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Mixa: Deutsche Familienpolitik ist kinderfeindlich und ideologisch

24.02.07

Permalink 09:03:13, von wanderprediger E-Mail , 49 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Ehe, Familie, Erziehung, Kinder

Mixa: Deutsche Familienpolitik ist kinderfeindlich und ideologisch

Link: http://www.kath.net/detail.php?id=16048

Bischof Mixa: “Dass in einer Wohlstandsgesellschaft junge Mütter ihre kleinen Kinder in staatliche Fremdbetreuung geben müssten, um selbst wirtschaftlich überleben zu können, ist das Gegenteil einer modernen und humanen Familienpolitik” Das trifft den Kern der Sache und dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
MfG wanderprediger

2 Kommentare

Kommentar von: Herr Uffelmann [Besucher]
Herr Uffelmann[quote]..in staatliche Fremdbetreuung geben müssten, um selbst wirtschaftlich überleben zu können..[quote]

Niemand wird gezwungen, seine Kinder in Kindertagesstätten zu geben, es besteht dazu lediglich ein Angebot.
Ich liebe Wahlmöglichkeiten, statt Bevormundung von greisen Theoretikern.

Mein Vorschlag:
Kirchensteuer sparen und dafür 2 Tage im Monat weniger arbeiten, um sich um sein Kind kümmern zu können.

MfG




08.03.07 @ 07:30
Kommentar von: wanderprediger [Mitglied] E-Mail
wanderpredigerHallo Herr Uffelmann,
wenn wir so viel Geld in den öffentlichen haushalten hätten, dass jeder jedem freie Wahl für alles bieten könnte, dann hätte ich kein Problem damit. Aber das ganze ist doch ein Nullsummenspiel und hier geht es ganz konkret letztendlich um eine finanzielle Aufrüstung der Familien mit berufstätigen Mütter auf Kosten der Familien mit "Nur"-Müttern. Und das finde ich nicht OK.
Was die Abschaffung der Kirchensteuer angeht, da rennen Sie bei mir offene Türen ein, obwohl ich Mitglied der evangelischen Kirche bin. Ich sehe nicht ein, dass mit meinen Kirchensteuern ein System von ultraliberalen Theologen gehalten wird, die Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Partnerschaften vornehmen oder ähnlich verwerfliches.
Das biblische System funktioniert folgendermassen: Jeder der das kann, gibt den Zehnten. Wer nicht kann oder nicht möchte gibt weniger oder gar nichts ... In Amerika ist auf diese Art eine unüberschaubare Menge einflußreicher evangelikaler Gemeinden gewachsen ... ich sags ja immer ... Von Amerika lernen, heißt siegen lernen!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
09.03.07 @ 20:19

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

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