteien im Nah-Ost-Konflikt und auch Nordkorea hören will. Aber die politische Kraft Europas lebt von Nostalgie.


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3 Kommentare

Kommentar von: Hartmut [Besucher] E-Mail
Ich glaube offengesagt auch nicht, daß Obama gläubig ist...
18.02.09 @ 20:28
Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
Über den Glauben von Obama kann ich nicht viel sagen. Aber so langsam dürfte klar sein, dass die Obamanie ein oberflächlicher Medien-Taumel war. Gerade heute habe ich gelesen, dass Obama von seinen europäischen Verbündeten mehr Engagement in Afghanistan erwartet. Das spricht nicht gerade für ein Gespräch auf Augenhöhe.
Der Unterschied zu Bush besteht nur darin, dass die Deutschen dem Aufruf folgen werden und jetzt vermutlich verschämt ihre "Pace"-Flaggen einrollen...
19.02.09 @ 20:40
Kommentar von: JS [Besucher] E-Mail
Ich bin mir inzwischen sicher, dass Bush, wenn er aussehen würde wie Obama, auch beliebt wäre.
04.03.09 @ 08:57

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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