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Lasst uns das Denkmal für die Wiedervereinigung selbst bauen!

08.11.07

Permalink 10:58:11, von Moorwackler E-Mail , 302 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Menschenrechte, Deutschland, Geschichte

Lasst uns das Denkmal für die Wiedervereinigung selbst bauen!

Politiker in Bonn und Berlin diskutieren über Umsetzung und Standort eines “Einheitsdenkmal", oder wie Bundestagspräsident Norbert Lammert sagt, ein “Freiheits- und Einheitsdenkmal".
Warum nennen sie es eigentlich nicht gleich ein “Einigkeits- und Rechts- und Freiheitsdenkmal"? Vielleicht muss auch nicht unbedingt alles, was mit diesem Denkmal erinnert und angemahnt werden soll, im Titel auftauchen.

Wichtig ist mir ein ganz anderer Punkt: die Wiedervereinigung war kein Werk von Politikern sondern der Kirche. Und daher sollten auch die Kirchen sich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, ob sie dieses Denkmal nicht am besten vollständig selbst organisieren und finanzieren. Denn wenn etwas über das Ergebnis der jetzigen Planungen feststeht, dann das Bemühen, die tatsächliche Bedeutung des Christentums nicht nur an der Wiedervereinigung sondern auch am Zusammenbruch des Kommunismus zu kaschieren. Stattdessen wird es ein Lob der Politik und der bisherigen Aufbauleistung sein. Das ist sicherer als die Frage, ob es in Bonn oder Berlin oder ob es überhaupt gebaut wird. Aber diese Aussage wäre so eitel wie unerträglich.

Wir sollten die Halbherzigkeit und Unentschlossenheit der Politik nutzen, und schnellstmöglich versuchen, zu diesem Projekt möglichst viele Kirchen zu gewinnen. Wenn es erst einmal angelaufen ist, wird das Interesse an einem weiteren Denkmal auf Staatskosten schnell sinken.

Wir sollten diese historisch einmalige Gelegenheit in Deutschland auf keinen Fall verpassen!

Statt öliger Politikerreden zur Eröffnung könnte ein großer Dankgottesdienst für Gottes Bewahrung während der ganzen Umbruchszeit stattfinden.

Als Standort schlage ich Berlin vor, weil dieses Denkmal
1. nach Ostdeutschland gehört,
2. wichtiger für die Politik ist als für die Bürger. Denn dieses Zentrum soll nicht zuletzt auch die Machtlosigkeit der Politik vorführen.

Die wichtigste Aussage dieser Gedenk- und Dankstätte wird dann sein:

Gott ist größer als die mächtigsten Diktaturen der Welt.

2 Kommentare

Kommentar von: Hartmut Slomski [Besucher]
Hartmut SlomskiWieso das denn? Hat denn etwa Euer Christengott die Berliner Mauer zum Einsturz gebracht?
10.09.08 @ 22:13
Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
MoorwacklerKorrekt.
Aber wenn du nicht an Gott glaubst, kannst du darin nur das Werk der Kirche sehen, um die sich die Montagsdemonstrationen entwickelt haben.
Aber da dieses Andenken in Deutschland derzeit unerwünscht ist, wird es vermutlich bloß zu einem allgemeinen Warnmahl gegen Unterdrückung o.ä. kommen. Die Entwicklung dieser Debatte habe ich aber nicht mehr verfolgt.
19.09.08 @ 20:20

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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