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Der Hobbyfilmer

08.09.07

Der Hobbyfilmer

Bin Laden hat sich den Bart gefärbt und nach meinem ersten Eindruck auch etws geschnitten. Was will uns der populärste Hobbyfilmer der Welt damit sagen? Vielleicht, dass er gefallen möchte? Neu ist nämlich auch der deutliche Versuch, den Mainstream des Westens zu treffen: also ein bisschen Bush-Bashing, Wirtschaftskritik und Klimawandel, wobei ich bezweifel, dass er ein Gespür für Irone besitzt, sonst hätte er vermutlich gemerkt, dass man schlecht über den Klimawandel jammern kann, wenn man so großen Nutzen aus dem Verkauf von Erdöl zieht.
Er scheint also langsam zu lernen, dass der Westen stark und seine Gunst eine mächtige Waffe ist. Und erfolgreiche Vorbilder hat er ja, z.B. den tibetischen Exilkönig, der hier aber erheblich routinierter wirkt.
Meine Theorie ist, dass Bin Laden in irgendwelchen Rattenlöchern davon träumt, eines Tages auch einmal so populär zu sein, wie der Mann aus Tibet. Vielleicht wird er ja sogar zum Kirchentag eingeladen, die richtigen Themen hat er ja schon drauf. Dann kann er ebenso seine Religion in Großveranstaltungen vor andächigem Publikum verkündigen, seine politischen Ziele verfolgen und verdient sogar noch viel Geld mit Büchern. Zur Marke “Bin Laden” sollten dann allerdings auf jeden Fall auch selbst gedrehte Homevideos gehören. Hier hat er eindeutig den Erfahrungsvorsprung.

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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