Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 47 >>

12.03.14

Permalink 12:51:00, von Moorwackler E-Mail , 182 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Steuern

Auf Steuerhinterziehung darf keine Gefängnisstrafe stehen

Steuerhinterziehung ist Diebstahl, ja, aber es ist der Diebstahl mit dem geringsten Begleitschaden. Jeder andere Diebstahl führt neben dem Verlust zusätzlich entweder zu höheren direkten Kosten in der Wirtschaft, zu der Angst, Fremde nachts im eigenen Haus zu haben oder im Fall gestohlener Haustiere sogar zu Trauer.

Wird hingegen der Staat bestohlen, fallen sämtliche genannten Begleitschäden weg, d.h. es gibt neben dem Steuerausfall keine weiteren Verluste für den Staat oder seine Bürger. In der Theorie müssen Sie zwar mehr Steuern zahlen, in der Praxis werden umgekehrt die zusätzlichen Steuereinnahmen aber selbstverständlich nicht genutzt, um Steuern zu senken, sondern um aufgestaute politische Projekte abzuarbeiten oder neue auszudenken.

Eine adäquate Strafe für Steuerhinterziehung ist daher eine Geldstrafe zusätzlich zu der Steuernachzahlung. Gefängnisstrafe ist nur sinnvoll, wenn von dem Straftäter eine Gefahr ausgeht oder das Bedürfnis besteht, besonders schwerwiegende moralische Vergehen öffentlich zu ahnden. Und genau diese Notwendigkeit sehe ich im Gegensatz zu sämtlichen Politikern aller Parteien derzeit nicht.

Davon abgesehen muss man dringend fragen, ab welchem Steuersatz der Staat selbst eigentlich seine Befugnisse überschritten hat. Bis vor wenigen Jahrzehnten lag der Spitzensteuersatz noch unter 10%…

03.02.14

Pädophile setzen sich für die grün-roten Bildungspläne ein

Auf einer Demonstration gegen das Bildungspaket in Baden-Württemberg, über das seit Wochen heftig gestritten wird, kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Demonstranten. Die Aktivisten trugen u.a. ein Schild mit der Aufschrift  “Pädophilie ist". Bei den Demonstranten, die das Ziel der Angriffe waren, dürfte es sich vorwiegend um Eltern von Kindern im schulfähigen Alter gehandelt haben, die schon aus organisatorischen Gründen teilweise ihre Kinder mitbrachten. Trotz Polizeischutz wurden sie laut eigener Aussage “beworfen, körperlich angegriffen, angesprungen und offen bedroht". Die Aggression richtete sich also nicht gegen die Pädophilen sondern gegen die Demonstranten.

Die “Gegendemonstration", die zur offenen Gewaltaktion ausartete, wurde von den Grünen organisiert - also Staat kämpfte gegen Bürger. Weder Gewalttäter noch Pädophile wurden zurück gepfiffen und bislang (3.2.2014 , 8.00 Uhr) findet man auf der Internetpräsenz der Grünen in Baden Württemberg keine Entschuldigung sondern nur den alten Aufruf zur Gegendemonstration. “Lasst uns kämpfen” steht da, und genau das haben die Aktivisten offenbar  getan.

28.01.14

Permalink 12:04:00, von Moorwackler E-Mail , 1191 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Sexualität, Familie, Homosexualität, Erziehung, Baden-Württemberg, Bildung, Kinder, Schule

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

Der Kulturkampf ist in Baden Württemberg voll entbrannt. Zankapfel ist der neue grün-rote Bildungsplan für “Akzeptanz sexueller Vielfalt", der fächerübergreifend  dafür sorgen soll, dass Schüler Homosexualität und diverse andere Spielarten, deren Unterscheidung offenbar wichtig geworden ist, gut finden.

Full story »

20.10.13

Permalink 21:19:00, von Moorwackler E-Mail , 525 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Krisenherde, Soziales

Den Flüchtlingen jetzt Asyl zu gewähren, wäre das Dümmste, was man machen kann

Es ist gut, Menschen in Not zu helfen. Aber es ist schlecht, politisches Handeln an Bildern auszurichten. Die ganze Debatte um den Richtigen Umgang mit den Flüchtlingen kam ja auf, weil die Medien über erfolgreiche und gescheiterte Überfahrten der Flüchtlinge berichtet hatten. Nur um diese Flüchtlinge, die also europäische Küsten erreicht hatten, geht es, und geht es nicht um die Menschen in den jeweiligen Heimatländern - also nicht um ihre Frauen, nicht um ihre Kinder und auch nicht um ihre alten Eltern. Es war eine Debatte über Bilder, also nur über das Elend, das man gerade im Fernsehen verfolgt hat.

Wenn Deutschland jetzt den Flüchtlingen Asyl gewährt, hätte das folgende Konsequenzen:

  1. Die Geschäfte der Menschenhändler würden gestärkt, ausgebaut, teurer und brutaler (je mehr Tote, desto mehr Hilfe gibt es ja von Europa)
  2. In den Heimatländern wird der Anteil der Armen und Schwachen immer größer, weil die Jungen und Kräftigen lieber nach Europa fliehen.
  3. Dadurch werden den Ländern die wichtigten Arbeitskräfte für einen wirtschaftlichen Aufbau des Landes entzogen.

 

Wer wirklich Menschen vor ihrer Regierung schützen will, muss entweder militärisch eingreifen und eine neue Regierung einsetzen - was vermutlich derzeit kaum jemand in Europa will - oder Einreisebedingungen schaffen, die von allen bewältigt werden können. Sich auf die Flüchtlinge an den eigenen Küsten zu konzentrieren, würde nur bedeuten, die Hürden grausam hoch zu legen, denn die ungeschriebene Regel lautet dann: man will ja helfen, aber nur denen, die stark genug sind, in einer Nussschale das Meer zu überqueren. In der Sache wäre es grausam, in den Bildern stünde man hingegen als Wohltäter da, denn die zeigen nicht das Elend der Zurückgebliebenen, sondern die europäischen Ärzte und Menschrechtsorganisationen. Es ist also kein Ausdruck von Mitgefühl, sondern von dem Wunsch nicht grausam zu erscheinen und damit eine lupenreine Medienmoral. Ob es in der Linken oder bei den Grünen wirklich eine Mehrheit gäbe, regelmäßig Schiffe in Afrika anlegen zu lassen, die jeden aufnehmen, der mitfahren möchte, bezweifle ich, auch wenn dadurch wirklich Hilfe für alle möglich wäre. Aber die Alternative, erst mal nur den erfolgreichen Flüchtlingen zu helfen, verschlimmert die Lage wie gezeigt nur und dient bestenfalls dem Image Europas.

Und natürlich dem Image der Grünen, die gerade auf der Suche nach einem neuen Thema sind. Die Flüchtlinge werden zwar kaum legale Arbeitsmöglichkeiten in Europa erhalten, da die Arbeitslosenquote in den südlichen Ländern sehr hoch ist. Aber immerhin durften sie heute die Grünen sehr glücklich machen. Simone Peter konnte vor laufenden Kameras jedem der (sehr wenigen) Flüchtlinge persönlich die Hand schütteln und hat manche sogar wie einen alten Freund am Rücken gerubbelt - oder eher wie ein Kind? Eine andere Frau legte während der ganzen Veranstaltung einem der jungen Männer von hinten die Hand auf die Schulter, was dem offenbar gar nicht so recht war, aber wehren konnte er sich ja schlecht. Wie der weitere Abend verlaufen ist, also nachdem die Kameras abgeschaltet waren, kann ich nur vermuten. Vielleicht ist Frau Peter noch mit ein paar der Männer essen gegangen oder hat sie in der Parteizentrale übernachten lassen. Vielleicht wurden sie auch einfach mit Bussen wieder in ihr Flüchtlingscamp zurück gefahren. Aber wie gesagt, wer weiß das schon, wenn die Kameras es nicht aufzeichnen?

19.10.13

Permalink 08:45:00, von Moorwackler E-Mail , 598 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Soziales, Armut

Gründe gegen den Mindestlohn

Wenn bei Umfragen viele Menschen sagen, dass Sie für einen Mindestlohn sind, dürfte das in der Regel so viel bedeuten wie “Wer arbeitet, soll auch genug zum Leben haben” oder “Ich bin gegen Ausbeutung". Und genau dieser Meinung bin ich auch - und bin trotzdem gegen einen Mindestlohn. Hier habe ich die für mich wichtigsten Gründe zusammen gestellt:

  1. Ein Mindestlohn ist eine Umverteilung von den einen Arbeitern, die ihren Job dadurch verlieren, zu denen, die vom Mindestlohn profitieren. Der Effekt ist stärker, je höher der Mindestlohn angesetzt ist.
  2. Aus einem Mindestlohn wird schnell ein Standardlohn, weil der Staat als Tarifpartner ein starkes moralisches Gewicht hat. Wenn das Parlament beschließt, dass man von 8,50€ gut leben kann und es sich dabei um einen fairen Lohn handelt, wird dieser Betrag gleichsam geadelt zum Standardlohn. Tatsächlich habe ich von Bekannten, die viele geschäftliche Kontakte ins Ausland pflegen, gehört, dass sie in Ländern mit Mindestlohn die Beobachtung gemacht haben, dass diese Entwicklung tatsächlich dort beobachtet werden kann.
  3. Es gibt keinen Mindestbetrag, der in allen Regionen Deutschlands einen gemeinsamen Lebensstandard sichert. Ein Mindestlohn müsste also nicht nur wieder nach Ost und West trennen, sondern nach Hamburg und München, Stadt und Land, wobei hier wiederum die Entfernung zur Stadt eine Rolle spielt.
  4. Nicht jeder zu niedrige Lohn ist wirklich zum Leben gedacht. Das klingt im ersten Moment zynisch, aber es gibt tatsächlich viele Jobs, die so attraktiv sind, dass Schüler, Studenten, aber auch Hausfrauen oder Rentner gerne ihre Freizeit damit verbringen und ein paar Euro pro Stunde als netten Nebeneffekt betrachten. Ein typisches Beispiel ist die Pflege von Pferden, die Arbeit in einer Bibliothek, auf die man sogar warten muss, nur um unbezahlt dort tätig sein zu können, aber auch kleine Aushilfsjobs vielleicht im Gewerbe des Ehepartners oder der Kinder etc. Nun wäre es natürlich blauäugig zu übersehen, dass viele dieser Jobs keineswegs nur zum Vergnügen ausgeübt werden und der Übergang zum dringenden Zubrot oft fließend ist. Die Tatsache, dass er fließend ist, rechtfertig in meinen Augen aber nicht die Tatsache, diese ganzen Berufe durch einen Mindestlohn einfach abzuschaffen. Denn die Bibliotheken erwirtschaften kein Geld und könnten sich einen Mindestlohn gar nicht leisten.
  5. Und die schlimmste Ausbeutung dürfte ohnhin in der Schwarzarbeit laufen. Und solange man die nicht kontrollieren kann, wird man dort auch keinen Mindestlohn durchsetzen können.
  6. Die Sozialhilfe ist eigentlich (in der Theorie und ebenfalls ohne regionale Unterschiede ausreichend zu berücksichtigen) ein Mindest"lohn", d.h. niemand muss für weniger arbeiten, als er zum Leben benötigt. Dieselben Gründe, die den Staat unfähig machen, planwirtschaftliche einen Mindeststandard zu definieren, sprechen auch gegen den Mindestlohn.
  7. Die Tarifverhandlungen, die wir teilweise jetzt schon im Bundestag erleben, folgen weder den Interessen der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber sondern zuallererst der politischen Logik. Und die gebietet es beispielsweise, dass die Grünen immer einen höheren Mindestlohn vorschlagen müssen als die CDU und die Linke aus Prinzip noch mal draufholzen muss.
  8. Ein Mindestlohn wird letztlich auch zu einer Umverteilung von strukturschwachen zu strukturstarken Regionen bedeuten. Denn ein Arbeitsplatz in einer strukturschwachen Region erwirtschaftet weniger als in einer strukturstarken, so dass Unternehmen eher geneigt sein werden, direkt in die wirtschaftlich attraktiveren Regionen abzuwandern. Natürlich wäre es schön, wenn alle Menschen viel Geld hätten. Manchmal ist aber auch ein niedriger Lohn besser als alle Alternativen. Ein schönes Beispiel sind die Länder, in die deutsche Unternehmen ausgewandert sind, um Löhne zu sparen (was also nur sinnvoll war, solange die Löhne sehr gering waren), die jetzt aber zunehmend unattraktiv werden, weil der wirtschaftliche Aufschwung, den diese Regionen erlebten, gerade zu einem enormen Anstieg der Löhne geführt hat.

Eine bessere Alternative habe ich hier vorgestellt: Eine Alternative zum Mindestlohn.

 

18.10.13

Permalink 10:06:00, von Moorwackler E-Mail , 157 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Parteien, GRÜNE

Wer in die Politik möchte, sollte zu den Grünen gehen

Warum? Weil es Politikern dort besser geht. Wenn sie vergünstigte Flüge erhalten oder vergünstigte Kredite müssen sie lediglich ein paar Jahre auf Tauchstation gehen und können anschließend wieder strahlend die politische Bühne betreten. Cem Özdemir führte u.a.  die Sondierungsgespräche mit der CDU (nein, es waren keine neuen Gesichter darunter). Er scheint seine Vorteilsnahme unbeschadet überstanden zu haben, während Wulff sein Amt nicht nur niederlegen musste, sondern sogar Stimmen laut wurden, ihm sämtliche Rentenansprüche zu streichen. Wie gesagt: in beiden Fällen ging es um vergünstigte Kredite.

Und würde ein Text von Horst Seehofer auftauchen, in dem er sich vor vielen Jahren für die Liberalisierung von Pädosexualität stark gemacht hätte, würde er das politisch kaum überleben. Volker Beck musste in diesem Fall nur den Stuhl wechseln und äußert sich jetzt in neuen Ämtern als Sprecher der Grünen. Nach Wahlschlappen müssen Politiker bei CDU und FDP in der Regel das Feld räumen. Katrin Göring-Eckhard wurde mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt.

30.09.13

Permalink 10:29:00, von Moorwackler E-Mail , 215 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Prophetien

Eine Predigt

Einmal beschlossen einige Blumen, sich nicht mehr zur Sonne hin zu wenden. Sie erklärten den anderen Blumen: “habt ihr noch nicht bemerkt, dass eigentlich die Erde uns trägt und Leben gibt? Wenn wir uns zur Sonne strecken, entfernen wir uns nur von der Erde und werden dem Boden fremd.” Die anderen Blumen sagten: “aber seht ihr nicht, dass ihr ganz verbogen seid? Und eure Blätter werden schon blass.” Da antworteten die modernen Blumen: “Das liegt nur daran, weil IHR uns ein schlechtes Gewissen macht. Die Natur hat vorgesehen, dass wir im Boden nach dem Leben suchen, nicht im Himmel. Die Erde können wir fühlen, sie enthält die Nährstoffe, die Sonne ist weit weg.”

Mit dieser bösen Rede verführten sie vor allem viele der jungen Blumen. Die Alten sahen es mit großer Traurigkeit. Aber es schien, dass die Blumenwiese sterben würde. Ein paar der alten Blumen versuchten, sich bei den Jungen beliebt zu machen und senkten ebenfalls ihre herrlichen Blüten zur Erde, und nach einer Weile stand nur noch eine kleine Gruppe aufrecht am Rand der Wiese.

Als der Bauer kam, um seine Wiese zu sehen, blieb ihm fast das Herz stehen: “Hier ist ja alles grün!” Gegen Ende des Tages war die nutzlose Wiese abgemäht. Nur eine kleine Gruppe am Rand ließ der Bauer stehen.

23.09.13

Permalink 13:49:00, von Moorwackler E-Mail , 770 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Parteien, GRÜNE, Homosexualität, Antidiskriminierungsgesetz

Wie man selbst die übelsten Schandtaten salonfähig macht

Pädphilie ist noch ein Aufreger. Volker Beck hat allerdings in seinem von Spiegel-Reportern entdeckten Original-Redemanuskript erklärt, wie man die Pädophilie in Etappen entkriminalisieren kann. Das pikante daran: er widmet sich dem Thema ausdrücklich in seiner Rolle als “Schwulenpolitiker":

“Dieser Artikel behandelt die Frage des gesellschaftlichen Umgangs mit Pädosexualität/philie aus dem Blickwinkel, des Sexual-, genauer des Schwulenpolitikers…”

Eine Etappe war für ihn die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften:

“Klar ist auch: Solange es noch einen §175 gibt, wird man sich bei einer Liberalisierung des § 176 die Zähne ausbeißen.”

Ein weiterer Schritt zur “tatsächliche(n) Verbesserung der rechtliche(n) Situation der Pädophilen” sei die sachliche Argumentation. Oder an anderer Stelle:

“Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden.”

Der nächste Schritt wird dann darin bestehen, “das Schutzalter von 14 Jahren zur Disposition” zu stellen.

Heute ist Volker Beck von seinem Amt als parlamentarischer Geschäftsführer zurückgetreten. Offiziell wegen des schlechten Wahlergebnisses seiner Partei. Möglicherweise war es aber auch eine Taktik der Parteispitze, sich der Diskussion um die Pädophilie in den eigenen Reihen zu entledigen.

Er wird vom ARD mit den Abschieds-Worten zitiert, er “hoffe, dass nach dem Wahlkampf nun die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas in den Vordergrund rücke.” (zitiert nach dem Bericht “Grünen-Vorstand bietet Rücktritt an” auf der Homepage des ARD).

Auch wenn er wiederholt darauf hinweist, an der Zurückkdrängung der schwulen Pädophilen aus den Grünen mitgewirkt zu haben, hält er offensichtlich an seinem alten Fahrplan fest und beweist damit, dass sein angeblicher Kampf gegen Pädophilie in Wahrheit nur ein Kampf gegen Pädophilie in den Reihen seiner Partei war, um keine Wähler zu verschrecken. Jetzt, da er von seinem Amt zurück getreten ist, kann er die Gelegenheit nutzen, um wieder die rechtliche Situation der “Pädos", wie sie von ihm liebevoll genannt werden, zu verbessern.

Die Frage, vor denen die Grünen allerdings stehen, lautet:

Full story »

20.09.13

Permalink 22:26:00, von Moorwackler E-Mail , 396 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Parteien, GRÜNE, Homosexualität

Wahlkamf und Pädophilie

Netterweise haben mehrere linke Medien (wie z.B. die ARD) sich mittlerweile dafür entschieden, das Thema “Pädophile Grüne” aus dem Wahlkampf heraus zu halten, weil das der Ernsthaftigkeit des Themas nicht gerecht werde.

Trotzdem ist jetzt von Reportern des Spiegel ein Dokument entdeckt worden, in dem der Grüne Volker Beck sich für die Entkriminalisierung von Pädophilie stark macht, bzw. der Text war schon lange bekannt, aber Beck hatte bislang behauptet, der Text sei “verfälscht” worden. Das neue Dokument belegt nun, dass der Text identisch ist und nur die Zwischenüberschriften redigiert wurden. Beck hat sich in der Zwischenzeit für diesen Beitrag entschuldigt, bleibt aber bei der Behauptung, der Text sei gefälscht worden - und entschuldigt hat er sich auch erst jetzt, nachdem das Dokument veröffentlicht wurde.

In seiner Stellungnahme berichtet Beck darüber, dass er seitdem aber Abstand von der pädosexuellen Bestrebungen innerhalb der Homosexuellen-Bewegung genommen hat, und deutet an, wie schwierig das war.

Eine Frage bleibt allerdings: war es nur eine Meinung, die er damals vertreten hat, oder hatte Beck selbst Sex mit Kindern? Die Missbrauchsfälle, die in der Katholischen Kirche aufgedeckt wurden, lagen ebenfalls teilweise Jahrzehnte zurück. Mit einer Entschuldigung wäre es dann nicht mehr getan. Wer das Original-Manuskript liest, merkt deutlich, mit wieviel persönlicher Anteilnahme Beck sich zu der rechtlichen Situation pädophiler Gewalttäter äußert. Hier ein paar Beispiele:

“Klar ist auch: Solange es noch einen §175 gibt, wird man sich bei einer Liberalisierung des § 176 die Zähne ausbeißen.” Beck stellt hier also eine politische Salami-Taktik vor: man kann das Fernziel straffreie Pädophilie jetzt nicht erreichen, aber man kann zunächst die Homosexualität liberalisieren. Der Kampf der Schwulenbewegung war für ihn damals nur ein Etappensieg auf dem Weg zur freien Pädosexualität. Aber:

“Den Grünen wird man nur durch eine breite Bewegung von außen Dampf machen können. Von einem Beschluß von oben ist bei einem Thema wie Pädophilie jedoch auch nichts zu halten.” Es ist schwer vorstellbar, dass jemand solche Utopien entwirft, der nicht selbst Nutznießer der geforderten rechtlichen Reformen wäre.

Das Papier zeigt aber auch, dass es ihm im damaligen gesellschaftlichen Klima nicht möglich erschien, das Thema offen anzugehen. An der Haltung zur Pädophilie hat sich seitdem nicht viel geändert, so dass man sich die Frage stellen muss, ob seine Abgrenzung von den pädophilen Strömungen innerhalb der Homosexuellen-Bewegung, viel mehr als Wahlkampftaktik ist. Immerhin arbeitet er ja noch am ersten Ziel der Etappe: der völligen Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit der Ehe.

Permalink 08:54:00, von Moorwackler E-Mail , 317 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Finanzen, Compassionate Conservatism

Eine Alternative zum Mindestlohn

Braucht man überhaut eine Alternative zum Mindestlohn? Ja, weil die Erfahrungen in Ländern, die ihn bereits seit Jahren eingeführt haben, bestenfalls schwache positive Wirkung auf den Arbeitsmarkt zeigten, aber auch nur dann, wenn er sehr moderat (d.h. niedrig) ausfällt. Je höher der Lohn ist, desto mehr Arbeitsplätze werden gestrichen, weil sie nicht lukrativ sind. Was die Befürworter des Mindestlohn-Modells nämlich übersehen, ist die Tatsache, dass der Staat niemanden dazu verpflichten kann, Arbeitsplätze zu schaffen. Ein hoher Mindestlohn hilft einem Teil der Beschäftigten, einen anderen Teil macht er arbeitslos. Eine guten Artikel gibt es zu dem Thema wie oft auf Wikipedia.

Da Löhne aber nicht nur Kosten sondern auch Lebensgrundlage von Menschen sind, kann man ihre Höhe auch nicht einfach dem Markt überlassen. Wenn der Preis für vegetarische Würstchen wegen der geringen Nachfrage so tief fällt, dass sich die Produktion nicht mehr lohnt, ist das egal, aber wenn der Lohn eines Arbeiters zu weit gedrückt wird, ist das nicht egal.

Ein sinnvoller Eingriff des Staates wäre, sich selbst einen Mindestlohn vorzuschreiben und gleichzeitig eine Beschäftigungsgarantie zu bieten. Dadurch würde er dem Markt Arbeitskräfte entziehen und gleichzeitig die Kosten für Hartz IV sparen. Ein weiterer Nebeneffekt wäre, dass Schwarzarbeitern die zeitliche Grundlage entzogen wird, ohne dass sie kontrolliert werden müssten (was ebenfalls wieder Geld spart). Aber der wichtigste Vorteil wäre, dass niemand mehr Geld erhielte, der nicht bereit ist, dafür zu arbeiten (was voraussetzt, dass er arbeiten kann).

Niemand müsste dann in einem Bereich arbeiten, in dem er weniger verdient als beim Staat, der wiederum keine hohen Fantasie-Löhne beschließen könnte, weil er das Geld selbst nicht hat. Und wer bereit ist, einen niedrigeren Lohnn zu akzeptieren, weil ihm dafür die Arbeit mehr Spaß macht - während der Ehepartner vielleicht mehr verdient - kann dies ebenfalls tun. Diese Fälle sind nämlich nicht so selten, wenn man an die vielen freiwilligen Helfer denkt, die Pferde pflegen oder nebenbei in einem kleinen Geschäft arbeiten.

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 47 >>

Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

Benutzerwerkzeuge

Blog per E-Mail bestellen?

Bitte E-Mail-Adresse eingeben:

Ein Service von FeedBurner

Suche

Neueste Kommentare

Hervorragendes aus Blogs und Zeitungen

Lesenswertes aus Blogs und Zeitungen

Eintragsliste Pressestimme

Links

powered by b2evolution free blog software