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Meinungsfreiheit vs. Schutz der Persönlichkeitsrechte

14.07.07

Permalink 12:56:04, von Moorwackler E-Mail , 169 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Abtreibung, Familie

Meinungsfreiheit vs. Schutz der Persönlichkeitsrechte

Der BGH hat es verboten, Abtreibungen als “Mord” zu bezeichnen. Eine wie mir scheint solide Kritik dieser Entscheidung findet sich in der ZfL 3/2003, S. 79 (Zeitschrift für Lebensrecht, Nr. 3/2003, S. 82
(Zeitschrift für Lebensrecht, Vierteljahresschrift der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V.).

http://www.cdl-online.de/leben/abtrei/freih.htm

Die Autoren kommen dort zu dem Schluss:

“Der Beschluss des BGH macht im Ergebnis jede personenbezogene Kritik an Abtreibungsärzten unmöglich. Denn wenn schon die personenbezogene Bewertung von Abtreibungen als „rechtswidrig” verboten sein soll, dann kann niemand mehr sicher davon ausgehen, dass jedes andere kritische Werturteil gerichtlich unbeanstandet bleibt. Setzte sich die schlecht begründete Auffassung des BGH durch, dann würden Meinungsäußerungen von Abtreibungsgegnern offensichtlich nach anderen Maßstäben bewertet als die von Pazifisten oder Umweltschützern. Dies aber würde nicht nur eine schwerwiegende Verkürzung des Grundrechts der Meinungsfreiheit bedeuten, sondern auch einen Verstoß gegen den Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit (Art. 20 Abs. 3 GG), zu dem auch das Verbot der Ungleichbehandlung (Art. 3 Abs. 1 GG) gehört.”

2 Kommentare

Kommentar von: Augustinist [Besucher] E-Mail
AugustinistIch bin verblüfft - Soldaten dürfen als Mörder bezeichnet werden, Abtreibung aber nicht als Mord. Mein Eindruck ist, dass da etwas schwer schief läuft. Für meine Ohren hört sich das ausgesprochen links-ideologisch an.
15.07.07 @ 18:39
Kommentar von: Moorwackler [Mitglied] E-Mail
MoorwacklerIch habe aus diesem Grund die Hoffnung, dass dieses Urteil vom Bundesverfassungsgericht noch mal korrigiert wird.
16.07.07 @ 20:38

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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