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03.08.15

Permalink 10:07:00, von Moorwackler E-Mail , 172 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien

Journalisten stehen nicht über dem Recht

Journalisten verstoßen gegen geltendes Recht, werden angezeigt und fordern daher den Rücktritt des Staatsanwaltes. Man kann darüber streiten, ob Landesverrat unter Strafe stehen sollte. Aber derzeit ist es so, und Journalisten wissen das. Sie haben das Recht wie jeder andere, Gründe gegen dieses Gesetz ins Feld zu führen, zu demonstrieren und eine Partei zu gründen. Aber dass sie einfach dagegen verstoßen zeigt nur das unfassbare Selbstbewusstsein, über das die Presse mittlerweile verfügt. Kein Politiker wagt es, sie offen zu kritisieren. FDP-Chef Lindner schlägt sogar vor, den Straftatbestand des Landesverrats im Fall von Journalisten abzuschaffen. Bestraft wird man nicht mehr für das, was man tut, sondern für seinen Berufsstand - kein Journalist zu sein. Wird dem Land mehr geschadet, wenn es von Nicht-Journalisten verraten wird als von Journalisten? Oder geht es nur um Angst der Politiker, von der Presse abgestraft zu werden?

Wenn dieser Prozess im Sand verläuft, ist die Medien-Diktatur amtlich. Dann steht der Journalismus über geltendem Recht. Wer rechtlich gegen Journalisten vorgeht, riskiert seinen Job. Das ist die klare Botschaft der Medien-Unternehmen.

05.06.15

Permalink 11:44:00, von Moorwackler E-Mail , 291 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien

Warum musste Blatter gehen?

Schon lange gab es keinen vergleichbaren medialen Shit-Storm auf eine Einzelperson wie in den letzten Tagen auf Blatter. Der Anlass war eine Verhaftungswelle, die vom FBI angeleitet wurde. Und der Grund? Korruption? Korrupte Menschen gibt es viele, z.B. Journalisten, die ihre Berichterstattung regelmäßig für Werbung und unzählige Rabatte erkauft. Warum also Blatter und warum gerade jetzt? Die Antwort ist ganz einfach: die Übertragungsrechte sind in den letzten Jahren ins Uferlose geschossen, so dass die öffentlich rechtlichen Sender langsam Schwierigkeiten haben, ihren Finanzbedarf zu rechtfertigen. Zudem hat die UEFA erstmals den Zuschlag für die Übertragungsrechte an RTL übergeben und damit deutlich gemacht, dass die öffentlich-rechtlichen kein Monopol auf die Übertragungsrechte haben. Um nicht auch gegenüber der FIFA den Kürzeren zu ziehen und immer höhere Gebühren zahlen zu müssen, schlug man zu: Medien haben nämlich eine Macht ganz anderer Art und können jede, wirklich jede Person des öffentlichen Lebens demontieren. Korrupt war die FIFA schon lange, bekannt war das auch schon lange. Jetzt schien es offenbar opportun, um darüber zu berichten. Und alle haben sich planmäßig darüber aufgeregt und sich willig vor den Karren der Medien einspannen lassen. Ein unschuldiges Opfer gab es sicher nicht. Aber schuldige Täter.

Was bedeutet das für die WM? Jeder weiß, dass es der Fußball in der jetzigen Form keine Zukunft hat. Seine wirkliche Zukunft liegt auf den unzähligen Plätzen und Hinterhöfen der Welt. Dort, wo das Spiel Spaß macht und wo es um weniger oder gar kein Geld geht. Dazu wird es aber nicht kommen, denn auch wenn die Medien drohen, die Teilnahme Deutschlands an der WM zu verhindern, werden sie sich diese Goldgrube nicht entgehen lassen - zumal sie die Übertragungsrechte bis 2022 bereits gekauft haben. Es ist zu erwarten, dass die nächsten Rechte wieder billiger sein werden.

04.06.15

Permalink 09:21:00, von Moorwackler E-Mail , 327 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Ehe, Familie

Deutschland benötigt eine neue Rechtsform für Lebensgemeinschaften

Die Ehe ist im Grundgesetz aufgrund ihrer Bedeutung für die Erziehung der Kinder, privilegiert. Das ist gewollt und konsequent aus der Sicht der Kinder gedacht. Daneben gibt es aber offenbar einen großen Bedarf, das Zusammenleben von Menschen zu regeln, die in einer sehr engen Bindung leben, den Hausstand teilen und daher Interesse an einer steuerlichen Entlastung haben, sich im Krankenhaus besuchen möchten, sich gegenseitig beerben oder ein gemeinsames Sorgerecht für die Kinder eines der Beteiligten wünschen (was nicht gleichzusetzen ist mit einem Adoptionsrecht). Kurz: die gegenseitige Verpflichtungen übernehmen und dafür zusätzliche Rechte erhalten möchten.

In den Medien geht es derzeit ausschließlich nur um homosexuelle Partnerschaften. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Gesellschaftsformen, die für so eine Regelung in Frage kommen. Es war in früheren Zeiten gar nicht selten, dass z.B. Geschwister in einem Haus gelebt haben. Vielleicht, weil sie einfach in einer ländlichen Gegend keinen Partner gefunden haben, vielleicht ging es auch manchmal um das Erbe, das man wirtschaftlich nicht aufteilen konnte. Warum sollte es solche Lebensgemeinschaften heute nicht mehr geben? Eine Lebensgemeinschaft muss ja nichts mit Sex zu tun haben. Ein anderer Fall betrifft Menschen, die aus Ländern kommen, in denen die Polygamie erlaubt ist und die hier eine Ehe mit 2 und mehr Frauen anerkennen lassen möchten. Da es in Deutschland rechtlich keine Polygamie gibt, bedeutet das, eine Ehe, die bereits in einem anderen Land geschlossen wurde, hier für ungültig zu erklären und den (in der Regel) Mann zu nötigen, sich für eine Frau zu entscheiden. Dieses Recht könnte aber jeder beantragen, nicht zuletzt auch zwei Frauen oder Männer oder sieben Frauen und 9 Männer ode wie auch immer.

Diese und vermutlich viele weitere Fälle könnte man in Form einer eingetragenen Lebensgemeinschaft berücksichtigen, unter denen dann jeder mit jedem Rechte und Pflichten (nicht zuletzt im Pflegefall) erwirbt. Diese Regelung hätte den Vorteil, dass sie den Primat der Ehe, wie er im Grundgesetz garantiert ist, nicht antastet aber das Bedürfnis nach verantwortlichem Zusammenleben zwischen Menschen regeln kann.

17.03.15

Permalink 08:29:00, von Moorwackler E-Mail , 106 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Baden-Württemberg, Totalitarismus

Genderismus in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist ein Maßnahmen-Katalog zum Gendermainstreaming durchgesickert. Den Link dazu findet ihr hier:

https://demofueralle.files.wordpress.com/2014/11/mac39fnahmenkatalog.pdf

Verschont wird niemand: es gibt “Leitfäden” für Journalisten. Widerspenstigen Hochschulen soll der Etat gekürzt werden. Ebenso Kirchen, die sich weigern, Homosexuelle zu trauen oder Queer-Gottesdienste zu feiern. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen geplant, Kinder und Jugendliche auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens auf den Genderismus einzunorden. Dazu zählt neben Kindergarten, Schule und Hochschule auch ausdrücklich das private Vereinsleben, der Sport und die Stärkung von “Fanclubs".

Kurz, der politische Genderismus toppt alles: Pressefreiheit (die immer noch ein schöner Traum ist), Forschungsfreiheit, Religionsfreiheit und das Recht der Eltern auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder.

05.02.15

Dekonstruktion der Dekonstruktion

Link: https://www.youtube.com/watch?v=aOJImh3QNZ87

Wenn die Altherrenriege der Postmoderne wie Focault oder Derrida eine Lieblingsbeschäftigung hatte, dann war es sicherlich die Dekonstruktion der Axiome des abendländischen Denkens und der Religion: es gibt keine große Erzählung mehr … kurz: es gibt keine Wahrheit mehr. Bei Timothy Keller habe ich kürzlich ein wunderbares Beispiel dafür gehört: Ihr kennt doch die weitverbreitere Relgionsparabel “Gott ist wie ein Elefant und die Religionen verhalten sich wie blinde Elefantenforscher"…
… der eine hält den Schwanz und beschreibt den Elefanten als Schlange, der andere berührt das Bein und sagt ein Elefant ist wie ein Baum, der nächste fasst ihm am Ohr und sagt ein Elefant sei ein riesiger Fächer. Dieses Bild soll zeigen wie die verschiedenen Religionen immer nur ein Teil des Bildes haben und wie arrogant und dogmatisch es sei, zu behaupten die volle Wahrheit über Gott zu haben. ABER: Die einzige Möglichkeit wie diese Parabel irgendeinen Sinn macht, ist daß der Parabelerzähler kurz: die Postmoderne den ganzen Elefanten gesehen hat. Wenn diese also konstatiert alle Religionen sehen nur einen Teil der Wahrheit, nimmt sie für sich in Anspruch eine Sicht auf die Wahrheit zu haben, die kein anderer hat und macht sich damit ironischerweise derselben spirituellen Arroganz schuldig die sie selber uns Christen vorwirft. In anderen Worten zu sagen “alle Wahrheit ist relativ in Abhängigkeit zur Gruppe, der man angehört” ist selbst ein Wahrheitsstatement, aber besonders tricky, weil es Nebelkerzen verwendet um sich selbst toleranter als den Rest darzustellen. Viele “open minded"-Typen fühlen sich natürlich wesentlich erleuchteter als diejenigen, die weiter an absoluten Wahrheiten festhalten, ohne zu merken, daß sie sich in einem ebenso dogmatischen Glaubenssystem befinden wie alle anderen … vielleicht sogar in einem stärkeren … … wenn du also ein Postmoderner bist, dessen default mode der Relativismus ist, weil du Teil einer community bist, wo man sich auf dieses Glaubenssystem als “common sense” geeinigt hat rate ich dir folgendes: SEI EIN SKEPTIKER … SCHAU DIR DEINEN EIGENEN POSTMODERNEN GLAUBEN AN … MIT DEM GLEICHEN KRITISCHEN APPARAT MIT DEM DU ANDERER LEUTE GLAUBEN BEURTEILST … https://www.youtube.com/watch?v=aOJImh3QNZ87

04.02.15

Permalink 21:52:00, von Moorwackler E-Mail , 145 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien, GRÜNE

Wie die deutsche Presse auf Kritik reagiert

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: ich befürworte weder Drohungen noch Einschüchterungen oder gar offene Gewalt gegen Journalisten. Aber ich begrüße es, dass heute durch das Internet eine Möglichkeit geschaffen wurde, Journalisten öffentlich zu kritisieren. Journalisten stehen also vor einer für sie ungewohnten Situation - auf die sie ganz offensichtlich überhaupt nicht vorbereitet sind. Man muss die Darstellung z.B. des ARD nicht stark verkürzen, um sie auf die einfache Formel zu bringen: wer Journalisten kritisiert, ist ein Nazi.

Volker Beck versuchte den Umstand für sein persönliches Combeck (Achtung: Wortspiel) zu nutzen, indem er sich im Bundestag für die Journalisten einsetzt. Dieser Einsatz könnte sich als Bärendienst erweisen, denn einer der Kritikpunkte an den Journalisten lautet ja, dass sie bei weitem nicht das Wahlverhalten der Bevölkerung widerspiegeln sondern mehrheitlich grün-rot wählen (auch in den vermeintlich konservativen Medien). Mit seiner kleinen Anfrage im Bundestag hat Beck diesen Vorwurf eindrucksvoll bestätigt.

16.01.15

Permalink 21:21:00, von Moorwackler E-Mail , 457 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien

Die Presse will Freiheit? Soll sie haben.

Sollte sie. Hat sie aber nicht. Und sie fühlt sich offenbar ganz wohl dabei, denn der Druck könnte süßer nicht sein: Werbung und exklusive Journalistenrabatte. Die vielleicht stärkste Macht im Staat, die frei über den Ruf von öffentlichen und privaten Personen verfügen kann, die gesellschaftliche Bewegungen befeuern und ausbremsen kann, für Fehleinschätzung nicht die Konsequenzen tragen muss, lässt sich zu allem Überfluss auch noch hemmungslos durch Werbung und Rabatte bestechen. Eine freie Berichterstattung existiert überhaupt nicht.

Ein zweites Problem ist die künstliche Marktverzerrung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er entstand in einer Zeit, in der die Veröffentlichung teuer und daher abhängig von der Werbung war. Um eine möglichst neutrale Grundversorgung zu gewährleisten, richtete man gebührenfinanzierte Rundfunkanstalten ein. Nun ist es mit der Neutralität nicht mehr weit her, und längst dürfen auch die Öffentlich-rechtlichen Werbezeiten verkaufen. Die Finanzierung über Zwangsabgaben ist aber vor allem durch die flächendeckende Verbreitung des Internets fragwürdig geworden. Durch das Internet kann heute jeder mit wenig Aufwand und Kosten die Öffentlichkeit erreichen. Daraus entsteht zwar nicht zwangsläufig Qualität aber Vielfalt! Und genau die sollte durch die Einrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gegenüber den werbefinanzierten Medien ermöglicht werden.

Gäbe es weder Werbung noch Zwangsabgaben, würden die großen Medienkonzerne ihre wirtschaftliche Grundlage verlieren. Gewinner wären die freien Journalisten - davon abgesehen, dass auch sie keine Rabatte mehr erhielten - und damit die Vielfalt. Ich glaube nicht, dass eine weitere Reglementierung der Presse notwendig ist, denn ich bin von dem Wert der freien Presse überzeugt. Eine wirkungsvolle und sinnvolle Begrenzung kann nur in der Vielfalt der Meinungen bestehen.

Wie könnten die dafür notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen?

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15.01.15

Permalink 10:59:00, von Moorwackler E-Mail , 372 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Arbeit

Das Dilemma der modernen Arbeitswelt

Vermutlich wurde noch so viel über die Arbeitswelt gejammert wie heute. Und gleichzeitig sind sie bereit, freiwillig alles dafür zu opfern. Die Menschen lieben ihren Beruf und leiden an ihm. Sie opfern Beziehungen, Gesundheit, delegieren sogar die Erziehung der eigenen Kinder, um sich ganz dem Beruf zu widmen und jammern darüber, wie viel Arbeit sie haben.

Wenn in den Medien über das Leid des modernen Menschen an seiner Arbeit berichtet wird, sind regelmäßig die Arbeitgeber schuld, die zu viel Druck ausüben. Aber Burnout-Spezialisten weisen aber immer wieder auf Persönlichkeits-Merkmale hin, die einen Menschen zum typischen Burnout-Patienten machen. Es erstaunt nicht, das vor allem hochmotivierte, engagierte, leistungsorientierte Menschen dort genannt werden.

Ohne jetzt eine umfassende Diagnose der modernen Arbeitswelt geben zu können, möchte ich als Theologe auf einen weiteren Aspekt hinweisen: ich bin davon überzeugt, dass das schlechte Gewissen nicht ausgestorben ist. Und ich glaube, dass der Beruf, gerade dann, wenn er zu Leiden führt, das Gefühl für Schuld dämpfen kann. Man erkennt das regelmäßig daran, dass schlechtes Benehmen, sexuelle Sünden, Ungeduld, Selbstmitleid, Lieblosigkeit oder Bitterkeit mit der hohen Belastung in der Arbeitswelt gerechtfertigt werden. Es könnte sein, dass die Überlastung im Beruf also nicht die Ursache, sondern die Folge der Sünde ist. Nicht weil ich viel zu tun haben, bin ich unleidlich, sondern ich arbeite viel, um mir weniger Gedanken um meine Sünden machen zu müssen.

Der Beruf wäre in dieser Funktion ein klassischer Götze: durch Leistung wird Entsühung angestrebt, der Götze kann aber keine wirkliche Vergebung bieten und verlangt nur immer mehr. Diese Form von modernem Ablass, ist gesellschaftlich hoch akzeptiert. Wenn jemand sich krankenhausreif schuftet, sagen zwar alle “Mensch, schon dich doch mal", aber es klingt immer auch Anerkennung darin mit. Nur zum Vergleich: hätte derselbe Mensch seine Gesundheit durch Ernährung ruiniert, würde er einen deutlichen Unterschied in den Reaktionen zu spüren bekommen - sofern es überhaupt noch jemanden gäbe, der sich für ihn interessiert. Aber sind die beiden Fälle so unterschiedlich? Arbeit ist gut und Ernährung ist gut. Wer sich freiwillig und ohne Not tot schuftet, ist ebenso dämlich wie jemand, der sich totfrisst.

Mein Tipp: nehmt euch in guter altestamentlicher Manier einen Vorschlaghammer und zertrümmert euren  Götzen, und sucht Vergebung dort, wo sie euch gewährt werden kann: bei Jesus.

02.01.15

Permalink 12:17:00, von Moorwackler E-Mail , 1057 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Wissenschaft, Evolutionslehre

Über die Prognosefähigkeiten der Evolutionstheorie

Gäbe es auf der Erde nur zwei Bakterienstämme, die miteinander um irgendwelche Mineralien konkurrieren, würde das der Evolutionstheorie ebenso wenig widersprechen wie eine Welt, in der es überhaupt kein Leben gibt. Die Frage ist daher: kann die Evolutionstheorie überhaupt Vorhersagen machen? Wenn sie es nicht kann, ist sie nutzlos. Aber auch unangreifbar, was in der Wissenschaft genau so schlimm ist.

Überspringen wir mal den ersten Schritt der Lebensentstehung, denn darüber sagt sie nichts. Aber was sagt sie überhaupt?

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07.12.14

Permalink 13:59:00, von Moorwackler E-Mail , 393 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Evolutionslehre, Kreationismus

Ab wann ist eine Lehre pseudowissenschaftlich?

Die Menschen suchen seit der Antike nach einer Erklärung für das Leben. Man weiß zwar aus unzähligen Experimenten und Beobachtungen, dass Leben immer und ausschließlich nur aus Leben entsteht, aber trotzdem könnte es sein, dass unter den völlig anderen Anfangsbedingungen, die vor langer Zeit auf der Erde geherrscht haben, eine spontane Entstehung des Lebens möglich war. In den letzten 50 Jahren wurden zahllose Szenarien durchgespielt, aber kein einziges dieser Experimente hat die Frage beantwortet. Vielmehr kann man die Probleme, die so eine Erklärung mit sich bringt, viel präziser beschreiben als noch vor 50 Jahren, man weiß also, welche Bedingungen es gegeben haben müsste, bzw. welche sortierende und konstruktive Wirkung sie gehabt haben müssten - und dass die Antwort daher so weit entfernt ist wie noch nie. Das führt dazu, dass einige Wissenschaftler die Frage heute für nicht beantwortbar halten, weil wir die Bedingungen, die vor vielen Milliarden Jahren auf der Erde geherrscht haben, nicht kennen. Der Verweis auf eine Urzeit, in der unsere Erklärungen nicht funktionieren, ist aber reine Metaphysik, weil dadurch ein Raum konstruiert wird, in dem naturwissenschaftlichen Gesetze nicht greifen. Die These von der spontanen Selbstentstehung des Lebens ist dann nicht mehr angreifbar - und sie verlässt das Gebiet der Wissenschaft.

Was müsste passieren, damit ein atheistischer Naturwissenschaftler einsieht, dass die weitere Suche aussichtslos ist? Kann man eigentlich irgendwann die vorläufige Erkenntnis guten Gewissens festhalten, dass Leben nie - auch nicht früher - aus unbelebter Materie entstanden sein kann? Natürlich: Theoretisch könnte man ja in 100 Jahren Lösungsansätze finden, die allem widersprechen, was wir heute wissen. Der Punkt ist nur, dass das für alles gilt und man mit diesem Argument wirklich jede absurde Fragestellung einer wissenschaftlichen Untersuchung für Wert erachten könnte. Wer weiß schon, ob an der Äthertheorie doch etwas dran war? In 100 Jahren?

Alles, was wir zum derzeitigen Zeitpunkt sagen können, ist dass Leben nur aus Leben entstehen kann. Es ist daher Zeit, die Suche nach einer anorganischen Entstehung des Lebens, als das zu bezeichnen, was sie ist: eine Pseudowissenschaft. Es gibt keinen Grund, länger öffentliche Gelder in dieses Forschungsgebiet zu stecken und sie in Schulbüchern zu verbeiten. Private atheistische Forschungseinrichtungen mögen gerne aus ihren weltanschaulichen Gründen weiter Forschung auf diesem Gebiet betreiben. Aber eine staatlich geförderte Forschung auf diesem Gebiet können wir gerne unseren Nachfahren in 100 Jahren überlassen, sofern sie wider alle wissenschaftliche Erkenntnis ernsthafte Hinweise auf die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie finden sollten.

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

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