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28.08.14

Permalink 18:20:00, von Moorwackler E-Mail , 278 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: EU/Europa, Aussenpolitik

Kritik an Europa ist in Europa nicht gerne gesehen

Dass Politiker in Brüssel aufkeimende Kritik in den Mitgliedsländern ungern sehen, ist verständlich. Immerhin beziehen sie bis zu viermal so hohe Bezüge wie ihre Kollegen in den nationalen Regierungen (nicht zuletzt, weil sie keine Steuern zahlen müssen). Soweit so wenig erstaunlich. Wieso aber haben sich die europäischen Medien dieser Einschätzung angeschlossen, als würden sie ihr eigenes Brot verteidigen? Die Antwort muss man nicht lange suchen, denn die Verbindung zwischen der Brüsseler Regierung und den nationalen Medienhäusern ist viel enger, als die meisten vermuten. So werden regelmäßig Chefredakteure in Straßburg einbestellt, um sie z.B. auf die politisch erwünschte Darstellung der Geschlechter nicht nur hinzuweisen, sondern sie auch zu kontrollieren. Es soll künftig einen Europa-Code geben gegen stereotype Geschlechterdarstellungen. Interessant ist an dieser Entwicklung nicht, dass Europa die völlige Gleichheit der Geschlechter mit aller Brutalität flächendeckend durchboxt, sondern vielmehr, dass sie Vorschriften für die Medien erlassen. Ob man vom Gender Mainstreaming nun begeistert ist oder nicht, ganz wohl wird sich bei dieser Konstellation wohl kaum jemand fühlen. Diese enge Verbindung der Medien mit der europäischen Politik ist der Hintergrund, vor dem man die Diffamierung jeder Europakritik besser verstehen kann.

Weshalb Journalisten sich so bereitwillig auf diese Verflechtung einlassen und Vorgaben zur Berichterstattung Folge leisten, ist eine andere Frage. Es könnte der Wunsch sein, sich ein bisschen wichtiger zu fühlen (Flugzeug, teures Hotel, Treffen mit den Mächtigen der Welt, gutes Essen, und das Gefühl wirklich unendlich weit weg zu sein vom einfachen Bürger …), vielleicht ist Politik für manche Journalisten auch längst zum Religionsersatz geworden und die Mächtigen, denen sie eigentlich auf die Finger schauen sollten, sind längst Idole geworden, vielleicht ist es schlichtweg fehlendes Rückgrat, vielleicht auch von allem ein bisschen.

03.08.14

Permalink 21:41:00, von Moorwackler E-Mail , 728 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Wissenschaft, Evolutionslehre, Intelligent Design, Kreationismus

Evolutionstheorie in der Zwickmühle

Die klassische Evolutionstheorie erklärt Verhalten durch Funktion. Auch aktuelle Lehrbücher der Verhaltensbiologie beschäftigen sich daher mit Kosten - Nutzen - Analysen für die Zeit, die Tiere in den Nachwuchs investieren, in die Nahrungsbeschaffung, ggf. Abwehr von Feinden etc.

Auf der anderen Seite gibt es ein starkes Bestreben, Tiere als gefühlsfähige Wesen mit einem reichen Innenleben darzustellen, und der Nachweis dieses Innenlebens funktioniert regelmäßig über den Nachweis von nutzlosen Verhaltensweisen. Die kleinen unlogischen Entscheidungen, die niemandem nützen, aber einfach Spaß machen, wie z.B. im Schnee einen Abhang runterrutschen etc.

Der Konflikt, der sich daraus für die Evolutionstheorie ergibt, scheint bisher kaum jemandem aufgefallen zu sein: ein Biologe muss sich entscheiden, ob er der Evolutionstheorie die Schuld an der Entseelung der Welt gibt und damit an den Umweltkatastrophen, die aus dieser kalten Sicht entstanden sind, oder ob er weiter Tiere als Reproduktionseinheiten darstellt.

 

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08.06.14

Permalink 18:17:00, von Moorwackler E-Mail , 449 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Sexualität, Homosexualität

Warum dürfen Homosexuelle sich nicht therapeutische Hilfe holen?

In Therapien werden Menschen Menschen, die unter ihren religiösen Vorstellungen leiden, ermutigt, sich davon abzuwenden und werden bei dem Prozess begleitet. Andere leiden unter pädophilen Neigungen, weil ihre Gefühle nicht mit ihren Werten übereinstimmen. Wieder andere leiden aus denselben Gründen unter der zwanghaften Sucht, zu stehlen. Wieder andere leiden unter ihrem Essverhalten, und ihrem grüblerischen Wesen. Auch sexuelle Abweichungen werden durchaus therapiert. Z.B. kann jemand, der von Gegenständen sexuell stimuliert wird (sexueller Fetischismus), sich deswegen behandeln lassen - muss er aber nicht. Wenn sich ein Mensch unwohl mit seiner Sexualität fühlt, darf er sich therapeutisch behandeln lassen. Auch, wenn dieses Gefühl hochgradig mit seinen Wertvorstellungen zusammen hängt.

Die einzige Ausnahme sind Homosexuelle. Wenn ein Therapeut einen Homosexuellen behandelt, der freiwillig zu ihm kommt und ihn freiwillig darum bittet, seine homosexuelle Neigung zu ändern, droht ihm oder ihr der Entzug der Approbation.

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30.05.14

Permalink 09:25:00, von Moorwackler E-Mail , 113 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Medien, Multikulturalismus, Politische Korrektheit

Wie rechts ist der ARD?

Anlässlich des Berichtes über den Konzern google, in dem 61% der Mitarbeiter “weiß” seien, habe ich mir mal die Mitarbeiter bei dem ARD angesehen. Um es kurz zu machen: bunt ist das nicht.

 

Eine Liste aller Moderatoren und Sprecher der tagesschau mit Fotos und Namen lässt den Schluss zu, dass der Prozentsatz von 61% “weißer” Mitarbeiter locker überboten wird.

Nicht anders sieht es bei den tagesthemen aus, im Nachtmagazin, im Bericht aus Berlin, und noch nicht einmal den Bericht über das Wetter vertraut man nicht-weißen Mitarbeitern an.

Unter den 11 Intendanten gibt es, soweit ich das aus Bild und Namen schließen kann, keinen einzigen mit Migrationshingergrund. 2 von 11 sind Frauen, was einem Prozentsatz von weniger als 20% entspricht.

26.05.14

Permalink 12:04:00, von Moorwackler E-Mail , 804 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Wissenschaft, Bioethik, Kreationismus

Spricht das Christentum Tieren eine Seele ab?

Die deutliche Unterscheidung von dem Tier als seelenloser Maschine und dem Menschen als beseeltem und daher vernünftigen Wesen, geht auf Descartes zurück und ist kein genuin biblischer Gedanke. Trotzdem hat die katholische Kirche diese Unterscheidung übernommen so wie sie schon immer gerne Anleihen bei der Philosophie genommen hat. Das große Verdienst der protestantischen Theologie bestand darin, das Christentum wieder auf die Bibel gegründet zu haben - wobei eine ausgearbeitete Theologie der Tiere und der Natur leider nicht unternommen wurde.

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Permalink 11:10:00, von Moorwackler E-Mail , 723 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Wissenschaft, Bildung

Hat Augustinus die Wissenschaft verboten?

Der Vorwurf, Augustinus habe mit seinem Verbot der Neugierde, auch die wissenschaftliche Neugierde stigmatisiert und behindert, taucht spätestens seit Hans Blumenbergs “Die Legitimität der Neuzeit” immer wieder auf. Tatsächlich zeigt Blumenberg, dass er Augustinus nicht verstanden hat. Und alle, die sich auf seine Argumentation berufen, legen den Verdacht nahe, dass sie nur von Blumenberg abgeschrieben haben, ohne seine Quellen zu prüfen.

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13.05.14

Permalink 10:39:00, von Moorwackler E-Mail , 537 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Krisenherde, Medien

"Wes der Fürst, des der Glaub"

Durch die Atombombe ist der Krieg in den Industrienationen ausgestorben. Allerdings sind die Menschen nicht besser, friedfertiger, vernünftiger oder weniger machthungrig geworden, und daher entstand offenbar der Bedarf nach neuen Formen der Aggression. In der Ukraine steht Europa möglicherweise an dem Übergang zu einer neuen Phase der Politik, denn hier wird mit genau diesen neuen Formen der Aggression experimentiert, und man findet derzeit noch alles: verlogene Absprachen, Straßenkämpfe, schräge Berichterstattung auf allen Seiten, Wirtschaftssanktionen und natürlich die Überlegungen, ob man nicht doch ein bisschen mehr auf den klassischen Krieg mit richtigen Bomben und Kampfjets setzen sollte.

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12.03.14

Permalink 12:51:00, von Moorwackler E-Mail , 182 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Steuern

Auf Steuerhinterziehung darf keine Gefängnisstrafe stehen

Steuerhinterziehung ist Diebstahl, ja, aber es ist der Diebstahl mit dem geringsten Begleitschaden. Jeder andere Diebstahl führt neben dem Verlust zusätzlich entweder zu höheren direkten Kosten in der Wirtschaft, zu der Angst, Fremde nachts im eigenen Haus zu haben oder im Fall gestohlener Haustiere sogar zu Trauer.

Wird hingegen der Staat bestohlen, fallen sämtliche genannten Begleitschäden weg, d.h. es gibt neben dem Steuerausfall keine weiteren Verluste für den Staat oder seine Bürger. In der Theorie müssen Sie zwar mehr Steuern zahlen, in der Praxis werden umgekehrt die zusätzlichen Steuereinnahmen aber selbstverständlich nicht genutzt, um Steuern zu senken, sondern um aufgestaute politische Projekte abzuarbeiten oder neue auszudenken.

Eine adäquate Strafe für Steuerhinterziehung ist daher eine Geldstrafe zusätzlich zu der Steuernachzahlung. Gefängnisstrafe ist nur sinnvoll, wenn von dem Straftäter eine Gefahr ausgeht oder das Bedürfnis besteht, besonders schwerwiegende moralische Vergehen öffentlich zu ahnden. Und genau diese Notwendigkeit sehe ich im Gegensatz zu sämtlichen Politikern aller Parteien derzeit nicht.

Davon abgesehen muss man dringend fragen, ab welchem Steuersatz der Staat selbst eigentlich seine Befugnisse überschritten hat. Bis vor wenigen Jahrzehnten lag der Spitzensteuersatz noch unter 10%…

03.02.14

Pädophile setzen sich für die grün-roten Bildungspläne ein

Auf einer Demonstration gegen das Bildungspaket in Baden-Württemberg, über das seit Wochen heftig gestritten wird, kam es zu gewalttätigen Angriffen gegen die Demonstranten. Die Aktivisten trugen u.a. ein Schild mit der Aufschrift  “Pädophilie ist". Bei den Demonstranten, die das Ziel der Angriffe waren, dürfte es sich vorwiegend um Eltern von Kindern im schulfähigen Alter gehandelt haben, die schon aus organisatorischen Gründen teilweise ihre Kinder mitbrachten. Trotz Polizeischutz wurden sie laut eigener Aussage “beworfen, körperlich angegriffen, angesprungen und offen bedroht". Die Aggression richtete sich also nicht gegen die Pädophilen sondern gegen die Demonstranten.

Die “Gegendemonstration", die zur offenen Gewaltaktion ausartete, wurde von den Grünen organisiert - also Staat kämpfte gegen Bürger. Weder Gewalttäter noch Pädophile wurden zurück gepfiffen und bislang (3.2.2014 , 8.00 Uhr) findet man auf der Internetpräsenz der Grünen in Baden Württemberg keine Entschuldigung sondern nur den alten Aufruf zur Gegendemonstration. “Lasst uns kämpfen” steht da, und genau das haben die Aktivisten offenbar  getan.

28.01.14

Permalink 12:04:00, von Moorwackler E-Mail , 1191 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Sexualität, Familie, Homosexualität, Erziehung, Baden-Württemberg, Bildung, Kinder, Schule

Warum möchten die Grünen so gerne mit Kindern über Sexualität sprechen?

Der Kulturkampf ist in Baden Württemberg voll entbrannt. Zankapfel ist der neue grün-rote Bildungsplan für “Akzeptanz sexueller Vielfalt", der fächerübergreifend  dafür sorgen soll, dass Schüler Homosexualität und diverse andere Spielarten, deren Unterscheidung offenbar wichtig geworden ist, gut finden.

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Bei uns in Deutschland sind die sympathischen Konservativen in der Regel Wertkonservative, die die Werte des christlichen Abendlands gegen den postmodernen Zeitgeist bewahren möchten … in den USA gibt es Konservative, die für einen Compassionate Conservatism also für einen mit den Armen "mitfühlenden Konservatismus" stehen ... und dort gibt es auch eine immer größer werdende Gruppe von wiedergeborenen Christen, die für ihr Land und ihre Regierung beten sowie für eine christlich fundierte Politik eintreten ... nennen wir sie einfach TheoKonservative oder kurz theocons. Wir, die Blogger von theocons.de sehen uns nicht unbedingt als konservativ im altdeutschen Sinne, sondern als deutsche amerika- und israelfreundliche Christen, die politisch interessierte Menschen in Deutschland wieder neu für den dreieinigen Gott, christliche Werte und ein biblisch fundiertes christliches Menschenbild als Grundlage für eine gute Politik gewinnen wollen.

Jesus Christus ist Herr!

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